Große Muster stehen mir oft nur dann, wenn sie abstrakt sind. Ein All-over-Druck mit großem Muster wirkt bei mir schnell überladen. Als ich Gunda auf unserer Hamburg-Tour die Bluse im Tropenlook und die dazu passende Jeans zeigte, die ich mir bei Cecil bestellt hatte, war sie skeptisch. Die Jeans gefiel ihr ganz gut. Die Bluse konnte sie sich nicht wirklich an mir vorstellen. Warum funktioniert die Bluse trotzdem?

Der ideale Schnitt

Die Bluse hat einen für mich idealen Schnitt. Am Kragen und an den Ärmeln befinden sich Bündchen. Diese Bündchen lassen die Bluse wie einen Blouson wirken. Ich hätte mir am unteren Saum ebenfalls einen Bund gewünscht. Da dieser Bund nicht vorhanden ist, stecke ich den mittleren Teil der Bluse vorne in den Hosenbund (Half Tuck). Dieser Style betont meine vertikale Linie.

Einziges Manko: Die Länge. Die meisten Blusen haben eine für mich unpassende Länge. Daher stecke ich sie  – wie beschrieben –  in das Bündchen oder knote sie. Das klappt meistens sehr gut.

Das passende Muster

Wie gesagt – große Muster sind schwierig. Ein einziges großes Blatt auf der Bluse hätte vielleicht auf einem T-Shirt funktioniert. Die Bluse verträgt mehr große Blätter. Als Sommerjacke kann ich die Bluse ebenfalls tragen.

Lässige Jeans zur Bluse

Was passt besser zu einer Bluse mit großem Muster als eine lässige Jeans? Die farblich passenden Patches gefallen mir besonders gut dazu.

Mit Gürtel oder ohne?

Wann muss ein Gürtel an die Hose? Diese Frage stellte unlängst Ines Meyrose. Für mich gibt es keine zwei Meinungen. Wenn Gürtelschlaufen sichtbar sind, gehört auch ein Gürtel dazu.

Der silberne Gürtel harmoniert mit den silbernen Chucks.

Die Jeans ist gekrempelt. Dadurch wirken die Beine etwas kürzer.

Insgesamt finde ich das Outfit stimmig, auch wenn die gekrempelte Jeans nicht optimal für mich ist.

Magst Du große Muster? Wie kombinierst Du sie? Krempelst Du Jeans? Trägst Du einen Gürtel zur Hose?

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