Der ewige Kampf mit den Pfunden – Low Carb statt Fast Food

Der ewige Kampf mit den Pfunden – Low Carb statt Fast Food

Immer wieder dieses leidige Thema. Wie kann ich abnehmen oder zumindest mein Gewicht halten? Und zwar ohne dass ich mich geißeln muss. Eins sei schon mal vorweg gesagt. Ohne Disziplin geht es nicht. Ab einem gewissen Alter verändert sich der Stoffwechsel. Frauen in den Wechseljahren wissen ein Lied davon zu singen. Die meisten Frauen beklagen dabei, dass der Bauchumfang stetig zunimmt. In der Tat ist es schwierig, vor allem angesammeltes Bauchfett wieder los zu werden.

Mir geht es in diesem Artikel nicht darum, den Kampf aufzunehmen, sondern sich dessen bewusst zu werden, was man eigentlich alles an “schlechten” Nahrungsmitteln in sich hineinschaufelt, ohne darüber nachzudenken.

Als Kind kannte ich das nicht. Wir hatten einen großen Garten, in dem Gemüse angebaut wurde. Im Sommer wurden Erbsen, Bohnen,Karotten, Kohlrabi, Kartoffeln und viele andere Gemüse geerntet. Im Herbst Kohl und Kürbis, nach dem ersten Frost Grünkohl. Für den Wintervorrat wurde gesorgt, indem “eingeweckt” wurde. Die Vorräte wurden im Vorratskeller gelagert. In unserem Garten befanden sich diverse Obstbäume und Sträucher. Äpfel, Pflaumen, Kirschen, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Holunderbeeren. Daraus wurde im Entsafter konzentrierter Saft erzeugt. Dieser diente ebenfalls als Wintervorrat.

Also alles natürliche Produkte aus eigener Herstellung.

Die Zutaten für die Mahlzeiten wurden nicht nur aus dem Garten entnommen. Dennoch gab es Essen der Saison. Im Sommer das Gemüse aus dem Garten, im Winter Kohl, Steckrüben und eingelagerte Kartoffeln. Fleisch bekam man in den 70er Jahren bereits im Supermarkt. Aber Fleisch wurde nicht in den Mengen konsumiert, die wir heute verzehren.

Natürlich habe ich mich als Kind über Süßigkeiten gefreut. Welches Kind tut das nicht? Ich konnte sogar eine große Tüte Haribo oder Katjes (whatever) “verdrücken”, ohne dass es Schaden nahm. Denn ich war als Kind ständig draußen und den ganzen Tag in Bewegung – außer ich musste in der Schule stillsitzen.

Nach der Pubertät ging es langsam los, dass sich kleine Sünden zunehmend auf meinen Hüften bemerkbar machte. Schon damals stellte ich den Konsum der Süßigkeiten weitgehend ein, und schwupps nahm ich sofort ab.

Auch nach der Geburt meiner beiden Kinder hatte ich immer noch eine gute Figur. Ja, Konfektionsgröße 36 nach der Geburt des ersten Kindes ist nicht selbstverständlich, oder?

Mit Mitte 40 kam ich relativ früh in die Wechseljahre. Und schon ging das Dilemma los. Plötzlich gewann ich immer mehr an Bauchumfang. Ich konnte mich drehen und wenden wie ich wollte. Der Bauch war da und ging auch nicht wieder weg. Selbst wenn ich 5 Kilo abnahm. Es blieb der Rettungsring.

Das Gewicht schwankte in den Jahren darauf – teilweise recht stark. Der Stoffwechsel verändert sich – ebenso die Hormone.

Doch wie kann ich abnehmen oder mein Gewicht halten, ohne dass ich hungern muss? Hungern ist nämlich das Schlimmste, was es gibt.

Ich finde es nicht tragisch, wenn der Magen einmal knurrt. Es ist ein Zeichen dafür, dass ich Essen zu mir nehmen sollte. Intuitives Essen ist EINE gute Methode. Ich versuche mich daran zu halten. Der Körper macht sich bemerkbar, wenn er Hunger hat.

Die Frage ist, welche Nahrungsmittel sind die richtigen? Also nicht nur den Hunger stillen, sondern vernünftig essen.

Ich habe festgestellt, dass Low Carb bei mir am besten funktioniert. Wenig Kohlenhydrate – viel Eiweiß.

Wie geht das? Kann man dabei auch auf Kartoffeln oder Reis verzichten? Diese Lebensmittel enthalten auch Kohlenhydrate. Ja, das geht sogar sehr gut. Wenn man Kohlenhydrate zu sich nimmt, sollten es gute Kohlenhydrate sein (eigentlich wollte ich einen Link auf eine Liste von guten und schlechten Kohlenhydraten setzen. Leider habe ich nur Werbelinks gefunden!). Also Kartoffeln und Reis (Vollkornreis) in geringen Mengen sind erlaubt.

Ein klassisches deftiges Essen ist Rouladen mit Rotkohl, Kartoffeln und Soße. Zugegeben, das schmeckt sehr lecker. Und das darf man auch essen. Es darf nur nicht ständig auf dem Speisenplan stehen. Gerade Soßen machen dick!

Pommes sind auch lecker – oder Burger. Das ist Fast Food. Geht auch mal zwischendurch. Es sollte aber die Ausnahme bleiben. Eine gute Alternative für Beilagen zu einem Gericht sind Couscous und Bulgur.

Wenn ich in einem Restaurant etwas bestelle, dann lasse ich Pommes meist weg. Reis und Nudeln esse ich nur in Maßen. Okay, manchmal verzehre ich ein bisschen viel Fleisch. Vielleicht sollte stattdessen mehr Fisch auf den Teller. Fisch enthält wertvolle Omega 3 Fettsäuren.

Überhaupt spielen die richtigen Fette eine wichtige Rolle in der Ernährung. Stichwort “ungesätigte Fettsäuren.”

Zum Frühstück esse ich meistens ein Müsli aus folgenden Zutaten:

Haferflocken, Buchweizenflocken, Basismüsli mit wenig Zucker, Kokosflocken, gepuffter Amaranth. Dazu Milch mit 1,5 % Fettanteil. Am Wochenende verzichte ich nicht gern auf Brötchen mit Käse. Statt der Weizenbrötchen wähle ich Dinkelbrötchen mit Körnern.

Ab und zu gibt es einen Döner oder ein Dürüm (im Bremen nennt sich das Rollo). Das ist ein Fladenbrot gefüllt mit Dönerfleisch und den üblichen Zutaten. Das Fladenbrot esse ich meistens nicht oder nur zu einem geringen Teil.

Doch, es gibt tatsächlich Nudeln mit Tomatensoße auf dem Speisenplan. Ich verwende dann Vollkornnudeln.

Wenn mich abends “Essgelüste” überkommen, greife ich gern zu Nüssen oder Mandeln.

So versuche ich, mich gesund zu ernähren und auf Fast Food zu verzichten. Es gelingt mir nicht immer. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch.

Eines meiner Lieblings Low-Carb-Rezepte habe ich für Dich:

Hähnchengeschnetzeltes mit Pfannengemüse und Dip

Für 2 Personen benötigt man

400 g Geschnetzeltes von Hähnchen oder Pute (Vegetarier können stattdessen Pilze verwenden)

2 große oder 3 mittelgroße Paprikaschoten

1 Packung Pak Choi (chiniseischer Senfkohl)

1 mittelgroße Zwiebel

250 g Speisequark (Magerstufe)

Olivenöl

Milch

TK-Kräuter

Gewürze:

Salz (gern Meerasalz mit Knoblauch)

Pfeffer

Curry

Tzatzikigewürz

Chiligewürz

Sojasoße (gibt es auch glutenfrei)

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Das Fleisch mit Gewürzen nach Wahl (Salz, Curry, Chili) spearat anbraten.

Das Gemüse waschen, schneiden und mit der geschnittenen Zwiebel und Gewürzen in einer separaten Pfanne anbraten. Einen Schuss Sojasoße dazu geben.

Fleisch und Gemüse miteinander vermengen. Vegetarier können anstatt Fleisch auch Pilze verwenden. Pilze sind gute Eiweißlieferanten.

Zubereitung für den Dip

250 g Magerquark mit einem Schuss Milch, Olivenöl, Tzatzikigewürz und TK-Kräutern (Petersilie, Schnittlauch und Dill) vermischen. Fertig ist ein kalorienarmer Dip.

Trotz dieser Ernährung kann ich mich nicht von Fehlschlägen befreien. Es geht letztendlich darum, dass man sein Wohlfühlgewicht erreicht.

Lohnt sich der Kampf um das Gewicht?

Liege ich falsch? Jetzt mal ehrlich – es ist doch eine große Aufgabe, um das Gewicht zu “kämpfen”. Lohnt sich dieser Kampf überhaupt? Ich persönlich möchte nicht kämpfen. Für mich ist es der falsche Ansatz.

Welche Erfahrung hast Du gemacht?

Einen interessanten Bericht zu dem Thema findest Du auch bei

Looks of Love T.

53 Kommentare

  1. 5. März 2017 / 9:20

    Hallo Sabine
    Es ist schon zum Mäuse melken und ich sehe es wie du. Es soll kein ständiger Kampf sein. Bewusste Ernährung und etwas Bewegung reichen sicher auch. Es ist nur sehr schwer der süßes Versuchung zu widerstehen, wenn sie so lecker sind gg Dein Rezept hört sich gut an.
    Liebe Grüße

    • 5. März 2017 / 16:23

      Wenn ich zu viel Süßes esse, macht es sich sofort bemerkbar. Ab und zu ein Eis oder ein Stück Kuchen ist aber drin ;)

  2. 5. März 2017 / 10:44

    Wie gut, dass Du Deinen Weg gefunden hast. Ich weiß zwar nicht, was Du gerade wiegst oder der BMI sagt, aber Du siehst schlanker aus als vor ein paar Monaten oder vor einem Jahr.

    Für mich ist Bewegung der wichtigste Faktor. Und es gilt ganz klar #ohnekohlenhydrateohnemich. Ich brauche die zum Leben genauso wie Fett. Und zwar auch und vor allem die Kohlenhydrate aus Kartoffeln, weißem Reis und Nudeln. Die Vollkornprodukte machen mich da nicht glücklich und Quinoa vertrage ich z. B. nicht. Ich esse viele Eier und vollfetten Mozzarella aber ansonsten tue ich mich mit Eiweißprodukten außerhalb von Milchprodukten schwer. Auf Fleisch könnte ich verzichten. Überhaupt bevorzuge ich vollfette Produkte und nehme davon lieber weniger. Wenn ich low schon höre, fehlt mir was.
    Weiter einen guten Weg wünscht Dir
    Ines

    • 5. März 2017 / 16:26

      Bewegung ist ein ganz wichtiger Faktor. Man sagt ja nicht umsonst “wer rastet, der rostet”. Low Carb ist sicherlich nicht für jeden Körper geeignet. So hast Du ebenfalls für Dich einen guten Weg gefunden.

  3. Vera
    5. März 2017 / 10:44

    Liebe Sabine,
    Ähnlichwie Dir ging es mir in meiner Kindheit auch.Alles aus dem Garten wurde zubereitet bzw. eingekocht für den Winter.Nur war ich als Kind schon immer etwas dicklich. Mußte immer den Teller leer essen und hatte beim Schulsport Probleme, weil ich eine der dicksten Kinder der Klasse war. Nach Pubertät und Bürolehre schwoll mein Gewicht weiter an, sodaß ich bei Größe 44 landete. Als ich dann verheiratet war und 2 Kinder hatte,bin ich bis auf Gr. 38 geschrumpft.Jetzt hat sich mein Gewicht bei Gr. 4O eingependelt. Trotz 15 Jahre Bauchtanz und jetzt schon wieder 5 Jahre Pilates-mein Bauch ist immer noch da. Allerdings könnte ich meine Garderobe schon seit 10 Jahren tragen. Mein Gewicht ändert sich nicht. Habe aber im letzten Jahr sehr meinen Süß-Konsum eingeschränkt. Es gibt nachmittags nur noch 1 Stück Schokolade.Und abends dann Obst oder etwas Eis. das wars.Kein Alkohol.Denn ich weiß , dass in Rot-und Weißwein viele unnütze Kalorien sind. Außerdem schmeckt mir Wein gar nicht.So halte ich -von Schwankungen von 1-2 kg – immer mein Gewicht. Esse kaum Fast food,sondern in letzter Zeit mehr Fisch.
    Dir noch einen schönen Sonntag und viele Grüße in den Norden
    von Vera
    Dir noch einen schönen Sonntag undv

    • 5. März 2017 / 16:28

      Als Kind war ich eher dünn oder normal. Vor den Kindern hatte ich Größe 34 bis 36. Mit meiner Größe 40 bin ich auch zufrieden.

  4. 5. März 2017 / 12:13

    Ich kann nur für mich sprechen. Der Kampf um mein Gewicht, den ich vor einigen Jahren geführt habe, hat sich definitiv gelohnt. Ich habe von Größe 44/46 auf 36/38 abgenommen und fühle mich seitdem einfach viel, viel besser und vor allem fitter. Ich will nie wieder so viel wiegen wie damals. Als Kampf empfinde ich das allerdings nicht wirklich.
    Liebe Grüße
    Fran

    • 5. März 2017 / 16:31

      Das ist genau, was ich meine liebe Fran. Du hast vielleicht am Anfang kämpfen müssen, aber jetzt nicht mehr. Trotzdem willst Du Dein Gewicht halten, also darfst Du nicht wieder in den alten Trott zurück. Also muss man immer am Ball bleiben ;)

  5. LoveT.
    5. März 2017 / 12:15

    Hallo Sabine! Toll geschriebener Beitrag, ich habe gerade ganz oft zustimmend genickt beim lesen. Ab ca.50 ändert sich so viel am Stoffwechsel und dadurch am Körper. Ich selbst stecke mitten drin und muß noch vieles austesten. Wie du auch, mag ich aber nicht kämpfen, sondern auf ruhige und gelassene Art, den richtigen Weg finden.
    Bedanke mich fürs Verlinken, liebe Sonntagsgrüße :)

    • 5. März 2017 / 16:32

      Mit Gewalt geht schon mal gar nichts. So sehe ich das auch. Dir ebenfalls einen schönen Sonntag :)

  6. Tina von Tinaspinkfriday
    5. März 2017 / 13:05

    Liebe Sabine, Du machst das ganz richtig.
    Für mich ist es tatsächlich eher ein Kampf. Schön zweimal habe ich gut 30 kg abgenommen und mich dann auch sehr wohl gefühlt. Zuletzt mit Low carb. Doch der ständige Verzicht auf Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot etc. hat mir irgendwann einen Jojo Effekt beschert mit dem ich jetzt zu kämpfen habe. Ich mache auch nicht gern Sport, noch nie. Mit 50 wird es schwieriger, das merke ich jetzt auch. Ich versuche mich jetzt moderat zu bewegen und vernünftig zu essen. Schlage ich an einem Tag zu, müssen die anderen Tage noch vernünftiger sein.
    Ich finde es klasse dass es für Dich so gut funktioniert. Du siehst toll aus!
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    • 5. März 2017 / 16:34

      Liebe Tina, ich verzichte nicht ständig auf Nudeln, Reis und Kartoffeln, aber der Verzehr hält sich sehr in Grenzen. Mir persönlich fehlt dabei nichts. Bei mir hauen vor allem Süßigkeiten und Knabbergebäck rein. Von daher esse ich lieber ein paar Nüsse oder Mandeln, wenn mich der Heißhunger überkommt.

  7. 5. März 2017 / 15:20

    Hey, ich erinnere mich auch daran, dass wir damals viel im Garten selber angebaut hatten. Heute schmeckt das Obst und Gemüse aus den Märkten nicht mehr so aromatisch. Es macht mir schon gar keine Freude mehr in eine Tomate zu beissen die eher nach Wasser schmeckt :(.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!

    • 5. März 2017 / 16:35

      Das finde ich auch. Salatgurken sind ebenfalls sehr wässrig ;)

  8. 5. März 2017 / 16:38

    Dönerteller geht immer. Ohne Pommes, dafür Salat, Fleisch und Tsatsiki. Low Carb Brot backe ich mir selbst. Schmeckt lecker.
    Mache das schon über ein Jahr, so kann ich mein Gewicht halten, denn aus mir spindeldürres Mädel und junge Frau wurde nach den Wechseljahren auch eine leicht kurvige Frau.
    Ist gar nicht schlimm und man kann so vieles essen. Wenn ich am Abend noch Hunger habe, dann etwas Parmesankäse und ein paar Nüsse.
    Nur keinen Stress machen und auch mal etwas essen, was man nicht sollte, sonst frustet das.

    LG Mathilda 😊😎❤❤

    • 5. März 2017 / 20:12

      Genau so ist es liebe Mathilda. Ich könnte locker noch 4 Kilo weniger haben, aber das würde mich sehr viel Energie kosten ;)

  9. 5. März 2017 / 16:52

    Liebe Sabine,
    ganz ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich musste bis ich 40 wurde nie auf mein Gewicht achten. Jetzt schon, obwohl ich viel Gemüse esse und fast täglich selber koche. Kämpfen, um mein Gewicht zu halten, möchte ich tatsächlich auch nicht. Aber darauf achten. Das funktioniert zurzeit indem ich alles, wie gewohnt esse, aber deutlich kleinere Mengen. Statt eines Kuchens, halt nur einen halben und ich versuche, soweit es sich in meinen Alltag integrieren lässt, mich mehr zu bewegen.
    Wobei es mir nicht unbedingt auf den Gewichtsverlust ankommt, ich bin mit meiner Figur nicht unzufrieden. Nur das gefährliche Bauchfett möchte ich im Laufe des Jahres verlieren.
    Schön, dass ich bei diesem Unterfangen nicht alleine bin. Ich finde Deinen Post sehr motivierend.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • 5. März 2017 / 20:14

      Das freut mich liebe Sabine. Lass es langsam angehen. Ich mache es wie Du. Ein halbes Stück Kuchen tut es nämlich auch :)

  10. 5. März 2017 / 16:52

    Ich esse seid Ewigkeiten ganz bewusst . Schaue beim Einkaufen 2x hin und suche gezielt nach Rezepten .. Naschen zwischen durch mache ich genau so bewusst . Was ich allerdings weg lasse sind die Süßen Sachen ohne Nachdenken …. ;)

    LG Heidi

    • 5. März 2017 / 20:15

      Das machst Du genau richtig liebe Heidi. Eine Tüte Gummibärchen ist schnell weggefuttert. Also lieber bewusst essen. Klappt nicht immer, aber meistens ;)

  11. Andrea
    5. März 2017 / 16:55

    Hallo Sabine, bei mir ist auch Eiweiß das Zauberwort, es hält mich lange satt, es gibt keine Süßanfälle und wenn ich sie bekomme, dann weil ich es will, nicht aber, weil mein Körper danach verlangt. Die Psyche macht halt auch nicht immer so mit :) Ich muss sagen, dass ich nun mit fast 54, wo es jedem schwerfällt, gut abzunehmen, gar keine Probleme habe, trotz etwas träger Schilddrüsentätigkeit. Ich mache viel Sport und seit ich abends zu 80 Prozent eiweißreiche Produkte esse, ansonsten Zucker weglasse und so gut wie keine industriell gefertigten Lebensmittel, habe ich richtig viel Energie und bin voller Tatendrang und die kilos purzeln auch. Ich achte lediglich darauf, dass ich nicht zu viel tierisches Eiweiß zu mir nehme, trinke keine Milch und Naturjoghurt auch nicht, weil in letzterem Zucker ist, den brauche ich nicht, denn mir schmeckt Magerquark genauso gut, wenn nicht sogar besser. Die ganzen Recherchen zum Thema, was so das Optimum ist, sind meist sehr aufwändig und man ist oft verunsichert, was nun richtig ist, in solchen Fällen lasse ich meinen Körper das entscheiden. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg! LG

    • 5. März 2017 / 20:17

      Das ist ein guter Ansatz liebe Andrea. Dein Körper weiß von ganz allein, was er braucht. Man sieht es ja an den unterschiedlichen Kommentaren zu diesem Beitrag ;)

  12. 5. März 2017 / 17:02

    Liebe Sabine,
    ein sehr schöner Beitrag, der sicher die meisten von uns (und damit meine ich nicht nur die Älteren) umtreibt. Ich komme mit der Low Carb Methode auch sehr gut zurecht. Allerdings empfinde ich es nicht als “Kampf”, mein Gewicht zu halten. Ich versuche es als spannendes Projekt zu sehen: Wissen anhäufen und in kleinen Schritten umsetzen! Klar, Ernährung ist ein schwieriges Thema – wie inzwischen alles, wofür man Bewusstsein entwickelt. Sich um den eigenen Körper zu kümmern – also auch auf das Gewicht zu achten – gehört für mich zur Gesundheitsvorsorge. Und das schon, seit ich mit 16 mit der Pille begonnen habe und damit meinen Hormonhaushalt durcheinander gebracht habe. Klar gibt es Schwankungen, klar kommen Pölsterchen! Wichtig finde ich, einen liebevollen Umgang mit sich zu pflegen. Ganz egal, wie ‘dick’ oder ‘dünn’ man gerade ist.
    Liebe Grüße
    Katrin

    • 5. März 2017 / 20:18

      Das hast Du schön gesagt liebe Katrin. Dem stimme ich voll und ganz zu :)

  13. Sabine ~ Style Up Petite
    5. März 2017 / 18:23

    Für mich persönlich ist ein Verzicht auf Kohlenhydrate der absolute Horror. Brot, Reis und Kartoffeln sind Pflicht. Als Nicht-Fleischesserin kombiniere ich die mit Gemüse, Fisch oder Eiern. Wenn ich z. B. am Abend einen Salat esse ohne Brot, dann habe ich das Gefühl, ich sei nicht satt. Das ist wahrscheinlich reine Gewohnheit, aber dazu muss es ein Brot, vorzugsweise Baguette, sein.

    Wenn ich zu viel auf der Waage habe, geht Gewicht reduzieren bei mir nur über mehr Bewegung und Verzicht auf Süßigkeiten. Dann ist alles schnell wieder im Lot. Außerdem hat Sport auch den Vorteil, dass dadurch die Gesundheit gestärkt wird und dass allgemeine Wohlbefinden steigt. Bei mir zumindest.

    Du hast auf jeden Fall eine gute Figur, liebe Sabine. Mehr abnehmen solltest du nicht, finde ich. Wenn du so den Weg gefunden hast, dein Gewicht zu halten, dann ist das doch klasse.

    Lieben Gruß
    Sabine

    • 5. März 2017 / 20:21

      Vielen Dank liebe Sabine :) Als Ausdauersportler brauchst Du die Kohlenhydrate. Wenn Du kein Fleisch isst, musst du das natürlich durch andere Nahrungsmittel ausgleichen. Ich esse zum Beispiel gern Fisch – vorzugsweise fetten Lachs. Zum Salat reicht mir das. Ich brauche kein Brot dazu. Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich unsere Bedürfnisse sind, oder?

  14. 5. März 2017 / 18:38

    Interessanter Beitrag liebe Sabine. So wirklich Ahnung von “Low Carb” habe ich nicht. Kartoffeln stehen hier zwar nicht täglich auf dem Tisch, aber ganz darauf verzichten möchte ich nicht. Mit Vollkornnudeln habe ich es nicht so. Allerdings gibt es auch nicht so oft Nudeln. In der letzten Zeit haben wir den Fleischverzehr drastisch reduziert. Einmal oder zweimal die Woche reicht schließlich auch. Derzeit verzichte ich ziemlich auf Süßkram und das fällt eigentlich nur manchmal schwer. Der Sportfan war ich noch nie so wirklich. Allerdings habe ich mir vorgenommen, ab nächster Woche wieder regelmäßig mit dem Sonnengruß aus dem Yoga in den Tag zu starten. Das zum Gewicht verlieren oder auch halten Disziplin notwendig ist, ist mir schon klar. Aber dafür wirklich kämpfen mag ich nicht, weil das irgendwie so verbissen klingt und da bleibt der Spaß dann wahrscheinlich auf der Strecke. Liebe Grüße und einen entspannten Sonntagabend Ursula

    • 5. März 2017 / 20:23

      Genau so ist es liebe Ursula. Kämpfen mag ich auch nicht. Man denkt dann den ganzen Tag an nichts anderes. Was nicht gerade zur Entspannung beiträgt. Yoga ist bestimmt gut für Dich ;)

  15. 5. März 2017 / 22:04

    Jedem der es wissen will, rate ich zu Muskeln, Muskeln und nochmals Muskeln. Die kosten dem Körper unglaublich Energie. Tag und Nacht. Die will er wieder los werden. Also: Trainieren, trainieren und nochmal trainieren.
    Und Essen nicht als Belohnung sehen, sondern als Mittel um satt zu werden.
    Wer einen Sportwagen hat, tankt auch kein billiges E10. Also immer rein damit. Und nur vom Besten. Gute Öle. Viel frisches Obst, mit Quark und Wasser glatt gezogen. Keine gesüßten “Eiweißspender”. Käse!
    Nicht naschen! Also keinen Müll. Nüsse sind gut. Obst, Paprikastreifen. Viel warm/heißes Wasser trinken. Gutes Eiweißpulver ist oft der Retter in der Not: eiweißpulver multipower formula 80
    LG Sunny

    • 5. März 2017 / 23:08

      Liebe Sunny. Recht hast Du. Der Käse wird mir zum Verhängnis. Warmes Wasser trinke ich gern,direkt aus der Leitung :)

  16. 6. März 2017 / 8:56

    Oh, wie hübsch Du das hergerichtet hast, ich würde sofort an deinem Tisch Platz nehmen. Wir setzen am Mittag und Abend auch auf den Verzicht von Kohlehydraten. Funktioniert super. Und klar, wer satt ist, hört auf.
    Liebe Grüße
    Marion

    • 6. März 2017 / 21:15

      Bei mir funktioniert das auch super liebe Marion :)

  17. Ella
    6. März 2017 / 12:29

    Hallo Sabine,
    meine Ärztin hat mir einen guten Ernährungstipp gegeben, der tatsächlich auch funktioniert und ich damit mein Gewicht halte bzw. verliere.
    Ich ersetzte eine Mahlzeit am Tag mit 5 – 7 Esslöffel Haferflocken. Diese lasse ich in ca. 1/2 Liter heißem Wasser etwa eine halbe Stunde quellen und verfeinere sie morgens mit fein gehobelten Mandeln.
    Esse ich den Brei Abends, dünste ich mit Salz, Pfeffer, evtl etwas Knoblauch Gemüse (Möhren, Lauch und Sellerie) in etwas Olivenöl und gebe es zu dem gequollenen Haferbrei. Das macht satt und ist gesund!
    Da der Brei im Magen weiter aufquillt, sollte auch reichlich Flüssigkeit aufgenommen werden.

    Viel Bewegung, frisches Gemüse und Salat sowie täglich etwas Obst unterstützt das Ganze! Fleisch, Fett, Süsses und sonstige Kohlenhydrate sollten mäßig verzehrt werden, aber das ist wohl jedem klar!

    Ich komme damit super zurecht, ohne zu hungern oder zu verzichten.

    • 6. März 2017 / 21:17

      Ja, der Haferbrei ist eine gute Sache liebe Ella. Das macht ordentlich satt :)

  18. 6. März 2017 / 13:16

    Hallo Sabine,
    meine Tochter und ich essen zuhause meistens Low Carb. Damit gelingt es mir gut, mein Gewicht zu halten oder, wenn ich konsequent bin, auch zu reduzieren. Ich bin ein Fan von Low Carb, weil man abnehmen kann, ohne zu hungern. Weißmehl esse ich sowieso kaum…
    Herzliche Grüße
    Birgit
    von fortyfiftyhappy

    • 6. März 2017 / 21:18

      Auf Weißmehl versuche ich auch zu verzichten. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ich kann Vollkornprodukte gut vertragen.

  19. 6. März 2017 / 14:57

    Hallo Sabine,
    ich esse auch meistens Low Carb. Aber ganz verzichten mag ich nicht. Für mich ist Bewegung der ausschlaggebende Faktor. Aber Du hast recht, in unserem Alter ist es nicht leicht sein Gewicht zu halten.
    Liebe Grüsse
    Steffi

    • 6. März 2017 / 21:19

      Das stimmt liebe Steffi. Ich verzichte nicht völlig auf Kohlenhydrate, weil der Körper sie braucht. Bewegung ist natürlich sehr wichtig :)

  20. 6. März 2017 / 18:28

    Liebe Sabine! Da sprichst Du mir mit jedem Satz aus der Seele! Der Verzicht auf Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln und ähnliches ist natürlich nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, den Stoffwechsel dabei aktiv zu pushen, damit die Pfunde purzeln … Deshalb ist Eiweiß so wichtig! Nachteil am Fleisch: Purine, die den Harnstoff im Blut steigen lassen… Deshalb sind auch Eier, Soja und Milchprodukte toll, um sie einzubauen… Alles Liebe, Nessy

    http://www.salutarystyle.com

    • 6. März 2017 / 21:21

      Ich setzte auf Eiweiß, esse auch gern Eier und Fisch :)

  21. 6. März 2017 / 18:44

    hach, ich kann einfach nicht so ganz ohne Nudeln usw. Ich habe jetzt auch meine Schwiegermutter bei mir, die eher viel als wenig essen sollte, damit sie nicht ganz “vom Fleisch fällt”. Den “mittleren Ring” möchte ich auch loswerden, lieber heute als morgen. Nun steht eine Familienfeier an, bis zum Juli MUSS ich diesen Rettungsring los werden…
    LG ChrisTa

    • 6. März 2017 / 21:22

      Ich glaube, dass ich meinen “Rettungsring” nie ganz los werde. Finde ich auch nicht schlimm, so lange ich noch in meine Klamotten passe :)

  22. 6. März 2017 / 19:52

    Mit 50 +++ wird es für mich auch schwieriger! Ich bin aber kein Diätfan,
    aber ich bin ein Fan von Low-Carb Ernährung, ohne Verzicht auf Reis und Nudeln! ;)
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • 6. März 2017 / 21:23

      Auf Reis und Kartoffeln kann ich verzichten. Nudeln mag ich aber zu gern – daher Vollkorn. Ist für mich eine gute Alternative ;)

  23. 6. März 2017 / 20:18

    Da sagst Du was – der typische Rettungsring, der geht einfach nicht weg am Bauch.

    Low Carb ist super und besonders gerne essen wir Gemüsepfanne in 1.000 Variantionen. Aber was mir auch gut hilft, wenn ich mich einmal am Tag richtig doll satt esse, auch mit Kartoffeln und dann habe ich den ganzen Tag keinen Heißhunger mehr.

    Ich hoffe auch, wieder ein paar Kilo abzunehmen.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • 6. März 2017 / 21:24

      Gemüsepfanne liebe ich – in allen Variationen. Einen Tag richtig “reinhauen” tut auch mal gut ;)

  24. 7. März 2017 / 7:56

    Liebe Sabine,
    es ist ein großes Thema….Frauen über 40 oder 50 und Gewicht. Ich bin seit 2 Jahren selbstständig und habe mich auf Frauen in dieser Altersgruppe spezialisiert. Da ich selbst dazu gehöre, macht das Sinn.
    Wollte ich eigentlich nicht, aber in kurzer Zeit hatte ich 2 potentielle Kundinnen, die von angesagten Personal Trainern (männlich, Anfang 20) als undiszipliniert tituliert worden sind. Vom Thema Wechseljahre hatten die keine Ahnung.
    Seit dieser Zeit wiederhole ich mich eigentlich ständig: Kalorienbedarf anpassen, einfache Kohlehydrate weg, mehr Eiweiß, Clean Eating, Krafttraining und Entspannung.
    Hört sich einfach an, ist fast immer erfolgreich, aber viele suchen die Wunderpille oder eine Abkürzung.
    Was ich auch oft beobachte: die Damen haben Zahlen im Kopf: Kleidergröße, Gewicht das die Waage anzeigt etc. Da versuche ich dann so vorsichtig wie möglich die Erwartungen zu korrigieren. Kleidergröße 34 (oder irgendeine Mini Größe) bei Körpergröße 1,75m sieht bei einer 16 jährigen vielleicht noch gut aus. In unserem Alter lässt Untergewicht uns älter und krank aussehen.
    Ich möchte hier auf Deinem Blog keine Werbung einschmuggeln, aber vielleicht gibt es ja Interessentinnen, die an meiner 14 Tage Challenge (ich suche noch nach einem besseren Namen) teilnehmen möchten und gaaaanz langsam ins Thema Krafttraining einführen. Die startet am 20. März und ich werde in den nächsten Tagen Ankündigungen über Facebook posten. (https://www.facebook.com/fitundinform40plus/)
    Dann habe ich noch ein Webinar in Arbeit, das die ganzen Zusammenhänge Alter, Gewicht, Muskelabbau etc. erklärt.
    Beides kostenlos, ohne jede Verpflichtung für Newsletter oder sonst irgendwas. Natürlich freue ich mich über neue Kundinnen, aber das steht nicht im Vordergrund. Das Thema ist mir wichtig und ich bin überzeugt, dass meine Zuhörer schon von diesen beiden Aktionen profitieren können. Wenn nur einige Frauen aus den Vorträgen rauskommen und aufhören, einem unrealistischen Ideal nachzujagen, habe ich mein Ziel erreicht.
    Liebe Grüße und danke für Deinen Blog

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  25. 7. März 2017 / 12:57

    Das sieht sehr gut aus. LowCarb ist irgendwie oft mehr Arbeit, schmeckt mir dafür aber auch immer besser und ist so schön bunt.

    Mhhhh, so etwas ähnliches mache ich heute Abend auch. Danke für die Inspiration :)

    Liebe Grüße,
    Sylvia

    • 7. März 2017 / 13:55

      Guten Appetit liebe Sylvia :)

  26. 7. März 2017 / 17:38

    Man sollte nicht um das Gewicht kämpfen, sondern sich um eine vernünftige Ernährung bemühen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, auf sein Gewicht zu achten. Gerade in den besten Jahren neigen Frauen (und Männer) dazu, zuzunehmen. Bei Frauen kommt noch die ganze Hormonumstellung mit dazu. Das ist schlecht aus den bekannten Gründen: Stoffwechsel, Gelenke und natürlich auch das Wohlbefinden.
    LG
    Sabienes

    • 7. März 2017 / 21:57

      Für mich ist es das gesunde Gleichgewicht aus Ernährung und Bewegung. Das ist nicht immer leicht zu erreichen, aber es klappt mittlerweile ganz gut. Ich bin eigentlich ein Bewegungsmuffel ;)

  27. 11. März 2017 / 18:35

    Ich hab auch vieles durch. LowCarb und Kalorienzählen ist das Einzige, was bei mir wenigstens ein bißchen funktioniert.
    Und es gibt so viele LowCarb-Rezepte, die mega gut schmecken.

    Leider bin ich sehr sportfaul, bzw. immer nur phasenweise konsequent beim Sport. Ab nächster Woche will ich es mal mit Shred versuchen :D

    Aber es stimmt, ich werde dieses Jahr 40 und hab das Gefühl, dass jedes Kilo eeeeewig zum Schmelzen braucht.

    Inzwischen hab ich LC schon so verinnerlicht, dass ein Cheatday richtig anstrengend ist :D Wenn ich für diesen Einkaufen will, muss ich erstmal suchen, wo im Laden diese Sachen eigentlich zu finden sind.

    Liebe Grüße
    bridget

    • 11. März 2017 / 22:32

      LC funktioniert bei mir auch am Besten. Mir schmeckt es auch, und es gibt leckere Rezepte ;)


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