Mein Header war vor einigen Tagen tatsächlich kaputt. So richtig. Da ging gar nichts mehr. Der Header wurde von nun auf jetzt nicht mehr geladen. Zu sehen war ein fetter schwarzer Balken. Das Menü war ebenfalls weg. Alles futschikato. Da stand ich ganz allein im Wald

Ich musste also wieder ran, am Blog basteln. Früher (bei Blogger) mochte ich das gern. Mit HTML konnte ich so viele coole Sachen (auch kaputt) machen. Alles kein Problem. Schnell ein neues Layout hochgeladen, fertig war die Kiste.

Wenn Du in WordPress ein Problem hast, dann hast Du wirklich ein Problem. So probierte ich in den Einstellungen des Themes herum. Egal, welche Variante ich auswählte, es wurde kein Header angezeigt. Daran lag es also nicht. Mir fiel auf, dass mein Scroll-to-top-Button ebenfalls verschwunden war. Also deinstallierte ich das entsprechende Plugin – und siehe da: Alles tutti. Sowohl Header und Menü waren wieder vorhanden. Den Spagat dazwischen lasse ich jetzt mal weg. Du siehst, man kann eine Menge Zeit mit solchen Dingen verbringen. Auch wenn ich eine Nachteule bin. Nö, das muss ich nicht ständig haben!

Wie Blogger sich gegenseitig helfen

Es gibt Situationen, da weiß ich gar nicht weiter. Wenn ich mit meinem Blogger-Latein am Ende bin freue ich mich über jede Hilfe – sowohl in technischer als auch in rechtlicher Hinsicht oder wenn es um die Umsetzung der DSGVO geht. Da bin ich froh, dass ich beispielsweise Ines oder Sunny fragen kann – per Mail oder WhatsApp. Da soll mal jemand sagen, bloggen ist anonym. An dieser Stelle möchte ich mich für die Hilfe ganz persönlich bedanken.

Keine Spams mehr

Nachdem ich von Blogger zu WordPress wechselte wunderte ich mich über die vielen, vielen Spam-Kommentare. Das war richtig nervig. Darüber habe ich mich ebenfalls mit Ines ausgetauscht. Daraufhin habe ich die Kommentarfunktion von älteren Blogbeiträgen abgestellt. Was noch wichtiger war: Die Trackbacks und Pingbacks wurden generell deaktiviert. Auch die Checkbox in der Kommentarfunktion hilft dabei, dass keine Spam-Kommentare mehr eingehen.

Das große Blogsterben setzt ein

Schade, schade, schade! Ich hatte mich schon gewundert, warum meine Follower bei Google+ plötzlich schwinden. Und zwar reihenweise. Das hat einen einfachen Grund: Viele Blogger schmeißen das Handtuch, machen den Blog einfach dicht. Oftmals werden gleichzeitig die Google-Konten gelöscht. Momentan finden sich massenhaft fehlerhafte Links in meinem Link Checker. Der Grund dafür ist die DSGVO. Anonym bloggen ist spätestens seit dem 25. Mai 2018 nicht mehr möglich. Die Panik, die jetzt entsteht, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

Ein Impressum sowie die Datenschutzerklärung waren bereits vor der DSGVO Pflicht. “Privater” Blog hin oder her. Es haben sich nur nicht alle daran gehalten.

Mit Kanonen auf Spatzen schießen

Die EU schießt mit der DSGVO mit Kanonen auf Spatzen. Kann man das so sagen? Natürlich ist es wichtig, dass eine transparente Information zur Speicherung von Daten auf Websites für die Nutzer erfolgt. Aber was speichert “ein einfacher Blogger” schon an Daten? Viele erheben noch nicht mal Statistiken oder andere Informationen.

Wer ist Schuld an dem Desaster?

Für mich ein klarer Fall: Leute wie Marc Zuckerberg von Facebook (das ist nur ein Beispiel von vielen) haben den Schutz der Daten von Benutzern lange nicht ernst genommen. Es wurde viel zu lang Missbrauch damit betrieben.

Und nun? Warten wir es ab. Wenn wir uns als Blogger gegenseitig unterstützen, stehen wir ganz bestimmt nicht allein im Wald.

Apropos kaputt: Möglicherweise war der kaputte Header nur ein Vorbote. Der Super-GAU kam nämlich ein paar Tage später. Plötzlich ging auf WordPress nichts mehr. Ich konnte mich nicht anmelden. Mein Layout wurde nicht geladen. Totaler Stillstand. Grund war eine Überlastung der Datenbank (Speicher) des Hostanbieters. In dem Fall kann man eigentlich nur abwarten und (viel) Kaffee trinken.