https://www.blingblingover50.de/

Es ist schwierig über Dinge zu schreiben, von denen man keine Ahnung hat, oder über die man nicht ausreichend informiert ist.. Berichte über Kosmetik-Artikel hat es hier schon einige gegeben. Jetzt wurde ich auf eine Aktion aufmerksam gemacht, die uns alle angeht. Das Thema: Mikroplastik.

Da wird einem wirklich Angst und Bange, wenn man bedenkt, dass sich selbst in Lippenstiften und Peelings Mikroplastik-Partikel befinden. In dieser Hinsicht war ich bisher eher unbedacht. Nur an Hautreaktionen merke ich, wenn ich ein Produkt nicht vertrage. Die Ermittlung der Ursachen ist schwierig. Es gibt nämlich auch Naturprodukte, auf die ich allergisch reagiere.

Die Inhaltsstoffe von Kosmetik-Artikeln lesen sich zum Teil wie eine Formel in einer Master-Thesis. Man muss sie schon studiert haben, um sie zu verstehen. Daher bin ich froh, wenn ich Produkte finde oder mir welche zum Test angeboten werden, die frei von Parabenen, Konservierungsmitteln und jeglichen Zusatzstoffen sind.

Die Müllberge von Palermo haben mir sehr zu denken gegeben. Wenn am Strand schon so viel Plastikmüll herumliegt, möchte ich nicht wissen, wie viel in den Meeren schwimmt.

Bei der Aktion “Kosmetik-Blogger gegen Mikroplastik” geht es um folgendes:

hautTATSACHEN startet eine Anti-Mikroplastik Aktion. Aktionszeitraum 7.7.2015 bis 7.8.2015.

Es wurden 61 (Natur-) Kosmetik-Blogger eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Für jeden dieser Blogger, der innerhalb des Aktionszeitraumes vom 7. Juli bis zum 7. August 2015 eine der Mikroplastik-Infografiken bei sich einstellt, …

  • … spendet hautTATSACHEN 10,- Euro an den NABU mit seiner Aktion „Fishing for Litter“. So können insgesamt 610 € zusammen kommen.
  • … sammelt eine Person aus dem hautTATSACHEN-Team 15 Minuten lang Plastikmüll aus einem heimischen Gewässer (Großraum Stuttgart) ein. Die Fänge werden natürlich dokumentieret und im Blog veröffentlichet. (Nach Aktionsende im August)

Die Leser können sich natürlich auch beteiligen:

Für jeden Kommentar auf der Aktions-Seite oder auf der Mikroplastik-Beitragsseite eines mitmachenden Bloggers, der während der Aktion abgegeben wird (7. Juli bis 7. August 2015) und einen Vorschlag enthält, wie man Plastik vermeiden, upcyclen oder wiederverwenden kann, kommt bei der Plastiksammelaktion eine Minute dazu.
Ich bin bestimmt kein Pionier oder Vorreiter, was meinen Plastik-Konsum angeht, aber von der Aktion war ich spontan begeistert. Denn auch ich muss hier gewaltig umdenken. Der erste Schritt ist beispielsweise, an der Kasse im Supermarkt keine Plastiktüten zu kaufen. Stattdessen gibt es wiederverwendbare Stofftaschen, und zwar nicht erst seit gestern.
Das ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin ein Anfang.
Der Plastikmüll in den Meeren ist eine Sache. Zum Teil trage ich auch Kleidung aus Synthetikfasern, wie Funktionsjacken. Die wäscht man relativ selten. Aber auch dabei gerät Mikroplastik in die Abwässer. Ob ein einzelner Mensch das verhindern kann? Sicherlich nur, wenn entsprechende Produkte von den Verbrauchern nicht mehr gekauft werden. Hier alle Endverbraucher zu erreichen dürfte schwierig sein.Was ich allerdings überhaupt nicht akzeptieren kann ist der Zusatz von Mikroplastik in Kosmetik. Ich brauche kein Peeling, Concealer oder Duschgel mit solchen Inhaltsstoffen.
Darauf werde ich in Zukunft verstärkt achten, wenn ich mir ein entsprechendes Produkt kaufe.Auch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Immerhin ein Tropfen.

 

 

Dir gefällt das? Beitrag teilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on Twitter