In einem Buch habe ich einmal gelesen, dass man seinem inneren Schweinehund einen Namen geben soll.

Mein innerer Schweinehund heißt Udo.

Udo hat es ziemlich gut mit mir gemeint. Er hat mich bekräftigt, auf dem Sofa sitzen zu bleiben, anstatt mich zu bewegen.

Er meinte auch, ich könne ruhig ordentlich Süßigkeiten und Knabberkram in mich reinstopfen. Ist ja schließlich Nervennahrung.  Und Stress hatte ich genug.
Tja Udo, tut mir leid, du musst in Zukunft alleine auf dem Sofa sitzen!
Denn vor drei Wochen habe ich nicht nur komplett meine Ernährung umgestellt, sondern ich gehe wieder regelmäßig walken, auch wenn es mal regnet. Keine Ausreden mehr.
So sieht im Groben meine Ernährung aus:
  • Morgens Müsli aus Vollkornflocken, Haferkleie, Mandeln oder Nüssen, dazu ein paar Kokosraspeln oder andere Zutaten mit wenig Zucker für den Geschmack und Magermilch, dazu eine große Tasse Kaffee
  • Mittags fettarmes Fleisch oder Fisch mit viel Gemüse und/oder Salat, Beilagen mit wenig Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Basmatireis, alternativ Vollkornnudeln mit einer Soße aus passierten Tomaten und Schinken – keine fetten Soßen oder Pommes
  • Abends einen sättigenden Shake aus Wasser und fettarmer Milch, Flohsamenschalen und hochwertigem Eiweißpulver für Fitness-Sportler, alternativ 3 hart gekochte Eier, zusätzlich ein Stück Käse
  • keine Zwischenmahlzeiten – 3 Hauptmahlzeiten am Tag
  • Ich verzichte weitestgehend auf Alkohol. Kein Glas Wein am Abend. Das verhindert nämlich den Fettabbau.  Tabu sind zuckerhaltige Getränke, stattdessen trinke ich viel Mineralwasser
Das ist ein Programm, bei dem man keinen knurrenden Magen bekommt. Allein von dem Müsli morgens bin ich bis zum Mittagessen am frühen Nachmittag satt. Mit dieser Methode hatte ich schon einmal fast 10 Kilo innerhalb eines Jahres abgenommen, bis ich in alte Gewohnheiten verfiel.
Ausnahmen bestätigen die Regel:
Ich verzichte nicht auf mein Brötchen am Wochenende, aber ich esse nur noch 1 statt 1/12. Außerdem gehe ich auch mal ins Restaurant, und hier gibt es selbstverständlich ein Glas Wein zum Essen (und einen Ouzo – wat mut, dat mut).
Die einzige Maßregelung sind die Süßigkeiten, die ich nur noch in Ausnahmefällen esse. Ob ich noch einmal 10 Kilo abnehmen will und werde weiß ich nicht. Auf jeden Fall fühle ich mich schon wesentlich fitter.Ansonsten ich will ich nämlich so scheiße bleiben wie ich bin.

Warum ich meinen inneren Schweinehund Udo genannt habe:
Ich hatte neulich einen Ohrwurm von Udo Jürgens im Ohr: “Aber bitte mit Sahne”.
Damit es auch mal Sahne sein darf, muss ich Udo überlisten. Ich werde ihn nicht bekämpfen, denn Udo ist schließlich kein Kampfhund.Wie sieht es mit eurem inneren Schweinehund aus? Habt ihr einen Namen für ihn?

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