Eigentlich plädiere ich dafür, Dinge für die Ewigkeit anzuschaffen, aber nichts hält ewig. Deshalb muss man sich ab und zu von unnötigem Ballast befreien. Das befreit nicht nur die Seele, sondern schafft Raum für Neues.
Es dauert meistens sehr lange, bis es mich überkommt. Wenn es dann soweit ist, dann bin ich nicht mehr zu bremsen. Dann wird ausgemistet, was das Zeug hält. Dabei konzentriere ich mich grundsätzlich auf einen Bereich im Haus.
Manche Bereiche gleichen vor dieser Aktion einer Messie-Landschaft.
Beispiel Papiere:
Die sammeln sich gern auf einem Stapel bis zur Decke (ok, das ist jetzt ein bisschen übertrieben). Ich wundere mich immer wieder, wie ich in diesem Gewusel von Papieren Rechnungen, Verdienstbescheinigungen oder Ähnliches wiederfinde. Wenn der Haufen eines Tages zu groß wird, geht es ans Aussortieren.
Ich schnappe mir alles, was sich angesammelt hat, setze mich auf den Fußboden und bilde um mich herum einen Kreis mit Stapeln. Vieles kommt direkt in den Müll. Die anderen Papiere werden sortiert und abgeheftet.
Im Kleiderschrank wird rigoros ausgemistet. Ausgeleierte Kleidung und Sachen, die kaputt sind kommen in den Container. Gut erhaltene Sachen, die nicht mehr passen oder unmodern geworden sind bekommen noch eine Chance. Sie werden entweder verkauft, umgearbeitet oder gehen direkt in die Kleidersammlung. Hängt ein Teil ein weiteres Jahr im Schrank, wird es im nächsten Jahr aussortiert.
Kommen wir zur Küche: Hier ist es notwendig, von Zeit zu Zeit Lebensmittel zu entsorgen, die abgelaufen sind. Wie gesagt, nichts hält ewig. Den Kühlschrank und den Gefrierschrank dabei nicht vergessen.
Einen Keller hat unser Haus nicht, auch keinen Boden. Hier sammelt sich also nichts an.
Um die Garage und den Schuppen im Garten kümmert sich mein Mann.
Und ihr so? Wie befreit ihr euch von unnötigem Ballast?

 

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