Meistens stehe ich ziemlich steif vor der Kamera. Das hat einen ganz einfachen Grund: In meinem Haus gibt es nicht viele Möglichkeiten, um Fotos von mir zu machen. Entweder ist keine freie Wand vorhanden oder die Wände sind schräg – oder beides. Fakt ist: Ich muss meine Fotos immer bearbeiten.

Daher dachte ich, dass ich doch einfach mal die Perspektive wechsle, indem ich mich auf den Boden lege. Dann ist zumindest ein Bild dabei, das ich außer Helligkeit und Kontrast nicht verändern muss (siehe Beitragsbild oben).

Ich habe mittlerweile eine ganz nette Ecke gefunden, in der ich meine Outfit-Bilder fotografieren kann. Diese Ecke hat nur einen Haken. Es gibt eine Abseite in der Wand (Klapptüren). Daraus guckt das Netzkabel vom PC heraus. Das sieht ziemlich hässlich aus.

Guckst Du hier – vorher und nachher

Ich retuschiere das Kabel weg, die Klapptür und die Steckdose an der Wand – alles störende Elemente. Das ist also meine Foto-Perspektive. Die einzig funktionierende Ecke im Haus.

Ich stehe ziemlich gerade vor der Kamera, weil nur wenig Platz fürs Foto ist. Störende Elemente werden retuschiert. Außerdem muss ich darauf achten, den Kopf nicht zu schräg zu halten. Die schräge Wand stört.

 

So sehen die fertig bearbeiteten Bilder aus. Ich finde, man sollte öfters mal die Perspektive wechseln – auch im wahren Leben. So bekommt man eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge. Siehst Du das ähnlich?

Pullover und Longshirt: Gerry Weber – Hose: Zerres – Schuhe: Gabor – Uhr: Kapten & Son

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