Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die zu Hause arbeiten können. Mindestens einmal in der Woche schnappe ich mein Dienst-Laptop und richte meinen Homeoffice Arbeitsplatz ein. Früher wäre das undenkbar gewesen. Heute ist es dank moderner Technik möglich.

Wenn ich im Homeoffice arbeite, sitze ich natürlich nicht im Schlafanzug am Bildschirm. Nee, das geht nun wirklich nicht. Es wird sich ordentlich gestylt und geschminkt. Schließlich könnte der Postbote an der Tür klingeln.

Meine Telefonnummer vom Büro kann ich dank Skype for Business auf das private Telefon oder auf mein Handy umleiten, sodass ich jederzeit erreichbar bin. Ich kann mich sogar in eine Videokonferenz per Telefon einwählen. Ist das nicht cool?

Meine Kleidung zu Hause ist bequem, aber nicht schlampig. Es wäre mir peinlich, im Schlabberlook zu arbeiten. Nur Straßenschuhe trage ich nicht daheim. In “Puschen” (Hausschuhen) ist es wesentlich gemütlicher.

Pullover und Hausschuhe: Esprit – Jeans: THE2STYLE

Ich kann im Homeoffice übrigens sehr effektiv arbeiten. Viele denken vielleicht, dass man zu Hause ständig abgelenkt wird. Das ist nicht der Fall. Disziplin gehört allerdings dazu. Es läuft einem schon mal die Katze über die Tastatur. Vielleicht hört man im Hintergrund Kindergeplapper bei dem ein oder anderen Kollegen, wenn man miteinander telefoniert. Im Vordergrund steht immer der Job.

Es gibt aber auch Nachteile: Der direkte Kontakt zu den Kollegen ist etwas eingeschränkt. Gerade zwischen den Jahren – als ich die 4 Tage zu Hause arbeitete – merkte ich es ganz besonders. Da fehlt der Austausch.

Außerdem ist mein Arbeitsplatz im Büro ergonomisch wesentlich besser ausgestattet. Ich neige – wie viele andere “Schreibtischtäter” – zu Rückenbeschwerden – HWS-Syndrom inbegriffen. In der Firma habe ich einen höhenverstellbaren Schreibtisch. Da kann ich zwischendurch im Stehen arbeiten.

Ab und zu im Homeoffice ist also okay. Auf Dauer möchte ich das nicht.

Schön, dass es so etwas gibt. Kannst Du im Homeoffice arbeiten? Ich meine nicht die Selbständigkeit, sondern die Telearbeit im Beschäftigtenverhältnis. Welche Kleidung trägst Du zu Hause?

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