A good job?

Ich habe das Glück, im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Das bringt viele Vorteile mit sich. Meine Arbeitszeit kann ich mir einteilen. Es gibt bei uns eine Gleitzeitregelung. Sofern ich während der “Kernzeiten” anwesend bin, ist alles im grünen Bereich.

Ich bin unbefristet beschäftigt. Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit. In meinem Freundeskreis gibt es einige, die immer wieder einen neuen befristeten Arbeitsvertrag bekommen, und das seit vielen Jahren! (Das gibt es übrigens auch im öffentlichen Dienst.)

Mir gefällt mein Job nicht nur wegen der Arbeitsbedingungen, sondern auch wegen der Aufgaben.

Für mich ist es wichtig, dass ich mich damit identifiziere.

Man sollte meinen, der öffentliche Dienst sei eingestaubt. Das kann ich nicht bestätigen. Einige Beispiele:

Diversity
In unserem Unternehmen mit ca. 2000 Mitarbeitern gibt es die unterschiedlichsten Kulturen, Religionen und Lebensformen. Das wird respektiert. Regelmäßig wird in der internen Zeitung über einzelne Mitarbeiter und deren Geschichte berichtet.

Beruf und Familie
Es wird viel dafür getan, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, unter anderem durch flexible Arbeitszeitmodelle und Telearbeitsplätze. Elternzeit ist auch für junge Väter kein Thema.

Mobilitätsbörse
Wenn sich jemand auf seinem Arbeitsplatz überhaupt nicht mehr wohlfühlt, gibt es die Möglichkeit, über die Mobilitätsbörse andere Aufgaben zu bekommen. Das geschieht in der Regel durch eine Hospitation mit der anschließenden Umsetzung. Die freie Stelle wird dann anderweitig wieder besetzt. 

Gerechte Bezahlung
Das Unternehmen ist ein IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung mit einem eigenen Haustarifvertrag, angelehnt an den TV-L. Es hat seit Anfang des Jahres eine Entgeltordnung. Hier wurden Referenzstellen geschaffen und entsprechend bewertet. Das ist vor allem für die IT-Fachkräfte eine gute Lösung.

Sicherlich verdienen die Fachkräfte im öffentlichen Dienst vergleichsweise nicht ganz so viel wie auf dem “freien Markt”. Dafür ist der Job sicher und das Gehalt pünktlich auf dem Konto.

Hast du einen guten Job?

21 Kommentare

  1. 2. Oktober 2013 / 11:45

    Liebe Sabine,

    darüber freue ich mich mit dir.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

  2. 2. Oktober 2013 / 12:09

    Liebe Sabine,

    Es ist wichtig dass einem sein Job gefaellt. Und ich freue mich, dass dein Job dir viel Spass macht. Ich habe frueher immer in gemeinnuetzigen Organisationen gearbeitet, was ich auch sehr schoen fand. Aber jetzt habe ich den Job, der mir am meisten zusagt – ich arbeite fuer mich. Na, Arbeit kann man das kaum nennen, aber so soll es sein!!

    Liebe Gruesse aus dem sonnigen Savannah!

    Silke

    • 2. Oktober 2013 / 13:32

      Du kannst dich glücklich schätzen liebe Silke ♥

  3. 2. Oktober 2013 / 12:20

    ja ich muss auch hinter dem stehen was ich mache. und es ist schön das du dich wohlfühlst!!! freu mich!
    ich würde aber im mom. gerne ausbrechen und was anderes versuchen, als in meinem erlernten beruf zu arbeiten….na schaun wir mal ;-))
    LG und morgen einen schönen feiertag!

    • 2. Oktober 2013 / 13:35

      Wenn es nach mir ginge, hätte ich eine kleine Boutique, in der ich auch meinen Schmuck verkaufen könnte. Aber das sind alles nur Träumereien…

  4. 2. Oktober 2013 / 12:35

    Das ist nachahmenswert und das Wichtigste im Job ist, dass man sich dort wohl fühlt und sich mit dem, was man tut, auch identifizieren kann.
    Ich freue mich für dich, dass du einen solchen Job hast und er auch sicher ist. :-)

    Liebe Grüße und hab morgen einen schönen Feiertag:-)
    Christa

    • 3. Oktober 2013 / 17:43

      Ich hoffe, du hattest heute einen sonnigen Feiertag.

  5. 2. Oktober 2013 / 17:09

    Na das hört sich doch alles gut an. Heute muss man froh sein, überhaupt einen guten Job zu haben. Ich dachte immer einen befristeten Vertrag kann man nur 2 mal verlängern, danach muss man fest anstellen oder kündigen.
    Schönes Wochenende

    • 2. Oktober 2013 / 19:01

      Das dachte ich auch. Das geht aber nur, wenn ein bestehender befristeter Vertrag verlängert wird. Es gibt anscheinend Möglichkeiten, Verträge auslaufen zu lassen und dann einen neuen Vertrag mit anderen Bedingungen abzuschließen. Beispielsweise in der Forschung, wenn die Mittel wieder neu zur Verfügung gestellt werden.

  6. 2. Oktober 2013 / 17:44

    I have a good job and I love my job :)

    • 2. Oktober 2013 / 19:01

      That's great Ava ♥

  7. Wetterhexe1112@blogspot.com
    2. Oktober 2013 / 19:38

    ich war 43 jahre im öffentlichen dienst beschäftigt. bis heute habe ich es nie bereut. vielleicht verdient man in der freien wirtschaft mehr, o.k., aber dafür hatte ich immer einen gesicherten arbeitsplatz. was allerdings in der heutigen zeit selbst im öffentlichen dienst nicht mehr garantiert ist.

    lg eva

    • 2. Oktober 2013 / 20:54

      Es ist schon ein gutes Gefühl. Alles Liebe für dich ♥

  8. sabine
    3. Oktober 2013 / 5:42

    Ich finde es ganz wichtig einen Job zu haben, den man gerne macht in einer Umgebung und unter Leuten, die man mag. Schließlich verbringen wir damit die meiste Zeit. Ich freu mich für Dich, dass Du so einen Job hast und zudem die Rahmenbedingungen stimmen. Bei denen muß ich ein paar Abstriche in Kauf nehmen. Das mach ich, weil ich seit etwa 10 Jahre genau den Job hab, den ich haben wollte, zudem in einem Team, das gut harmoniert.
    Lieben Gruss von Sabine

    • 3. Oktober 2013 / 17:41

      Das ist sehr wichtig. Da würde ich auch Abstriche in Kauf nehmen.

  9. 3. Oktober 2013 / 9:19

    Einen wirklich tollen Arbeitgeber hast Du da. :D

    LG

    P.S. Zu meinem AG schreibe ich jetzt nix. Weißt Du ja schon alles. ;)

    • 3. Oktober 2013 / 17:41

      Stimmt :-)

  10. 3. Oktober 2013 / 11:51

    Danke für den informativen Post! :) Schön zu lesen, dass der öffentliche Dienst nicht eingestaubt ist, sondern viel Positives bietet.

    • 3. Oktober 2013 / 17:42

      Ja, zumindest bei meinem Arbeitgeber…

  11. Bluh nah
    7. Oktober 2013 / 20:54

    Ich bin schon immer Vollzeitbeschäftigt. Mein Job macht mir meistens auch Spaß :-)

  12. Barbara Scottie
    1. November 2014 / 18:01

    Liebe Sabine, ich habe es mit gerade 63 glücklich hinter mir – wobei ich zu 90% in der Wirtschaft tätig war – Marketing – hart und gnadenlos. Ich habe unmäßig viel gelernt und kenne natürlich auch alle unerfreulichen Seiten dieser Strukturen. Frauen in Führungspositionen – hart aber herzlich – smile. Ich freue mich, daß es bei Euch nicht mit dieser Härte zugeht. Das ist ja schon eine Hoffnung für die Zukunft – oder.
    Naja, wollen wir uns nichts vormachen, in der Wirtschaft gibt es keine Gnade.
    Das muß man wissen, will man/ frau ganz nach oben
    Liebe Grüße
    Barbara


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