Zum Equal Pay Day am 19. März 1026 werden wieder bundesweit die roten Fahnen für Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern wehen. Es ist immer noch so, dass nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes Frauen im durchschnittlich 21,6 % weniger verdienen – für gleiche Arbeitsleistung.

Ich habe zwar keine rote Fahne im Haus, aber eine rote Tasche, die mich heute begleiten darf. Vom Equal Pay Day habe ich im Blog bei Ines Meyrose gelesen (klick HIER). In Deutschland gibt es zwar schon lange einen Frauentag, der Equal Pay Day wurde hier erstmalig 2008 initiiert.

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Persönlich arbeite ich im öffentlichen Dienst, und zwar in einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Bei uns gibt es einen Haustarifvertrag, der an den TV-L des Landes Schleswig-Holstein angelehnt ist. Wir haben sogar eine Entgeltordnung. In dieser Entgeltordnung ist genau festgelegt, welches Entgelt für welche Leistung bezahlt wird. Hier wird nicht zwischen den Geschlechtern unterschieden.

Das ist ziemlich modern – und vor allem gerecht. Es gibt in unserem Unternehmen verhältnismäßig viele Führungspositionen, die mit Frauen besetzt sind. Das ist in der freien Marktwirtschaft noch lange nicht selbstverständlich.

Es ist aber nicht nur die unterschiedlich Bezahlung, die vielen Mitarbeitern tagtäglich zu schaffen macht, sondern auch die Unterbringung der Kinder. Was ist, wenn Schule oder Kindergarten plötzlich einen oder mehrere Tage nicht zur Verfügung stehen? Wohin dann mit den Kindern?

In unserem Unternehmen gibt es ein Familienbüro. Auch für Aktivitäten der Kinder in den Ferien wird gesorgt. Die Mitarbeiter haben ebenfalls die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Außerdem gibt es zahlreiche Teilzeitmodelle und Jobsharing.

Ich arbeite in einem familienfreundlichen Unternehmen. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Von daher bin ich heute gern beim Equal Pay Day dabei, um auf solche Misstände aufmerksam zu machen.

 

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