Bewahre deine Träume wie einen kostbaren Schatz

Gedankensplitter
Es gibt Dinge im Leben, die kann man ändern, wenn man es will. Manche Menschen träumen ihr Leben lang, manche geben ihre Träume irgendwann auf, weil sie meinen, dass es eh keinen Zweck mehr hat. Ist das so?

Neulich las ich einen Artikel bei Valérie im Blog Life40up!. Hier ging es um einen Beitrag in der myself, den ich selbst nicht gelesen habe. Um die 40er-Falle. Der Tenor dieses Artikels: In Sachen Lebenszufriedenheit sei man mit Mitte 40 auf einem Tiefpunkt und man solle sich seine “Grenzen” eingestehen”. Ich will hier nicht ins Detail gehen, sondern einen Denkanstoß geben.
Vielleicht habt ihr Lust auf eine kleine Zeitreise. Meine 40 habe ich längst hinter mir gelassen. Die Zahl 40 machte mir anfangs Angst, aber nur kurz. Denn in diesem Alter – kurz vor 40 – startete ich wieder voll durch. Nach 12 Jahren “Kinderpause” mit Minijobs zwischendurch hieß es plötzlich: raus aus dem Alltagstrott, rein ins Berufsleben, und zwar volle Kanne! Nicht zurück in meinen ursprünglichen Beruf. Das wollte ich nicht. Ich fing bei einem großen IT Dienstleister für die öffentliche Verwaltung im Callcenter an. Von Computern und EDV hatte ich keine Ahnung. Durch entsprechende Schulungen konnte ich mich als Quereinsteiger schnell einarbeiten.
Nach einigen Jahren im Callcenter wechselte ich in den User Help Desk (Benutzerunterstützung). Danach arbeitete ich viele Jahre in der Personalabteilung, und jetzt bin ich als Administrator tätig – wieder ein komplett neues Aufgabengebiet – mit ü 50. Die Jobs sind mir natürlich nicht zugeflogen. Wir sind schließlich nicht bei “wünsch dir was”. Bei jeder Bewerbung musste ich das gesamte Auswahlverfahren durchlaufen. Das ist im öffentlichen Dienst ganz klar geregelt.
Ich war schon immer ein bodenständiger Mensch. Ein Mensch mit Träumen. Mein größter Traum war es, eine berühmte Sängerin zu werden. Wenn ich diesen Traum gelebt hätte – und davon bin ich fest überzeugt – wäre ich jetzt ein Country-Star in Nashville. Das bin ich deshalb nicht, weil mir die Gründung einer Familie und die Sicherheit eines gut bezahlten Jobs einfach wichtiger waren als eine Gesangskarriere. Alles eine Sache der Prioritäten. Wenn ich für etwas brenne, dann kann ich es erreichen.
Die Grenzen habe ich mir immer selbst gesetzt, egal in welchem Alter. Weil ich ein realistischer Mensch bin, merke ich sehr schnell, welche Ziele ich verwirklichen kann und welche nicht. Das war schon mit 14 so. Manchmal habe ich daran gezweifelt, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Wenn ich jetzt zurück blicke, dann ist es gut so wie es ist. Manches kann man nicht beeinflussen. Das ist der Lauf der Dinge. Dann kann man mit seinem Schicksal hadern und den Kopf in den Sand stecken oder in die Hände spucken und weitermachen. Träume helfen dabei.
Ich träume gerne und bewahre meine Träume wie einen kostbaren Schatz. Weil es schön ist zu träumen. Wer sagt denn, dass man jeden Traum leben muss?

45 Kommentare

  1. 2. Juni 2015 / 4:27

    Guten Mlrgen Sabine, da gebe ich Dir recht. Ich finde sogar ganz wichtig Träume zu haben die sich nicht erfüllen, oder die Frau sich nicht erfüllt. Ich bin auch der Meinung wenn man was wirklich will, verwirklicht Frau es. Also mir geht das so.
    Einige Träume, sollten Träume bleiben, sonst hätte man ja keine Träume mehr. Hoffe das war nicht zu verwirrend.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

    • 2. Juni 2015 / 10:00

      Das ist überhaupt nicht verwirrend liebe Tina. Es kommt immer darauf an, wie viel Energie man (frau) in eine Sache investieren will.

  2. Eva Laub
    2. Juni 2015 / 4:57

    Liebe Sabine,
    richtig. Ich habe neulich ein Buch gelesen "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen". Darin war auch die Rede,
    eben nicht ihre Träume verwirklicht zu haben. Habe ich auch nicht, aber mir war die Sicherheit auch lieber. Nach 8 Jahren habe ich wieder in meinem Beruf als Sekretärin bei meinem früheren Arbeitgeber angefangen. Mit 50 Jahren habe ich, auch im öffentlichen Dienst, mich zur Sachbearbeiterin im Baurecht hochgearbeitet und an vielen Bauten in Stuttgart mitgearbeitet, vieles trägt sogar meinen Namen in den Akten. Ob das mein Traum war eher nicht, aber es machte mir auch Spaß und es war auch gut bezahlt, was sich auch auf die Rente auswirkt. Das ist schon wichtig, finde ich. Wenn ich meinen Traum verwirklich hätte, ja, dann hätte ich jetzt eine orientalische Tanzschule am Roten Meer, ob das sicher wäre. Ich habe keine Ahnung, es ist ein Traum. Den habe ich mir auch verwirklicht aber eben anders.
    Mit 40 Jahren hatte ich gar keine Zeit über das alt werden nachzudenken. Da hatte ich gerade meine Scheidung hinter mir. Ich finde, dass viel zu viel Wirbel um das alt werden gemacht wird. Alt werden wir alle, von Geburt an und auch die
    Jungen werden alt. Das hat mir meine Großmutter mal gesagt und da denke ich immer wieder dran.
    Alt werden schon manchmal die 30jährigen und ich bin mir sicher, in einigen Dingen mache ich alte Frau den jungen noch was vor.
    Mit lieben Grüßen Eva

  3. Eva Laub
    2. Juni 2015 / 5:01

    was vergessen:

    ich denke mal es gibt viele alte Frauen, die gezeigt haben, was sie könnten. Leni Riefenstahl hat sogar mit
    über 80 Jahren noch mit dem Tauchen angefangen und es gibt einige Beispiele.
    Ich kann mich auch Tinas Kommentar "wenn man etwas wirklich will,dann schafft Frau das auch".

    Nur anschließen.

    LG Eva

    LG Eva

    • 2. Juni 2015 / 10:03

      Liebe Eva, es gibt endlose Beispiele dafür. Ich bin persönlich immer den sicheren Weg gegangen. Das liegt in meinem Naturell.

  4. Heidi
    2. Juni 2015 / 5:58

    Gelebte Träume , sind das noch Träume ?? Große Träume hatte ich noch nie . Wünsche standen da schon eher auf meiner Liste . Was ich allerdings richtig klasse finde , Das Du liebe Sabine und noch viele andere Frauen in der Mitte des Lebens noch mal richtig Gas geben und das tun was vorher nicht ging .
    LG heidi

    • 2. Juni 2015 / 10:04

      Stimmt liebe Heidi. Gerade, wenn man Kinder groß gezogen hat, kann man seine neue Freiheit ab 40 (oder wann auch immer') genießen.

  5. 2. Juni 2015 / 6:42

    Liebe Sabine,

    manche Träume werden wahr, und Träume finde ich immer gut.
    Sie beflügeln uns.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

    • 2. Juni 2015 / 10:04

      Das stimmt liebe Elisabeth.

  6. 2. Juni 2015 / 6:50

    Sehr interessant etwas mehr über dich zu erfahren ,tolle Karriere hast du dir da erarbeitet ,Respekt!
    Jetzt würde ich dich gerne singen hören :)

    Liebe Grüße <3

    • 2. Juni 2015 / 10:05

      Einige Songs habe ich in meinen YouTube-Kanal gestellt :-)

  7. ClauDia OverMann
    2. Juni 2015 / 6:57

    Träumen von allem Möglichen und Unmöglichen, das habe ich zu gern getan. Das ein oder andere ließ sich in die Tat umsetzen. Damit habe ich schöne Erinnerungen geschaffen von denen ich heute noch zehre. Jetzt hindert mich mein körperliches Befinden daran, viele meiner immer noch vorhandenen Träume in die Tat umzusetzen. Umdenken ist angesagt: es geht auch eine Nummer kleiner. Das zu akzeptieren fällt schwer, aber was muss, das muss und was nicht mehr geht, das geht eben nicht mehr. Schön für jeden, der noch im vollen Saft im Leben steht. Ich gönne es ihnen, doch so ab und zu bin ich auch ein wenig neidisch :- (, nachdenkliche Grüße von der ein wenig traurigen ClauDia.

    • 2. Juni 2015 / 10:10

      Liebe Claudia,
      man kann natürlich alles nur im Rahmen des Machbaren tun. Ich finde es klasse, dass du den Mut zum Umzug hast. Das war ja auch ein Traum von dir, der sich jetzt verwirklicht.

  8. 2. Juni 2015 / 7:05

    Kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Man sollte nie aufhören mit träumen, auch wenn es nicht in Erfüllung gehen sollte, es macht auch einfach nur glücklich.

    ….und schön finde ich dass du zwar den Traum der Sängerin nicht erfüllt hast aber dennoch das Singen nie aufgehört hast.

    Liebe Grüssle

    N☼va

    • 2. Juni 2015 / 10:10

      Und wenn ich nur unter der Dusche singe, liebe Nova :-)

  9. Gaby Mayr
    2. Juni 2015 / 7:21

    Liebe Sabine,
    toller Artikel, regt zum Nachdenken an. Träume sind gut, doch wenn man was erreichen will, muss man raus aus seiner Komfortzone und anpacken, das sieht man an dir, du hast wirklich viel geschafft und nicht nur geträumt.
    Ganz liebe Grüße
    Gaby
    Stylish-Salat

    • 2. Juni 2015 / 10:11

      Da stimme ich dir vor zu liebe Gaby. Ohne Eigeninitiative wird das nichts.

  10. 2. Juni 2015 / 7:23

    Liebe Sabine,
    bodenständig zu sein finde ich sehr wichtig. Das hilft ungemein in Krisensituationen im Leben. Ich habe das besonders vor 3/12 Jahren erfahren, als mein Mann plötzlich verstarb.
    "Immer schön auf dem Teppich bleiben" sagten meine Eltern. Das hat aber nichts mit Bescheidenheit zu tun. Aber den Überblick zu haben und auch eine finanzielle Absicherung.
    Hier im Dorf lebt ein "Künstlerpärchen", sind auch Anfang 50. Sie leben aber knapp über dem Existenzminimum, weil sie nie regelmäßig gearbeitet haben, sondern ständig ihre Träume verwirklicht haben, viele längere Reisen, die vor allem ihre Eltern bezahlt hatten. Dann gerieten die Eltern in eine große finanzielle Krise und aus war's . Heute muss die Tochter, die zwar künstlerisch sehr begabt ist, aber von ihren Werken nicht existieren kann, in einem Kindergarten kochen und dazu weit pendeln. Der Partner macht fast nichts, genießt nur die schöne Gegend hier, obwohl er könnte…weil er gesund ist. Ihrer beider Traum ist es, auf dem Land zu leben. Wenn beide nicht öfter schon mal über ihr finanzielles Desaster jammern würden und dabei auch mal neidisch nach anderen schielen, würde ich zumindest bei ihm denken, dass es schön ist, so ein herrlich bequemes Leben zu führen.
    ——————————————
    Dass Du eine berühmte Sängerin werden wolltest, finde ich sehr interessant!
    Singst Du denn freizeitmäßig?
    Da bist Du ja sehr vielseitig. Ich bewundere immer neben Deinem modischen Bewusstsein, Dein technisches Knowhow.
    Neben Träumen, ob erfüllt oder nicht, finde ich wichtig, dass man zufrieden ist.
    Sehr interessanter Post, liebe Sabine, hat mir einige Denkanstöße gegeben.

    LG Marita

    • 2. Juni 2015 / 10:16

      Vielen Dank liebe Marita. Ich singe gern in meiner Freizeit, aber meistens zuhause :-)

  11. 2. Juni 2015 / 7:36

    Liebe Sabine,
    ich finde ich klasse, wie Du Dich neuen Herausforderungen stellst und Dein Leben annimmst, wie es ist. Bei Deiner Stimme wäre die Gesangskarriere Dir sicher gewesen, wenn Du es wirklich gewollt hättest. Genau wie Du schreibst. Aber man muss auch den Preis dafür immer abwägen.
    Ich habe mit 33 einen gut bezahlten Job als Abteilungsleiterin gekündigt, um zu studieren und parallel meine Firma zu gründen. Die Firma wird diesen Monat 10 Jahre als und ich bin sehr zufrieden damit. Mal sehen, wohin mich das Leben noch so treibt.
    Ansonsten finde ich fast genauso wichtig zu wissen, was man nicht will. Über das Ausschlussprinzip kristalisieren sich Ziele auch irgendwann heraus.
    LG Ines

    P.S. Danke für Deine Kommentar bei meinem Fon-Beitrag. Das ist eine gute Idee mit dem Kabel neben dem Fön in der Schublade, so mache ich das jetzt auch. Ich wickel das Kabel kreisförmig ohne Drall auf, wie ein Schiffstau, und lege es daneben bzw. darunter. Das gibt noch nicht mal Kabelsalat.

    • 2. Juni 2015 / 10:17

      Liebe Ines,
      du hast es genau richtig gemacht und dein Ziel klar vor Augen. Der Erfolg gibt dir recht und man sieht dir an, dass du damit glücklich bist.

  12. Eau Minerale
    2. Juni 2015 / 9:07

    Liebe Sabine,
    da werde ich auch gleich nachdenklich und halte mal inne. Vor meinem 40. Geburtstag hatte ich auch ein Problem, ich dachte, ersthaft: DAS WAR'S DANN WOHL. Aus heutiger Sicht kann ich es mir nur so erklären: ich war mit meiner gesamten Lebenssituation nicht wirklich zufrieden und schob es einfach auf das Alter ;)

    Meine Träume erfüllen sich immer. Entweder ich habe Glück oder ich arbeite hart an der Erfüllung. Natürlich sind noch einige offen, aber auch die sind nicht unerfüllbar sondern realistisch. Ich denke, dass jeder (gesunde) Mensch alle Chancen hat. Wenn Du es wirklich gewollt hättest, wäre der Weg auf die Country-Bühne Deiner gewesen. Wer sich unbedingt eine Yacht in Monaco wünscht, wird eine bekommen. Sie fällt nicht von Himmel, aber es gibt für alles eine Chance. Man muss nur seine Prioritäten abwägen. Man könnte sich einfach heute in den Zug/Bus/Flieger setzen und los zum Hafen fahren und erstmal ganz klein anheuern…der Rest wird sich zeigen… Ich folge seit 2012 virtuell einem jungen Mann, der von München nach Tibet läuft – also zu Fuß geht. Gerade ist er in Indien und seine bunten Bilder erfreuen mich bei IG. Alles ist möglich! In diesem Sinne: schöne Träume noch und liebe Grüße, Bärbel ☼

    • 2. Juni 2015 / 10:19

      Genau so sehe ich das auch liebe Bärbel. Wenn ich für etwas brenne, dann kann ich es erreichen.

  13. Nicole´s buntes Haus
    2. Juni 2015 / 9:34

    Liebe Sabine,
    da fällt mir spontan ein: so lange man noch Träume hat….
    Je älter desto mehr gesetzer und zufriedener wird man,man weiß was man hat und weiß was man will.
    Träume sollte jeder haben.
    Liebe Grüße
    Nicole

    • 2. Juni 2015 / 10:21

      Da ist etwas dran liebe Nicole :-)

  14. 2. Juni 2015 / 10:01

    Liebe Sabine,

    zunächst einmal freue ich mich, dass mein Artikel dich inspiriert hat über Deine eigenen Träume nachzudenken – und herzlichen Dank für die Verlinkung! <3

    Ich finde es wunderbar, dass Du auch mit Ü-50 noch offen für Träume und persönliche Weiterentwicklung bist. Und ich hoffe, Du hast deinen Country-Traum noch nicht ganz aus den Augen verloren. Ich warte dann mal gespannt auf eine gesangliche Kostprobe hier im Blog! ;-)

    Liebste Grüße,
    Valérie

    • 2. Juni 2015 / 10:24

      Liebe Valérie,
      gern geschehen :-)
      Eine gesangliche Kostprobe kannst du dir jetzt schon auf meinem YouTube-Kanal holen (siehe Plugin in der Sidebar)…

  15. 2. Juni 2015 / 18:39

    ohne träume hat man keine ziele und wer ziele hat, hat träume :)
    und ich habe von beidem sehr viel und finde das super wichtig!
    liebe gruesse!

    • 2. Juni 2015 / 20:26

      Das finde ich auch liebe Jenny.

  16. 2. Juni 2015 / 18:50

    Liebe Sabine,
    gut geschrieben. Mir hat mein Alter noch nie Angst gemacht. Man darf seine Träume nicht aufgeben.
    Ohne Träume lebt man nicht mehr – das ist eine alte Weisheit. Und ich darf dir sagen: Auch mit fast
    achtzig kann das Leben noch sehr ausgefüllt sein. Man muss es nur wollen.
    Einen geruhsamen Abend wünscht dir
    Irmi

    • 2. Juni 2015 / 20:26

      Liebe Irmi,
      dafür bewundere ich dich sehr.

  17. 2. Juni 2015 / 19:27

    Liebe Sabine,
    das hast Du so schön geschrieben! Und ich habe einen Riesenrespekt vor Dir, was Du alles erreicht hast – und immer wieder Neues gewagt hast. Da kann sich manch einer eine Scheibe von Dir abschneiden. Und ich teile Deine Meinung: nicht alle Träume müssen gelebt werden, manchmal ist es nämlich mehr als wohltuend, sich in seine Träume zu begeben. Obwohl ich davon überzeugt bin, Du wärst auch eine höchst erfolgreiche Country-Sängerin geworden!
    Liebe Grüße von Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • 2. Juni 2015 / 20:27

      Danke liebe Rena, träumen tut richtig gut :-)

  18. 2. Juni 2015 / 20:01

    Nö… ich hatte noch nie "große Pläne" oder "besondere Ziele"…. ich mach einfach mal. Und da seh ichs schon.
    Bisher ist alles gut gelaufen. Anders vielleicht, wie man es erwartet, aber wirklich in der Summe positiv. Ich habe mich mit 39 neu verliebt. Ich habe wohl sogar die Liebe meines Lebens getroffen. Ich fühle mich weder alte noch sonstwie komisch. Es ist nach wie vor "alles offen".
    LG Sunny

    • 2. Juni 2015 / 20:29

      Liebe Sunny,
      das ist eine gute Einstellung. Ihr seid ein tolles Paar. Das durfte ich ja live erleben
      ♥♥

  19. Carolina
    2. Juni 2015 / 20:39

    Das Schlimmste ist – so finde ich – wenn man gar keine Träume mehr hat. Und sicher, man muss sich nicht jeden Traum erfüllen. Aber ein Leben im Mittelmaß? Nein, das ist es auch nicht. Und Sicherheit? Nein, die gibt es nicht! Das musste ich selbst erfahren. Ich war Anfang 50 innerhalb von 3 Jahren 2 Jahre krank geschrieben (vorher war ich immer kerngesund!). Habe dann meinen Job verloren und stand vor dem Nichts. Das zweite Mal war eine bösartige Erkrankung. Da wurde mir erst der Wert der Lebenszeit bewusst. Und ich habe meine Träume wiedergefunden und auch entdeckt, wie wichtig es ist, nicht einfach nur so dahin zu leben. Vielleicht auch mal den Mut zu haben, seine Träume zu verwirklichen. Wir haben nur dieses eine Leben vor dem Tod. Und dieses Leben sollten wir uns nehmen, mit Haut &Haar!

    • 3. Juni 2015 / 8:20

      Liebe Carolina,
      das sind wahre und nachdenkliche Worte. Nur einfach so dahin zu leben würde mir auch nicht in den Sinn kommen. Dafür ist das Leben zu kurz. Alles Gute für dich ♥

  20. 2. Juni 2015 / 22:02

    Liebe Sabine, wow, da hast du eine tolle Karriere aufgebaut. Fleißige Arbeit zahlt sich halt doch auch aus.
    Träume sind grundsätzlich eine feine Sache, besonders sah ich es als sehr wichtig an als Kind. Ich dachte ich würde mal einen Ponyhof haben oder irgendwas entdecken. Diese Träume ware wunderbar. Aber das Erfüllen hat sich recht schnell rausgestellt als nicht so einfach ;-)
    Viele Grüße Ela

    • 3. Juni 2015 / 8:25

      Liebe Ela, es geht nicht nur um die Karriere, sondern auch darum, dass man mit dem, was man aus seinem Leben macht, glücklich ist und dass man grundsätzlich an sich glaubt. Selbst, wenn sich nicht alle Träume erfüllen.

  21. 3. Juni 2015 / 14:55

    Was wäre unser Leben, wenn wir keine Träume mehr hätten? Nichts! Sie sind es doch, die uns ständig auch nach vorne gehen lassen.
    Auch wenn sich so manche Träume nicht realisieren lassen aus den verschiedensten Gründen, so können wir uns in unserer Fantasie aber vorstellen, wie sich die Sache anfühlt. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

    • 3. Juni 2015 / 18:24

      Genau liebe Christa. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt :-)

  22. 3. Juni 2015 / 15:29

    ja … Träumen ist schön … so schön, dass das Träumen auch Träumen bleiben darf :-)
    Ich finde dass es ein großes Glück ist, wenn man sein Leben genießen kann. Wenn man Glücksmomente erkennt.
    Natürlich ist es auch toll, wenn man sich einen Traum erfüllen kann. Wenn man die Gelegenheit dazu hat, sollte man nicht lange fragen … egal wie alt man ist.

    Ich habe deinen Text sehr gerne gelesen Sabine.
    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

    • 3. Juni 2015 / 18:25

      Ja, das ist wirklich ein Glück liebe Heidi, vielen Dank :-)

  23. 5. Juni 2015 / 12:36

    Ach ja, Träume. Hab' ich. :)
    Mein größter Traum war es schon seit Teenie-Zeiten, in England zu leben. Aktiv habe ich aber leider nie wirklich darum bemüht. Sicherheit, die Nähe zu meinen Eltern und andere Dinge waren mir immer wichtiger. Also selbst Schuld wahrscheinlich. Und nicht nur daran. Naja …
    Ist das Arbeitsthema im öffentlichen Dienst einfacher? Schon ein bisschen, oder?
    LG
    Gunda

    • 5. Juni 2015 / 13:57

      Auf jeden Fall liebe Gunda. Ich denke, wenn du es wirklich gewollt hättest, dann würdest du jetzt in England leben.


Etwas suchen?