Alles unnötiger Ballast

 

Eigentlich plädiere ich dafür, Dinge für die Ewigkeit anzuschaffen, aber nichts hält ewig. Deshalb muss man sich ab und zu von unnötigem Ballast befreien. Das befreit nicht nur die Seele, sondern schafft Raum für Neues.
Es dauert meistens sehr lange, bis es mich überkommt. Wenn es dann soweit ist, dann bin ich nicht mehr zu bremsen. Dann wird ausgemistet, was das Zeug hält. Dabei konzentriere ich mich grundsätzlich auf einen Bereich im Haus.
Manche Bereiche gleichen vor dieser Aktion einer Messie-Landschaft.
Beispiel Papiere:
Die sammeln sich gern auf einem Stapel bis zur Decke (ok, das ist jetzt ein bisschen übertrieben). Ich wundere mich immer wieder, wie ich in diesem Gewusel von Papieren Rechnungen, Verdienstbescheinigungen oder Ähnliches wiederfinde. Wenn der Haufen eines Tages zu groß wird, geht es ans Aussortieren.
Ich schnappe mir alles, was sich angesammelt hat, setze mich auf den Fußboden und bilde um mich herum einen Kreis mit Stapeln. Vieles kommt direkt in den Müll. Die anderen Papiere werden sortiert und abgeheftet.
Im Kleiderschrank wird rigoros ausgemistet. Ausgeleierte Kleidung und Sachen, die kaputt sind kommen in den Container. Gut erhaltene Sachen, die nicht mehr passen oder unmodern geworden sind bekommen noch eine Chance. Sie werden entweder verkauft, umgearbeitet oder gehen direkt in die Kleidersammlung. Hängt ein Teil ein weiteres Jahr im Schrank, wird es im nächsten Jahr aussortiert.
Kommen wir zur Küche: Hier ist es notwendig, von Zeit zu Zeit Lebensmittel zu entsorgen, die abgelaufen sind. Wie gesagt, nichts hält ewig. Den Kühlschrank und den Gefrierschrank dabei nicht vergessen.
Einen Keller hat unser Haus nicht, auch keinen Boden. Hier sammelt sich also nichts an.
Um die Garage und den Schuppen im Garten kümmert sich mein Mann.
Und ihr so? Wie befreit ihr euch von unnötigem Ballast?

 

13 Kommentare

  1. 8. November 2014 / 3:48

    *lacht*….mit den Papieren kommt mir bekannt vor. Ich glaube es ist wirklich so dass wenn man mal damit beruflich zu tun hatte oder hat es auf dem eigenen Schreibtisch etwas vernachlässigt wird^^ Jedenfalls kannste mich genauso wie du sitzen sehen ;-)

    In der Küche brauche ich weniger ausmisten, ich kaufe zwar auch immer einen kleinen Vorrat, aber die "alten" Sachen werden immer nach vorne gestellt, somit zuerst aufgebraucht. Dennoch werden die Regale und Schränke auch immer wieder mal ausgeräumt und gesäubert. Das muss einfach sein.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende und sende herzliche Grüsse

    N☼va

  2. 8. November 2014 / 7:18

    Hallo Sabine,
    erst letzte Woche habe ich den Kleiderschrank auf "Winter" umgestellt und rigoros aussortiert. Endlich mal alle alten Gürtel die nie wieder um meine Taille passen werden aussortiert. Klamotten die noch Top sind, aber die mir nicht mehr passen "weg damit!". Mein Körper hat sich verändert und ich merke das es für mich illusorisch ist zu glauben ich komme noch mal in eine Größe 36 rein. Die Aussortierten Kleidungsstücke gehen natürlich nicht in den Müll sondern zur Kirche.
    In meiner Vorratskammer kann auch schon mal etwas liegen, was schon längst hätte verbraucht werden müssen, also mache ich auch hier immer wieder eine Inspektion.
    Wir besitzen einen Speicher und einen Keller, ich habe schon allen Familienmitgliedern mitgeteilt das wir nächstes Frühjahr hier rigoros aufräumen werden und dann alles entsorgt wird.
    Mich befreit so ein "ausmisten" ungemein, ich neige nicht dazu alles aufzuheben, vieles ist für mich Ballast, ich gebe es gerne ab an Menschen die es wirklich gebrauchen können, anstatt es in irgendeiner Ecke verstauben zu lassen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Silvia

  3. 8. November 2014 / 8:25

    Ja, ja, die Papierstapel. :-)) Die kennt wohl jeder. Ich habe mir schon vor über einem Jahr eine Küchenschublade dafür frei gemacht und da werden die aktuellen Sachen erstmal hinein gelegt, so kann der Stapel nicht so groß werden, so eine Schublade hat zum Glück ja nur ein begrenztes Volumen. Hihi.
    Ansonsten fällt es mir sehr schwer, mich von Kleidung zu trennen, aber schweren Herzens mache ich es dann doch, bringt ja nichts, irgendwann hat man ja gar keinen Platz mehr.

    Viele Grüße,
    Moppi

  4. 8. November 2014 / 8:29

    Guten Morgen :)
    Handhabe das genauso wie du ,rigoros ausmisten macht außer der Arbeit enorm Spaß. Es ist so befreiend :))

    Liebe Grüße!

  5. 8. November 2014 / 9:50

    Da fragste genau die Richtige … so schnell wie Ich wegwerfe kannste garnicht hinsehen. Mein Mann beschwert sich immer … aber ich hasse wenn alles so vollgestopft ist und ich über was steigen muss. Mein Mann der hat so einen Sammel- und Anschlepptick, da könnte Ich mir die Haare raufen.

    Also wenn Du mal jemanden suchst der dich von allem alten Ballast befreit … ruf mich an ;)

    Liebe Grüße ins WE
    Kerstin

  6. ClauDia
    8. November 2014 / 10:34

    So ein Befreiungsschlag muss ab und zu einfach sein. Ich habe gerade auch so eine Phase und es ist richtig wohltuend zu erleben, wie sich die Reihen lichten. So ein gewisser Ordnungssinn steckt doch in mir und ich habe es gerne übersichtlich um mich herum. Nur mit dem sich trennen müssen von Dingen, da arbeite ich noch dran. Es fällt mir schwer etwas weg zu schmeißen. Ich schaue auch erst mal, ob es noch jemand brauchen kann. LG ClauDia.

  7. Pyrgus
    8. November 2014 / 11:01

    Hallo Sabine!
    Nachdem ich früher eine echte Sammelratte war, wegschmeißen war ein Fremdwort für mich, versuche ich heute, alles direkt nachzuhalten. Bei den Papieren gelingt es mir noch nicht so gut, bei der Kleidung versuche ich eins zu eins zu entsorgen. Sprich: Kaufe ich drei neue Teile, kommen drei alte weg. Klappt nicht immer, aber hält die Kleidermenge relativ übersichtlich….
    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Herzlich
    Gabi

  8. Novemberkind
    8. November 2014 / 16:16

    Hallo Sabine!
    Papiere sammele ich max. ein bis zwei Wochen im Ablagekorb. Danach verteile ich sie auf die Ordner oder die Steuerschublade. Ich würde verrückt werden, wenn ich den Kram bis unter die Decke gestapelt hätte. In unsrem Ort wohnt eine Familie, wo ich das nie gedacht hätte. Die haben auch alles in so durchsichtigen Kisten. Die ganzen Papiere. Nach eigenen Aussagen haben die nichtmal Ordner. Ich weiß gar nicht, wie man so überleben kann – grins –
    Kleidung kaufe ich meist auch so, dass es möglichst ewig hält. Ältere Kleidung sortiere ich aus in einen anderen Schrank. Die nehme ich dann für Putzarbeiten oder im Garten. Das Eine oder andere bringe ich aber auch zum DRK.
    Ausmisten muss ich eher bei meinem Bärtigen. Keine Ahnung, aber bei manchen Menschen "wächst der Müll", so dass man dabei zusehen kann. Natürlich ist das kein Müll, aber irgendwann wird es dazu.

    So, jetzt habe ich mal Wörter ausgemistet und hoffe, du hast deine Wühlaktion mit Bravour hinter dich gebracht und fühlst dich befreiter.

    Ein ganz schönes Wochenende wünscht Johanna

  9. Barbara Scottie
    8. November 2014 / 17:51

    Oh wow, das kenn ich, ich bin zwar wegen meiner preussischen Ordnungsliebe verschrieen, aber das heißt noch lange nicht, ich würde nicht entsorgen. Es sind gerade jetzt Dinge, die ich eigentlich nicht mag, die mich demzufolge immer ein wenig stören – und die müssen weg. Sie lassen sich gut verkaufen – Internet – weil – es ist kein Müll – und kein 1 Euro Kram – es gefällt mir nur nicht.Hab grad vorigen Sonntag eingestellt und schon für ein ungeliebtes Parfüm, Muschelkernperlen ( das ist ja ein absolutes Imitat) und ein wenig englisches Versilbertes 100 Euro kassiert. Nehmt nur Festpreise – das lohnt sich.
    Also – raus damit, was nicht zu Euch passt – frohes Rümpeln
    Barbara

  10. 8. November 2014 / 19:01

    Aussortieren mache ich noch lieber als Einkaufen, mache es regelmäßig und bin selbst dabei immer noch wieder erstaunt, was dabei noch alles zusammenkommt. Bei mir eher in der Küche, trotz kaum Vorratshaltung, als im Büro oder Kleiderschrank. Ablage mache ich sofort.
    Viel Freude an der aktuellen Reduktion wünscht Dir
    Ines

  11. 9. November 2014 / 6:37

    Hüstel, also die Ablage müsste ich tatsächlich mal machen, das belastet mich schon irgendwie. Da schlummert nichts, aber es wäre schön, wenn dieser Berg an Papier einfach weg wäre ;)

    Ansonsten entsorge ich regelmäßig. Irgendwann gehen halt auch die tollsten Klamotten nicht mehr. Ich finde das auch sehr befreiend.

    LG

  12. 9. November 2014 / 23:05

    Wer kennt das zeitweilig nicht, liebe Sabine. Ich versuche, jedes Papier nur ein einziges Mal anzufassen, das spart eine Menge Zeit. Zu diesem Zwecke habe ich eine umfangreiche Ablage angeschafft, so daß ich jedes Blatt gleich "richtig" einsortieren kann bzw. sich daneben nicht allzuviel ansammelt.
    Und bei den Dingen halte ich es so, daß ich 3 Kästen mache: Alles was ich 1 Jahr lang nicht angeguckt oder benutzt habe und wo ich auch nicht sonderlich dran hänge, kommt in Kasten 1 (Spende) In Kasten 2 kommt das, was eher auf den Müll gehört und in Kasten 3 das, wovon ich mich – noch – nicht trennen kann oder will (die Dinge, an denen man hängt, die man aber auch schon länger nicht angefaßt oder benutzt hat).
    Alles aus Kasten 1 bringe ich sehr bald in soziale Einrichtungen, den "Müll" aus Kasten 2 entsorge ich bzw. überprüfe, ob Einzelteile noch jemand brauchen kann. Nehmen wir nur mal so dummes Beispiel einen alten Aktenordner und dessen Tipklemmer. Wenn der noch brauchbar ist und jemand einen zwar noch ordentlichen Aktenordner hat, aber keinen brauchbaren Tipklemmer mehr, dann bekommt er den meinen aus dem kaputten Aktenordner. :-)

    Kleidung habe ich nicht gern zu viel, d.h. sortiere auch immer wieder aus, mag es aber, wenn die Sachen von sehr guter Qualität sind und lange halten. Wobei ich natürlich ab und an auch gern neue Teile habe. Nur nicht ständig, das würde mich nervös machen. Und da mache ich es wie Du – bis aufs Wiederverwerten in Form von Umändern . meist verschenke ich die Sachen oder gebe sie in die Spende.

    Liebe Grüße
    Sara

  13. JJK Kreativ
    10. November 2014 / 8:53

    Ja die Papierablage hatte mich früher fast den Verstand gekostet… ich hab das alles in ein Schubfach gepackt und wenn das voll war wurde abgelegt… das dauerte Stunden und ich war genervt… inzwischen sammel ich die Papiere im Wohnzimmer an meinem PC und da ich Unordnung hasse, wird oft abgelegt, spätestens einmal die Woche und dann ein paar Minuten und ich fühl mich wieder wohl… alles andere mache ich eher sporadisch. Medikamente (haben ja kaum noch welche ohne Kinder braucht man nichts) und Backzutaten werden vor Weihnachten und zu Ostern durchsortiert.

    Beim GEfrierfach haben wir nur ein relativ kleines und da gibt es dann echt Grönlandessen…also echt mal bunte GEmüsepfannen mit Fisch etc. damit das wieder leer wird. Das schaffe ich auch recht regelmäßig. Nur eben mal einen Ersatzkuchen falls plötzlich was misslingt oder Besuch kommt ist immer drin.

    Liebe Grüße Jacky


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