Sonntags wird gechillt. Meistens nehmen wir uns an diesem Tag nichts vor und lassen es uns richtig gut gehen. Ausschlafen, spät frühstücken, spazieren gehen, rumgammeln. Kein Stress, keine Termine. So auch gestern.
 
Viele Menschen beneiden mich darum, dass ich am Meer wohne. Und das zu Recht. Ich weiß es sehr zu schätzen. Manchmal nervt mich das raue Klima an der Ostsee. Vor allem, wenn wir einen strengen Winter haben, kann es im Norden empfindlich kalt werden. Es ein Lebensgefühl, das ich dennoch nicht missen möchte.
Ich fühle mich frei. Hier weht immer eine steife Brise. Die Luft ist klar und frisch. Dick anziehen und raus ans Wasser. Der Großstadtmief ist sofort verschwunden. Ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt ist man schon an der Hörn. Im Sommer liegen im Kieler Hafen die großen Kreuzfahrtschiffe. Viel Gewusel. Trotzdem findet jeder ein Plätzchen, um abzuschalten vom Alltag. Kiel ist eben sehr maritim.
Was will man Meer?

 

Ich stehe an der Kiellinie in Höhe der Wasserschutzpolizei mit meinem Lieblingsparka von Wellensteyn und lasse mir den Wind um die Ohren pusten.

 

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