Als ich den Blog  Style Up Petite von Sabine das erste Mal besuchte, war ich mächtig beeindruckt. Mir hat auf Anhieb der Schreibstil gefallen und die lockere Art. Eine 1,51 m Powerfrau, die sehr sympathisch rüberkommt. Sabines Blog ist noch relativ jung. Das ist der erste Blogbeitrag vom November 2015.

Ich selbst bin 1,65 m groß und finde eigentlich immer etwas in der passenden Größe. Für kleine Frauen über 40 wird es schwierig, wenn man nicht in der Kinderabteilung shoppen möchte.

Daher freue ich mich sehr, dass ich Sabine und Ihren Blog mit einem Gastbeitrag heute bei mir vorstellen darf. Viel Spaß mit den

10 Stylingtipps für kleine Frauen ü40

Sabine-Style-up-petite

© Sabine Escher von Style Up Petite

“Hallo zusammen!

Mein Name ist Sabine. Ich bin 47 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei Kindern und berufstätig. Meine Heimat ist eine Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, am Rande des Münsterlandes und nahe des Ruhrgebietes.

In meiner Freizeit gehe ich sehr gerne Laufen oder beschäftige mich mit unserem Garten. Und seit November 2015 habe ich mich ins Bloggerleben vorgewagt. Meinen Blog “Style Up Petite” habe ich gestartet, weil ich selbst sehr gerne Blogs für Frauen über 40 lese und so viele verschiedene Blogs kennengelernt habe. Warum dann noch ein ü40-Blog, fragt ihr euch sicher. Ganz einfach. Keine der Bloggerinnen, deren Blog ich besuche, teilt mein “Problem”, denn ich bin nur 1,51 m groß und entspreche daher nicht unbedingt der Norm. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn was nicht passt, wird passend gemacht, ist meine Devise. Und auf meinem Blog zeige ich euch, dass Styling und Mode auch bei Frauen funktioniert, die etwas aus dem Raster fallen.

Um sich optisch zu strecken, kann man  schon ein paar Tricks anwenden. Ein paar davon habe ich hier mal zusammengestellt: 

Auf die Proportionen achten

Jeder Mensch hat andere Proportionen. Die einen haben vielleicht einen langen Oberkörper, dafür einen kurzen Unterkörper oder umgekehrt. Am besten ist es dazu, sich einmal vor einen Ganzkörper-Spiegel zu stellen und sich das Verhältnis seines Körpers anzuschauen. Wer sich unsicher ist, kann vielleicht den Partner oder eine Freundin zu Rate ziehen.  Entsprechend der Proportionen sollte die Kleidung gewählt werden.

Beispiel:

Habe ich einen kurzen Unterkörper und dafür einen langen Oberkörper, könnte ich den kurzen Unterkörper optisch mit einer High-Waist Hose ausgleichen. Eine Hüfthose ist hier weniger vorteilhaft.

Habe ich einen langen Unterkörper und einen kurzen Oberkörper, könnte  ich besser eine Hüfthose tragen. Eine High-Waist Hose würde den Unterkörper noch mehr verlängern.

Passende Kleidung

In zu großer Kleidung sieht die kleine Frau einfach zu gedrungen aus. Sofern ich mich beim Shoppen in ein zu langes Teil  verliebt habe, schaue ich immer, ob es sich auf meine Größe ändern lässt. Dabei ist nicht nur zu beachten, dass das Kleidungsstück überhaupt zu ändern ist, sondern auch, dass es nach Änderung noch stimmig ausschaut.

Beispiel:

Ist eine Tunika z. B. so geschnitten, dass sie bis zur Mitte des Oberkörpers eine Knopfleiste hat und dann der Stoff nach unten fließend wegfällt und ich nehme von diesem fließenden Teil zu viel weg, so dass die Knopfleiste übermäßig lang aussieht, zerstört das die Proportionen der Tunika und der ganze Schnitt ist hin.

Schuhe und Hose in einer Farbe tragen

Besonders gut ist es, wenn Schuhe und Hose die gleiche Farbe haben oder zumindest die gleiche Helligkeit. Zu einer weißen Jeans passen natürlich weiße Sneakers besser als schwarze. Die wären ein zu großer Kontrast zu dem Weiß der Hose. Bei einheitlicher Farbe wird dem Auge keine Unterbrechung geboten und der Blick fließt weiter.

Schuhe mit Absatz

Wer darauf laufen kann, sollte Schuhe mit Absatz tragen. Nicht unbedingt High Heels, denn auch zu hohe Schuhe können unproportional wirken. Aber eine mittlere Höhe und ein nicht ganz so filigraner Absatz schmeicheln jedem Beim.

Ausgeschnittene Schuhe

Wem hohe Schuhe ein Gräuel sind, der kann natürlich auch zu flachen Schuhen greifen. Hierbei ist es noch von Vorteil, wenn die Schuhe weiter ausgeschnitten sind, man also möglichst viel vom Fußrücken sieht, z. B. bei Ballerinas.

In einer Farbfamilie bleiben

Vorteilhaft ist es auch immer, kleidungstechnisch in einer Farbfamilie zu bleiben.

Beispiel:

T-Shirt, Gürtel, Hose und Schuhe in einer Farbe wählen und eine andersfarbige Jacke dazu kombinieren. So entsteht in der Mitte eine einheitliche Fläche, die von der Jacke eingerahmt wird.

Auf die Größe der Handtasche achten

Eine geräumige Tasche ist schon toll, damit auch alles reinpasst. Aber daher muss es noch lange keine Riesentasche sein, die die kleine Frau mit sich herumträgt. Eine Tasche in mittlerer Größe oder eine kleine passen viel besser zum Gesamtbild und Frau wird optisch nicht von ihrer Tasche erschlagen.

Vorsicht bei 7/8 Hosen

Jetzt zum Übergang sind sie wieder da, die 7/8 Hosen. Aber für kleine Frauen ist das nicht immer zu empfehlen, denn Hosen dieser Art verkürzen das Bein. Möchte man sie dennoch tragen, kann man einen Ausgleich schaffen.

Beispiel:

Zu der 7/8 Hose kombiniere ich keine Sneakers. Denn dann sieht man zu wenig vom Bein. Ausgeschnittene Ballerinas eignen sich besser.

Nicht so viel Volumen aufbauen

Damit meine ich, dass man nicht unbedingt eine weite Hose und dazu noch einen Oversize Pullover tragen sollte. Dann kann die kleine Frau schnell wie eine Kugel aussehen und wirkt damit noch gedrungener.  Zum Oversize-Pullover ist eine enge Hose, vielleicht noch in Verbindung mit gleichfarbigen Absatzschuhen die bessere Wahl. Damit strecke ich mich unten optisch und gleiche so das Volumen am Oberkörper wieder aus.

Ärmel hochkrempeln

Auch bei den Ärmeln kann man tricksen. Hochgeschoben sehen Ärmel nicht nur lässig aus, indem man dadurch mehr von der Haut sieht, streckt das optisch.

Und das Allerwichtigste:      Man selbst bleiben

Bei all den Ratschlägen, die man so liest, sollte man nicht vergessen, dass man immer noch man selbst bleiben sollte. Wenn ich also Lust habe, zu meiner schwarzen Hose weiße Sneakers zu tragen, dann mache ich das auch. Dann ist mir das auch egal, ob ich damit noch kleiner aussehe, als ich ohnehin schon bin.  Mit Kleidung kann man schon unheimlich viel machen, um sich optisch zu strecken, aber das sollte nicht in Zwang ausarten. Es gibt halt große und kleine Menschen und ich kenne einige große Frauen, die gerne etwas kleiner wären. Denen sind dann die Ärmel und Hosenbeine zu kurz. Und während ich (fast) alles passend schneidern lassen kann, sind sie oft auf der verzweifelten Suche, dann etwas abzuschneiden ist natürlich leichter, als etwas anzunähen.

Ich hoffe, es hat euch gefallen und natürlich freue ich mich, wenn ich euch bald mal auf meinem Blog begrüßen darf.

Viele liebe Grüße

Sabine von Style Up Petite”

 

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