Für alle, die meine Erfahrungsberichte mit intueat (Werbung) bisher noch nicht gelesen haben, gibt es eine kurze Zusammenfassung:

Im ersten Teil stelle ich das Programm und die Grundsätze von intueat vor.

Im zweiten Teil berichte ich über meine Erfahrungen nach der Hälfte des Programms.

Heute ziehe ich Bilanz nach dem Programmende.

Je länger ich mich damit auseinander setze, so natürlich wie möglich zu essen, desto selbstverständlicher wird es für mich. Für mich ist der ausschlaggebende Punkt, dass ich mich mit meinem Körper wohlfühle.

Woche 7

Die 7. Woche im Programm von intueat ist eine ganz entscheidende Woche. Hier geht es um die verschiedenen Arten von Hunger und um intuitives Selbstvertrauen. Für mich stellte sich nie die Frage, ob mein Gewicht reduziert werden muss. Einzig die Tatsache, dass ich in viele Klamotten nicht mehr passte und mein zu hoher Cholesterinwert gaben mir einen Ruck, am Essverhalten etwas zu ändern.

Da kam das Programm von intueat gerade recht. Am Ende dieses Beitrages wirst Du sehen, warum das so ist.

Woche 8

Das Thema der Woche: Geist-Hunger-Killer.

Was ist Geist-Hunger? Das Wort ist selbstredend. Geist-Hunger hast Du, wenn Du im Gedanken unbedingt etwas essen musst, obwohl sich Dein Magen noch gar nicht gemeldet hat. Manchmal reicht schon ein Blick in den Kühlschrank oder in die Schublade mit den Naschies und der Appetit ist da. Es wird ohne richtigen Hunger gegessen.

Hier gibt es Tricks, sich in diesem Moment abzulenken und sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Dann hilft oft Bewegung.Ich kenne das nur zu gut. Vom Geist-Hunger lasse ich mich meistens dann leiten, wenn mir langweilig ist.

In der 8. Woche geht es ebenfalls darum, die Wohlfühl-Bewegung für sich zu finden. Herausfinden, was einem am meisten Spaß macht.

Woche 9

Eine Aufholwoche. Mir gefällt es ganz gut, dass das intueat-Programm so aufgebaut ist, dass der Teilnehmer zwischendurch eine kleine Verschnaufpause machen kann. Für mich war die Woche sehr nützlich, um noch einmal die Themen der letzten Wochen durchzugehen, mir Dateien zu speichern und mich zu sortieren.

Woche 10

Das Thema Geist-Hunger wird vertieft. Hier werden weitere Strategien entwickelt, wie man sich vom Geist-Hunger befreien kann. Das ist ein mentaler Punkt. Wie ich in meinem ersten Beitrag über das intuitive Essen bereits berichtete, muss es im Kopf “klick” machen.

Woche 11

Die 11. Woche steht ganz im Zeichen der Selbstwertschätzung. Nobody is perfect. Das sollte sich jeder vor Augen führen. Es geht nicht darum, ein Topmodel zu sein oder zu werden. Es geht vielmehr um eine positive Ausstrahlung und um positives Denken. Sich zu selbst akzeptieren und achtsam zu sein.

Woche 12

Der Intuitive Feinschmecker. Das Essen mit allen Sinnen genießen. Dazu gehört zum Beispiel eine angenehme Umgebung und ein schön gedeckter Tisch. Langsam essen und jeden Bissen genießen. Zugegeben, hier besteht bei mir noch etwas Nachholbedarf. Das liegt momentan ganz eindeutig an meinen kleinen Katzen, die noch viel Blödsinn machen. Mittlerweile hat es sich bei uns gut eingependelt, sodass unsere Mahlzeiten wesentlich entspannter sind.

Das persönliche Telefon-Coaching

In der 10. Woche des Programms hatte ich ein persönliches Telefon-Coaching mit Isabelle von intueat. Das Gespräch hat mir einen richtigen Kick gegeben. Ich war ein wenig unzufrieden, weil ich mich nicht richtig auf das Thema einlassen konnte. Zu sehr hatte mich der Alltag im Griff.

In dem Gespräch mit Isabelle wurde mir bewusst, wie viel ich bereits vor und seit dem Programmstart davon erreicht habe.

  • Ich habe meine Ernährung auf meine persönlichen Bedürfnisse umgestellt
  • Ich habe ein Gefühl dafür entwickelt, wann ich körperlichen Hunger habe
  • Ich wähle Essenszeiten frei – so gut es geht und in den Alltag passt.

Wie ich besser mit “Fressattacken” am Abend umgehen kann und insgesamt zufriedener werde, wurde mir noch einmal verdeutlicht. Dafür bekam ich Tipps an die Hand und wurde in vielem bestätigt.

Kompromisse schließen

Nicht immer kann ich so intuitiv essen wie ich möchte. Am Wochenende klappt das ganz gut. Ich muss mich nur mit meinem Mann absprechen. Wir haben am Wochenende keine festen Essenszeiten. Das war bereits lange vor intueat so.

In der Woche sieht es erfahrungsgemäß ein wenig anders aus. Bevor ich aus dem Haus gehe, möchte ich etwas essen, weil ich mich sonst nicht wohl fühle. Das werde ich so beibehalten. Allerdings habe ich gelernt, dass es besser ist, zwischendurch eine Kleinigkeit zu essen, wenn sich der körperliche Hunger bemerkbar macht.

Wie sieht es mit dem Gewichtsverlust aus?

Komischerweise stagniert mein Gewicht schon seit einigen Monaten. Ich esse nicht weniger, teilweise sogar etwas mehr als vor dem Start mit intueat. Gleichzeitig bewege ich mich mehr. Das heißt Fettabbau und gleichzeitiger Muskelaufbau. Trotz des stagnierenden Gewichts werde ich häufig gefragt, ob ich abgenommen habe.

Der Unterschied ist zu sehen. Das linke Bild entstand vor dem intueat-Programm Ende Juli, das rechte Bild wurde letzte Woche aufgenommen.

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Wie geht es nach intueat weiter?

Die Frage ist, gibt es überhaupt ein Ende vom intuitiven Essen? Das Programm beinhaltet keine Diät. Eigentlich sollte intuitives Essen selbstverständlich sein. Das ist eine Lebenseinstellung.

Ich bin schon einen guten Schritt voran gekommen.

Nach dem Programmende besteht die Möglichkeit einer Mitgliedschaft im intueat-Club. Für 19,90 € monatlich bekommt man weitere Motivation, Beratung im Club und hat Austausch mit den anderen Mitgliedern.

Ich werde auf jeden Fall weiterhin am Ball bleiben, auch wenn ich nicht immer perfekt bin. Mir geht es nicht um Perfektionismus, sondern langfristig um Lebensqualität.

Diäten funktionieren nicht.

 

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