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Es war eine spontane Entscheidung Anfang des Jahres an einem Kegelabend. Wir müssen unbedingt einmal auf die Insel Amrum. Kegelfreunde von uns vermieten dort eine Ferienwohnung. Sie schwärmen schon seit Jahren von der Insel. Von dem Kniepsand, der guten Luft und den herrlichen Dünen. Hier kannst Du kilometerweit am Strand entlang laufen, ohne jemandem auf die Füße zu treten.

Reif für die Insel

Fast jeden Urlaub verbringen wir in einer Großstadt mit Sightseeing und Kultur. Das ist anstrengend. So sehr mein Mann und ich Städtetouren mögen. Wir waren reif für die Insel. Also buchten wir eine freie Woche im September.

Die Nordfriesische Insel Amrum liegt südlich von Sylt und westlich von Föhr. Mit einer Fläche von 20,46 km² ist sie nach Sylt, Föhr und Pellworm die viertgrößte Insel dieser Inselgruppe. Amrum erreicht man entweder mit der Autofähre ab Dagebüll oder mit einer Personenfähre ab Nordstrand. Wir fuhren ab Nordstrand etwa 1 1/2 Stunden bis zum Fähranleger in Wittdün an der Südspitze der Insel. Von dort aus waren es 15 Gehminuten zur Wohnung, die idyllisch in der Nähe eines Dünenmeers am Kniepsand liegt.

Unendliche Wander- und Radwege auf Amrum

Wer auf Amrum wandern oder Rad fahren will, kommt voll auf seine Kosten. Es gibt zwar eine gut befahrene Hauptstraße. Die Radwege sind aber abseits und so breit, dass hier der Gegenverkehr nicht stört. Einen Fahrradverleih gibt es an fast jeder Ecke mit reichlich Auswahl. Wandern kann man auf Rad- oder Wanderwegen. Viele Wege sind für Radfahrer gesperrt, zum Beispiel in den Dünen. Die Pfade in den Dünen sind größtenteils mit Holzbohlen ausgelegt, damit man nicht direkt in den Dünen herumtrampelt. Das dient dem Küsten- und Vogelschutz. Von der Nordspitze ab Norddorf werden Wattwanderungen auf die Nachbarinsel Föhr organisiert. Wer ansonsten zwischen den Inseln hoppen will, kann eine der zahlreichen Fähren nehmen.

Der Amrumer Leuchtturm

Eines der Wahrzeichen Amrums ist der Leuchtturm. Er steht im Süden etwa 2 km westlich von Wittdün. Zu erreichen ist der Leuchttum entweder über die Hauptstraße oder über einen atemberaubenden abgegrenzten Wanderweg durch die Dünen. Wenn Du den Weg geschafft hast, bist Du platt, aber glücklich. Den Leuchtturm von Amrum kann man im Sommerhalbjahr besichtigen.

Die Inseldörfer von Amrum

Wittdün liegt – wie bereits erwähnt – an der Südspitze der Insel. In dem Hafenort herrscht vor allem im Sommer reges Treiben. Auf der einen Seite der ausgedehnte Kniepsandstrand, auf der anderen Seite eine kleine Sandbucht – und mittendrin die bunte Einkaufsstraße mit Cafés und Restaurants.

Die Dörfer Süddorf und Steenodde sind Ortsteile von Nebel. Beide haben einen ganz eigenständigen Charakter. In Süddorf herrscht Ruhe und bäuerliches Landleben. In Steenodde findest Du Friesenhäuser wie im Bilderbuch.

Nebel ist das Friesendorf auf der Insel Amrum. Hier findest Du neben reetdachgedeckten Friesenhäusern und Cafés im historischen Ortskern das Haus des Gastes, welches kulturelle Veranstaltungen ausrichtet. Auf dem Friedhof der Clemenskirche befinden sich uralte Grabsteine. Sie erzählen die Schicksale friesischer Kapitäne. Die denkmalgeschützte Mühle aus dem 18. Jahrhundert ist als Museum eingerichtet.

Zwischen Watt und Strand liegt Norddorf. Hier befindet sich das Inselkino und eine Mutter-Kind-Kurklinik. Von Norddorf aus kannst Du um die Nordspitze der Insel wandern. Das Naturschutzgebiet “Amrumer Odde” erreicht man durch die Marschwiesen und über einen Deich.

Die Blaue Maus

Wer Urlaub auf Amrum macht, muss mindestens einmal in die Blaue Maus (Werbelink). Das ist die älteste Kneipe auf der Insel. Früher war die Blaue Maus das letzte Haus vor dem Leuchtturm und hieß entsprechend “Zum Leuchtturm”. Hier bekommst Du nicht nur den legendären Strandhafer, sondern auch verschiedenste Sorten von Whiskey. Veranstaltungen mit Livemusik oder Whisky-Seminare und Tastings runden das Programm ab.

Veranstaltungen finden natürlich nicht nur in der Blauen Maus statt. Auf der gesamten Insel ist für Abwechslung gesorgt – für Große und Kleine.

Frische Luft an der Nordsee

Es geht nichts über eine frische Meeresbrise. Seeluft kenne ich ja tagtäglich von der Ostsee. Die Nordsee ist eine andere Nummer. Wenn Dir hier der Wind um die Nase weht, dann kannst Du die Frisur vergessen. Ich mag das raue Klima.

Ferienwohnung auf Amrum

Unsere Unterkunft war die Ferienwohnung “Dünenmeer” (Werbelink) in Wittdün. Die Wohnung liegt an Köhn’s Übergang in unmittelbarer Nähe der Dünen am Kniepsand. Sie ist für zwei Personen ausgerichtet – mit einer modernen maritimen Ausstattung sowie Balkon, inklusive Strandkorb. Die Wohnung kann ich Dir wärmstens ans Herz legen. Sie ist allerdings sehr begehrt und im nächsten Sommer bereits ziemlich ausgebucht.

Ein paar Tage verbrachten wir zusammen mit unseren Kegelfreunden, die dort eine weitere unvermietete Ferienwohnung haben (das zweite Zuhause sozusagen). So bekamen wir viel von Land und Leuten mit. Es war eine schöne Woche auf Amrum.

Bist Du auch reif für die Insel? Warst Du schon auf Amrum?