So schnell gebe ich nicht auf. Meistens. Manchmal resigniere ich, wenn ich merke, es geht nicht mehr. Es ist alles eine Frage der Einstellung. Man muss loslassen können.

Mit meiner neuen Brille “hühner” ich weiter herum. Ich war nochmals beim Optiker meines Vertrauens, um die Fassung anzupassen. Das hat zwar viel gebracht, aber (noch?) nicht das Aha-Erlebnis. Bei Fielmann habe ich jetzt eine persönliche Ansprechpartnerin. Sie sagt, sie kriegt das schon hin. Wenn nicht, wäre das schade. Mir gefällt das Modell wirklich gut.

Brille: Tommy Hilfiger – Uhr: Mody Watch – Armband: Paul Hewitt – Ohrringe: selbst gemacht – Jacke: Wool Overs

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und meine Brillen gewogen – jeweils mit Gläsern in meiner Sehstärke.

Die Brille von Tommy Hilfiger wiegt insgesamt 49 g.

Meine Brille von Karl Lagerfeld wiegt 33 g.

https://www.blingblingover50.de/

Meine Brille von Brille 24 wiegt 57 g.

Meine Sonnenbrille wiegt 45 g.

Somit ist die Brille von Tommy Hilfiger 16 g schwerer als die von Karl Lagerfeld. Das ist viel zusätzliches Gewicht für eine zart besaitete Nasenhaut. Daher werde ich erneut zum Optiker gehen. Vielleicht bekommt die Brille eine letzte Chance. Ansonsten werde ich die Gläser in eine andere Fassung einbauen lassen. Dann ist es vielleicht doch keine Frage der Einstellung.

Apropos eine Frage der Einstellung:

Ich musste mich vor einigen Tagen einer ambulanten OP unterziehen. Es wurde ein Lipom, das unter der Haut auf der linken Seite mitten auf den Rippen saß, entfernt. Das ist zwar unangenehm, aber erträglich. Früher hatte ich vor solchen Operationen schlaflose Nächte. Heute sind die lokalen Betäubungsmittel so gut, dass man sich darüber kaum noch Gedanken machen muss.

Nach der Operation machte ich in der Umkleide ein Selfie, das ich meinem Mann schickte mit der Bemerkung, ich würde mich jetzt auf den Rückweg machen. Auf Instagram und Facebook konnten einige das Bild schon sehen. Vielen lieben Dank für die Genesungswünsche. Ich bin froh, dass ich “das Ding” jetzt los bin. Falls einer fragt: Ja, ich war geschminkt. Alles eine Frage der Einstellung. Ungeschminkt gehe ich nicht aus dem Haus.

Ein bisschen angeschlagen bin ich noch. Dank Homeoffice konnte ich nach zwei Tagen wieder arbeiten. Ohne diese Möglichkeit hätte ich mich weiter krank melden müssen. Ich bin froh, dass jeder in meinem Team für solche Situationen Verständnis hat.

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