Mit den Wechseljahren verändert sich die Figur

Mit den Wechseljahren verändert sich die Figur

Ach, früher war das schön. Es gab Zeiten, da musste ich mir um mein Gewicht und um meine Figur keine Gedanken machen. Ich war rank und schlank. Bevor das erste Kind zur Welt kam trug Kleidergröße 34. Eine Tüte Haribo Lakritz zwischendurch verputzen? Kein Problem. Das steckte ich locker weg.

Während der ersten Schwangerschaft nahm ich weit über 20 Kilo zu. Mein Arzt meckerte schon mit mir. Dabei war ich vorher ein Hungerhaken. Von irgendwas musste sich das Baby in meinem Bauch ja ernähren. Die Sorge des Frauenarztes war übrigens völlig unbegründet. Es dauerte nach der Entbindung nicht lange, da war ich wieder rank und schlank wie vorher. Hielt mich das Kind doch Tag und Nacht auf Trab.

Meine Figur erholte sich auch nach der Geburt des zweiten Kindes relativ schnell. Ich trug zwar nicht mehr Größe 34 oder 36. Es pendelte sich auf eine 38 ein. Mein Bauch war nicht mehr ganz so schlank wie vor den Kindern. Das störte mich nicht weiter. Ich konnte als junge Mutter immer noch bauchfreie Oberteile tragen.

Dann kamen die Wechseljahre. Ziemlich früh und ziemlich heftig. Meine Kinder waren mitten in der Pubertät. Ich war vielleicht Mitte vierzig (nicht mal) als es losging.

Die Zyklus fing an, sich zu verändern – die Figur sich anders zu formen. Langsam aber stetig. Glücklicherweise geht dieser Prozess nicht schlagartig vonstatten. Dennoch haderte ich manchmal damit, dass ich ein Bäuchlein bekam – trotz Sport und weniger Süßigkeiten.

Ich muss dazu sagen, dass ich lange Zeit geraucht habe. Als ich Anfang 1999 mit 38 Jahren damit aufhörte brachte mir das 5 Kilo an Gewichtszunahme.

Mit 50 Jahren fand ich mich noch relativ schlank. Aber dann ging es endgültig los mit der Veränderung des Körpers und mit der Figur. Ich war zu diesem Zeitpunkt durch mit den Wechseljahren. Hormone habe ich in dieser Zeit nicht genommen. Dazu kannst Du auch meinen Post “Wenn der Lack ab ist – unhormonisch durch die Wechseljahre” lesen.

Ich plagte mich im Fitness-Studio ab, machte Situps und trotzdem wurde der Bauch nicht dünner. Manche nennen es Bindegewebsschwäche. Kurzfristig kam ich wieder auf eine Hosengröße 38, was aber Disziplin erforderte. Langfristig hielt ich es nicht durch.

Bewegung ist hier das Stichwort. Kalorien verbrennen. Da kommt der innere Schweinehund ins Spiel.

Der weibliche Körper ab 50

Neben dem Bauch bekommt man ab 50 Altersflecken, ob man will oder nicht. Über Cellulite reden wir erst gar nicht. Irgendwie wirkt alles gedrungener und nicht mehr so straff. Meine Oberweite hat sich um eine Körbchengröße erhöht.

Hatte ich früher sehr buschige  und volle Augenbrauen, sind sie heute blass. Zupfen muss ich nicht mehr viel (was auch Vorteile hat).

Man kann den Körper ü50 bekämpfen oder ihn akzeptieren. Letzeres halte ich für die bessere Variante. Sport und Bewegung kann nicht schaden. Dennoch wird es niemals wieder so sein wie mit 20.

Meine Taille ist mir geblieben, was mich natürlich freut. So kann ich heute noch figurbetonte Kleidung tragen.

Alle 7 Jahre verändert sich der Mensch

Dass sich der Mensch im Laufe seines Lebens immer wieder verändert ist normal. Ich habe festgestellt, der Rhythmus von 7 Jahren kommt ungefähr hin. Ob es den Stil betrifft, eine berufliche Veränderung oder ob sich der Körper verändert.

Ines Meyrose hat unlängst eine Stilreise unternommen. Auch wenn Ines die 50 noch nicht überschritten hat passt der Artikel wunderbar zum Thema Veränderung.

Andrea alias Love T. berichtet immer wieder über die Veränderung von Mode, Stil und Figur über 50.

Inspiration finde ich bei den ü30 Bloggern, von denen schon einige in den Club 50+ gehören.

Bei Bärbel alias Ü 50 schaue ich ebenfalls immer wieder gern vorbei. Hier wird schonungslos über kleine Zimperlein berichtet und über das wahre Leben, wobei Bärbel mit 50+ fit ist wie ein Turnschuh!

Schau auch gern auf das Portal blogs50plus. Hier gibt es die verschiedensten Sichtweisen, nicht nur was Körper und Proportionen betrifft.

Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie hat sich Dein Körper im Laufe Deines Lebens verändert? Magst Du darüber erzählen?

Ich weiß, das ist bei vielen Bloggern ein Tabuthema. Trau Dich!

Sabine Gimm
Sabine Gimm

Autorin von Bling-Bling over 50

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69 Kommentare

  1. 8. September 2016 / 6:50

    Ich hatte schon immer zu kämpfen und ein Klops angeschaut und schon hängt er auf den Hüften. Wichtig ist sich so zu akzeptieren und auch hier wohlzufühlen.

    Leider beeinflussen die Medien viele Frauen, auch schon junge Mädchen, und es wird behauptet: ungesund. Tja, es gibt aber auch sehr füllige Frauen die vollkommen gesund sind, sich bewegen können und älter werden als so mancher Sportler der schon leider in jungen Jahren einen Herzinfakt bekommen hat.

    Akzeptanz-Toleranz, egal ob klein oder groß, dünn oder füllig, Hauptsache man kommt mit dem Menschen selbst klar.

    Liebe Grüsse

    N☼va

    • 8. September 2016 / 10:32

      Da gebe ich dir recht liebe N☼va. Akzeptanz ist das große Stichwort :)

  2. Marita
    8. September 2016 / 6:53

    Guten Morgen Sabine,
    oh.. Du hast ja so recht… ich hatte zwar nie Gr. 34-38, aber mit Größe 40 war ich auch sehr zufrieden… Heute… naja, da ist es halt ein wenig mehr.
    Aber ich bin trotz zuviel Gewicht mit meinem Körper zufrieden, d. h. ich nehme ihn an so wie er ist. Ich fühle mich wohl, Meine Güte es geht stramm auf die 60 zu… wie sähen wir den alle mit Gr. 36 aus? Wie eine zerknitterte alte Schachtel… nee, das will man doch auch nicht. Ich freue mich an meiner Tochter, jung, fit, rank und schlank.
    Übrigens habe ich festgestellt, dass auch die sehr schlanken Damen jenseits der 50 ihre Problemzonen haben. An den oberarmen sieht man das und obwohl gar kein “Speck” vorhanden, macht bei manchen Frauen der BH so häßliche Röllchen im Rücken… die Haut ist einfach nicht mehr so straff. Geschmunzelt habe ich über ehemals buschigen Augenbraauen… ist bei mir ganz genau so,
    Ich wpünsch Dir einen schönen Tag!
    LG Marita

    • 8. September 2016 / 10:37

      So ist es liebe Marita. Ich sage immer “Nobody is perfect”. Wir sind ja schließlich keine Barbiepuppen, sondern Individuen. Dir auch einen schönen Tag :)

  3. LoveT.
    8. September 2016 / 8:01

    Guten Morgen Sabine! Einen sehr schönen und ehrlichen Post hast du da verfasst .. ich finde mich in vielem wieder.
    Ich persönlich stehe ja gerade am Anfang, und finde es gut das darüber geschrieben wird, weil wie du sagst, es gehört zu unserem Leben.
    Du hast eine sehr hübsche Figur, das kann man an den Outfit Fotos gut sehen :)
    Danke für das Verlinken, freue mich <3

    Liebe Grüße!

    • 8. September 2016 / 10:38

      Ganz lieben Dank liebe Andrea :)

  4. Andrea
    8. September 2016 / 8:13

    Guten Morgen! Ich bin ja nun 53 und muss sagen, dass mein Körper immer besser in Schuss kommt, da ich übergewichtig war und noch bin, aber einiges bereits abgenommen habe. Eigentlich bin ich so fit wie viele Jahre nicht, aber ich tue auch eine ganze Menge dafür, sprich regelmäßig Sport, gesund essen, viel Extrabewegung noch obendrauf und mir hilft es unglaublich, mich zu dehnen und das sehr ausführlich, wichtig, wenn man viel sitzt. Ich muss allerdings sagen, dass das alles schon bissel Schwerstarbeit ist, es fliegt einem NICHTS mehr zu, der Stoffwechsel wird sofort wieder träge, wenn man ihn nicht ständig im Auge behält und etwas dagegen ansteuert. Ansonsten habe ich bisher Gott sei Dank überhaupt keine Wechseljahresbeschwerden.

    Ich beschäftige mich auch bewusst nur sehr wenig mit dem Thema, denn ich neige dazu, mich häufig unnütz zu sorgen und so lange es mir gut geht und ich zurechtkomme, bleibt das Thema außen vor. Ich finde es aber super, wenn man offen darüber spricht, denn ich glaube, Gesprächsbedarf ist bei vielen Frauen da, gerade, wenn man Beschwerden hat oder sich einfach mitteilen möchte, was sich aktuell im Körper verändert. Liebe Grüße und einen schönen Tag!

    • 8. September 2016 / 10:41

      Liebe Andrea,
      das finde ich richtig klasse. Wie Du bereits sagtest, müssen wir Frauen in unserem Alter viel mehr tun, um in Schuss zu bleiben als mit 20 oder 30. Das mit der Dehung habe ich erst gestern beim Sport wieder gemerkt. Da muss ich viel mehr machen. Hab aber “Hausaufgaben” mitbekommen :)

      • 8. September 2016 / 11:55

        Von was für Dehnübungen sprecht Ihr denn da? Link oder Anleitung (ein neuer Blogpost, Sabine?!??) wäre toll!
        LG
        Gunda

        • 8. September 2016 / 12:34

          Hi Gunda,
          ich glaube, da hat jeder seine Schwachstellen. Bei mir ist es z. B. eine verkürzte Muskulatur in den Oberschenkeln. Vielleicht kommt da noch mal ein Post – der hat dann eher was mit Sport zu tun :)

        • Andrea
          8. September 2016 / 18:15

          @ Gunda: Hallöchen :) Ich kann Dir eine DVD wärmstens empfehlen: https://www.amazon.de/Stretch-Relax-Das-Wellness-Workout/dp/B000M544KK/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1473351050&sr=8-3&keywords=stretch+%26+relax+dvd

          Die DVD ist von Verena Brauwers, die Fitness-Trainerin ist und somit kompetent. Was ich besonders toll finde, dass ein kleiner Test dabei ist, bei dem man mit 3 Übungen herausfinden kann, wie der aktuelle Status ist. Wenn man das Programm häufiger macht (am besten regelmäßig) wird man bei einem eher schlechten Zustand deutliche Fortschritte feststellen können, abgesehen davon tut es einfach gut und die Beweglichkeit wird absolut verbessert.

          Man kann natürlich auch über Youtube mit dem Oberbegriff “Dehnübungen” in der Suchleiste sich eigene Videos zusammenstellen und in eine Playlist packen, sofern man einen Youtube-Account hat, aber da hat man nicht immer von Fachleuten etwas, was mir persönlich sehr wichtig ist, denn auch da kann man einiges falsch machen. Ansonsten, falls Du noch Fragen hast, kannst Du mich auch gerne anschreiben.

          • 8. September 2016 / 21:22

            Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast für das Workout liebe Andrea. Das schaue ich mir auf jeden Fall einmal an.

      • Andrea
        8. September 2016 / 18:09

        Seit ich mich regelmäßig dehne und das so 2-3 x die Woche ca. 30-45 Minuten (nach dem Sport immer nur die wichtigsten Übungen) bin ich viel beweglicher geworden und fühle mich enfach enorm wohl: Ich hätte selbst nicht gedacht, dass das soviel ausmachen kann. Dazu gekommen bin ich eher unfreiwillig, da ich massive Knieprobleme hatte und ein gewisses Level leider auch bleiben wird. Aber durch Dehnübungen, gerade auch für die Beine kann ich das Problem in Schach halten, Gott sei Dank. Das ist auch noch so eine “Alterserscheinung” dass man früher immer dachte, ACH, EGAL :) ja, jetzt ist nix mehr so egal, aber, man wird wirklich auch belohnt, umsonst ist es nie! Schönen Abend Dir :).

        • 8. September 2016 / 18:16

          Da stimme ich Dir voll zu. Es gibt genug alte Menschen, die ziemlich fit sind. Von nichts kommt nichts :)

  5. Anna
    8. September 2016 / 9:39

    Ich finde es schade, dass das so ein Tabuthema ist und darum bin ich froh, immer mal wieder unaufgeregte Posts zum Thema wie deinen zu lesen – und mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich es auch thematisieren, wenn es so richtig zum Thema wird. Kommt mir alles ein bisschen absurd vor… ja, älter dürfen wir zwar werden (immerhin), aber dabei soll man uns bitte nicht anmerken, dass das manchmal vielleicht nervig ist und überhaupt ist das Altern auch nur aktzeptabel, wenn wir (weiterhin?) eine gute Figur machen und immer gut drauf sind. Hm. Strenge Vorgaben, an denen man eigentlich nur scheitern kann und vielleicht macht das die Wechseljahre auch zu so einem Schreckgespenst (für mich zumindest manchmal). Es ist ja schon nervig genug, dass der Körper Ü40 z.T. ein Eigenleben entwickelt, an das vorher nicht zu denken war und dass das vorher völlig ausreichende Sportprogramm plötzlich nicht mehr reicht. Wer weiß, was da noch kommt… ;)

    Lieben Gruß
    Anna

    • 8. September 2016 / 12:29

      Liebe Anna,
      dabei ist es das natürlichste der Welt. Da müssen wir alle durch. Am besten so offen wie möglich.

  6. 8. September 2016 / 10:00

    Guten Morgen Sabine,
    schön, das du das Thema in deinem Blog aufgegriffen hast. Ich habe auch schon ein paar Mal mit dem Gedanken gespielt.
    In eine 36 habe ich als Frau zwar nicht gepasst, aber in eine 38. Daran hat sich auch nach der Geburt der Kinder lange nichts geändert. Sport habe ich in meinem Leben meist mit wenig Kontinuität getrieben. Viele Jahre habe ich im Zusammenhang mit meiner Menstruation ziemlich heftige Unterleibskrämpfe bekommen. Als die Blutungen dann mit Mitte 30 auch noch ziemlich heftig wurden hat sich herausgestellt, dass ich Myome habe. Trotz vieler Behandlungsversuche hat sich mein Allgemeinzustand und meine Lebensqualität durch immer heftigere Krämpfe und höhere Blutverluste so verschlechtert, das ich mich mit Anfang 40 dazu entschlossen habe, die Gebärmutter entfernen zu lassen (die Methode wird LASH genannt). Wie sinnvoll so eine Entscheidung ist, das kann man selbstverständlich kontrovers diskutieren und trotzdem würde ich diese Entscheidung unter den gleichen Bedingungen wieder genauso treffen. Anschließend waren die Krämpfe, die ständige Müdigkeit und das ewig schlapp sein wie weggeblasen. Mein Gewicht hat sich mit den Jahren deutlich verändert und es ist nicht ganz so einfach da etwas nach unten zu korrigieren. Allerdings waren weder meine Mutter noch meine Oma im Alter gertenschlank. Meine Augenbrauen, wie auch die Wimpern, waren noch nie besonders dicht und schon immer war meine Haut am Kopf, Körper und im Gesicht sehr empfindlich. Das hat sich durch die Wechseljahre noch verstärkt. Besonders im Gesicht finde ich es nicht so prickelnd wenn die roten Flecken nach dem Duschen nach 2-3 Stunden noch immer nicht verschwunden sind und ich eigentlich das Haus verlassen will. Künstliche Hormone habe ich keine eingenommen und das liegt auch nicht in meiner Absicht. Ob ich mit den Wechseljahren durch bin oder nicht, kann ich gar nicht so genau sagen. Wie die Pubertät sind sie für mich ein natürlicher Prozess den alle Frauen durchlaufen und deshalb lenke ich meine Aufmerksamkeit nicht so bewusst auf manche Dinge. Davon diese Veränderungsprozesse auch gerade aus medizinischer und pharmazeutischer Sicht als eine Art “Krankheit” zu deklarieren halte ich ziemlich wenig. Wichtig finde ich dabei, zu lernen sich so zu akzeptieren, wie man gerade ist auch wenn das nicht immer leicht fällt. Das sich Körperbau und Leistungsfähigkeit verändern geht zunehmendem Alter nicht nur uns Frauen so. Es wird bei uns nur anders wahrgenommen, weil Männer weniger so einem extremen Schönheitsideal unterworfen sind als wir. Trotzdem habe ich das Gefühl, das den sogenannten Best Agerinnen heute viel mehr Möglichkeiten offen stehen und die meisten sich selbst ganz anders wahrnehmen und auch gesellschaftlich wahrgenommen werden, als das noch vor 30 Jahren war. Liebe Grüße und einen sonnigen Tag Ursula

    • 8. September 2016 / 12:31

      Liebe Ursula,
      das war sicherlich eine schwerwiegende Entscheidung, die Du da getroffen hast. Vermutlich hätte ich es genauso gemacht. Ich bin auch der Meinung, dass wir es heute leichter haben als die Generationen vor uns.

  7. Bärbel
    8. September 2016 / 10:33

    Das ist ja nicht viel BLINGBLING heute ;-). So saß auch nicht nickend vor Deinem Text. Hier läuft auch das volle Programm. Gegen manche Sachen tue ich etwas. So lasse ich alle paar Jahre einen Laser auf die Flecken im Gesicht und an den Händen halten. Gerade kommt der erste senkrechte Strich auf der Oberlippe an. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn willkommen heiße oder mir eine Spritze dagegen geben lasse. Cellulite kenne ich schon lange, meine Mutter hat sowas übrigens mit 75 noch nicht und mein Vater auch nicht. Vielleicht mendelt sich sowas eine Generation später durch. Ich war letztens mit meiner Mutti am Nordseestrand und konnte genau besichtigen, wo meine Reise hingeht und wir haben darüber gesprochen. Eine Bauchdeckenstraffung werde ich trotzdem nicht machen lassen. :)

    Die Äußerlichkeiten sind ja nur die eine Seite, denn auch im Inneren passieren Dinge, auf die ich gerne verzichten würde. Noch bin ich pillenfrei, aber es ziept an so einigen Stellen. Ich gehe mit meinem Körper nicht mehr so sorglos um, wie in früheren Jahren. Ich versuche achtsamer zu sein und passe viel mehr auf, bei den Sachen die ich zu mir nehme oder mir irgendwo hinschmiere. Was mir nicht gut gut, lasse ich weg – nicht immer aber immer öfter!Gucke dabei viel auf Optik. Wenn zum Beispiel schwarzer oder grüner Tee oder Rotwein gut für den Körper sind, verfärben diese Stoffe meine Zähne so stark, dass eine aufhellende Zahncreme dagegenhalten muss, die wiederum den Zahnschmelz angreift… Also ein weites Feld mit vielen Möglichkeiten. Anna hat gerade ein Jungbrunnen-Buch am Wickel. Es klingt wie ein Märchenbuch, zu schön, um wahr zu sein! Hoffentlich macht Anna vorher und nachher Fotos und zeigt sie uns wenn es soweit ist!

    Also Sabine, du hast ein sehr interessantes Thema aufgegriffen, zu dem wir Frauen in diesem Alter sicher genug zu erzählen hätten. Auch, wenn ich über manches besser schweige *grins*.

    Liebe Grüße Bärbel

    • 8. September 2016 / 12:47

      Oh ja liebe Bärbel, da sprichst Du wahre Worte. Ein bisschen gegensteuern tut gut. Es ist wichtig, auf seinen Körper achtsam zu sein. Und es läuft ab einem gewissen Alter nicht mehr alles so rund. Über manche Dinge schweige ich auch besser :)

  8. 8. September 2016 / 12:05

    Witzig – gerade gestern hab’ ich mit einem ähnlichen Post angefangen! Ich schreib ja manchmal schon ein paar Zeilen vor, wenn mir ein Thema in den Kopf kommt, um nicht wochenlang völlig ideenlos vorm leeren Blogpost zu sitzen. ;)
    Bis der dann aber fertig ist, kann es noch dauern!

    Also, Größe 34 hatte ich NIE, in meinen Schwangerschaften habe ich jeweils ü30-kg zugenommen und diese nach der 2. Schwangerschaft auch leider nicht mehr so richtig weggekriegt. Zudem war ich ja viel zu faul für Rückbildungsgymnastik und habe nun den Salat. Wobei: Für Bauchmuskel- oder Beckenboden-Übungen bin ich trotzdem nach wie vor zu faul – ich mache nur, was mir Spaß macht, also darf ich eigentlich gar nicht jammern …

    Im Prinzip empfinde ich die Zeit gerade so als eine Art “alte Pubertät” mit vielen schlechten, aber auch ein paar guten Seiten. ;)

    Liebe Grüße
    Gunda

    • 8. September 2016 / 12:36

      Das Wort Pubertät trifft es ganz gut. So empfand ich das auch. Ich bin gespannt, was Du dazu schreibst :)

  9. Tina von Tinaspinkfriday
    8. September 2016 / 16:15

    Pubertät ist das Stichwort, so fühle ich mich auch. Nur statt Pickel bekomme ich Punkte wie das Sams. Die nerven mich und ich werde mir da mal überlegen wie ich die wieder los werde, vielleicht. Villeicht ist bei mir grade ein großes Thema, ich bin. nicht mehr verbissen, wie früher, sondern gehe es langsam an. Versuche auf meinen Körper zu hören und zu achten. Ich hoffe er dankt es mir ein wenig. ;)
    Mit meinem Gewicht kämpfe ich schon seit jungen Jahren, nur habe ich jetzt keine Lust mehr auf Diäten und den Jojo- Effekt. Besser und bewußter essen finde ich zur Zeit ganz gut.
    Ich denke Du hast auch für Dich eine Balance gefunden,zumindest schaut es so aus, Sabine.
    Liebe Grüße Tina

    • 8. September 2016 / 16:43

      Mit unreiner Haut und Pickel hatte ich einige Jahre zu kämpfen. Ich hab das “Spätpubertät” genannt. Bin eine Zeit lang regelmäßig zu einer Kosmetikerin gegangen und habe mein Gesicht behandeln lassen. Irgendwann war es wieder verschwunden, vermutlich nach der Hormonumstellung. Mit Diäten habe ich auch nichts am Hut. Bewusster essen und sich einigermaßen gesund ernähren finde ich wichtig. Ab und zu muss auch mal ein Stück Kuchen oder ein Eis drin sein.

  10. 8. September 2016 / 16:49

    Oh Gott Sabine, da bekomme ich ja fast Angst ;-) ich hatte das Ganze schon mit 32, da hat sich der Körper und auch der ganze Ablauf verändert. Wechsel hatte ich noch keinen, aber ich merke, alles wird schwerer, besonders das Abnehmen und straffen. Funktioniert gar nicht mehr wirklich. Am Bauch habe ich das Selbe und da kann ich trainieren was ich will, das Bindegewebe ist hin und da strafft sich nichts mehr, nur operativ und das will ich nicht.
    Liebe Grüße

    • 8. September 2016 / 17:05

      Das ging ja schon früh los bei Dir liebe Tanja. Ich werde am Bauch auch nichts machen lassen. Wer Kinder auf die Welt gebracht hat, darf auch ein Bäuchlein haben :) Und keine Angst. Bei jeder Frau läuft das anders. Wenn man Beschwerden hat kann man dagegen was machen ;)

  11. 8. September 2016 / 17:04

    Hallo liebe Sabine,
    ich werde dieses Jahr 50 und merke auch so langsam, das ich schon beim Anblick einer leckeren Schokolade, paar Gramm zulege.
    Ich habe das Gefühl, in der Körpermitte ist der Anziehungspunkt für die Kalorien und ich esse ja so gerne. Ich könnte keine Diät machen never ever… Gesundheitlich bin ich schon seit paar Jahren auf Schmerztabletten angewiesen, äußerlich sind dadurch keine Veränderung entstanden, aber die Organe leiden natürlich. Von daher ernähre ich mich bewusster und geraucht habe ich nie. Alkohol ganz selten ein Glas.
    Das der Körper sich verändert merke ich so langsam.. nur würde ich mich deswegen nicht kasteien und Sport bis zum umfallen, diäten, oh ne. Ich mache Rehasport und habe meinen Hund, das reicht mir .. Wer weiß, wie lange man noch lebt. Genießen ist die Devise und sich über jeden Tag freuen, wo es einem gut geht.
    Hosengr. 34 hatte ich zuletzt vor der Schwangerschaft 1987, nie wieder erreicht, aber trotzdem glücklich :-.)

    Wir schaffen die 50 iger schon ohne größere Blessuren !!

    Liebe Grüße
    Andrea

    • 8. September 2016 / 17:08

      Das denke ich auch liebe Andrea. Kasteien möchte ich mich nicht, aber fit halten schon. Man muss ja keine Höchstleistungen erbringen. Mit Deinem Hund bist Du schon viel in Bewegung. Das ist auch Sport :)

  12. 8. September 2016 / 18:31

    Was für ein schöner Bericht! Du hast ja so recht damit. Wenn man hier der Jugend hinterher rennt oder traurig ist, hat man verloren. Also: Annehmen! Und die Männer werden auch nicht schöner:-) So passt am Ende wieder alles gut zusammen. Vor allem aber: nicht verstecken! Unsere Stärke liegt zunehmend im Stolz und im klaren, liebevollen Blick … Noch wachsen wir der Erde nicht entgegen:-)

    • 8. September 2016 / 21:09

      Liebe Katrin, es hat natürlich etwas Positives. In unserem Alter lässt man sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und sieht vieles nicht mehr so verkniffen :)

  13. Claudia
    8. September 2016 / 18:36

    Hallo Sabine,

    ich bin Cla62runner auf Instagram. Und lese regelmäßig bei dir. Heute lasse ich mal einen Kommentar da. 😉
    Ich bin 53 und das Thema heute betrifft mich natürlich auch.
    Obwohl ich sicherlich viel fitter bin als vor 20 Jahren, hat das Alter Spuren hinterlassen und nach 2 Kindern ist mein Bauch längst nicht mehr straff. Trotz viel Fitness. Da hilft nur Bauch einziehen auf den Fotos! :-)
    Die Haare sind grau ( da helfe ich mit Farbe nach ) und die Fältchen sind da.Sieht man auch! Trotzdem : ich bin mit 52 meinen ersten Marathon gelaufen und hab im selben Jahr noch eine berufliche Weiterbildung angefangen (zur Lauftherapeutin) und fühle mich pudelwohl. In den letzten Jahren war ich so gut wie nie krank. Die Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, inkl. einer Kleidergröße mehr, nehme ich an. Bleibt mir ja auch nichts anderes übrig. :-)
    Und essen und trinken tu ich fast alles. Sollte nur vegetarisch sein.

    Ganz liebe Grüße,
    Claudia

    • 8. September 2016 / 21:12

      Das finde ich ganz klasse liebe Claudia. Ich persönlich muss viel mehr für meine Fitness tun. Der Anfang ist gemacht. Davon später mehr. Wer rastet, der rostet. Dieses alte Sprichwort gilt heute mehr denn je.

  14. Maria Kaisen
    8. September 2016 / 18:39

    Liebe Sabine,
    wenn wir älter werden möchten, müssen wir einige Dinge (Veränderungen am Körper) auch hinnehmen. Ich bin 65 Jahre alt und habe immer 36/38 getragen, heute eben Gr. 40,trotz gleichen Gewichts. Mit zunehmenden Alter verbraucht der Körper weniger Energie……,also gesünder essen und viel Bewegung! Aber auch Gleichmut und Gelassenheit. Man soll sich in seinen Körper wohl fühlen und das Leben geniessen.
    Liebe Grüße RIKA

    • 8. September 2016 / 21:13

      Liebe Rika. So sehe ich das auch. Der Körper verformt sich nun mal, ob man will oder nicht. An Deinem Beispiel ist klar ersichtlich, dass es nicht unbedingt am Gewicht liegen muss.

  15. 8. September 2016 / 18:55

    liebe sabine, das kenne ich von meiner mutti und ich weiss noch gar nicht so recht, wie ich damit umgehen werde, ich kann mir gar nicht vorstellen, eine andere figur zu bekommen.
    liebe grüße!

    • 8. September 2016 / 21:15

      Lass es einfach auf Dich zukommen liebe Jenny. Das passiert ja nicht von einen Tag auf den anderen ;)

  16. Sabine ~ Style Up Petite
    8. September 2016 / 19:07

    Das sollte auf gar keinen Fall ein Tabu-Thema sein. Schließlich ist das ganz normal und trifft doch wohl jede Frau. Die Frage ist nur, wie man damit umgehen möchte. Möchte man sich wirklich quälen und schinden, um dann mit über 50 so auszusehen, wie man vielleicht noch nicht mal mit 30 ausgesehen hat? Ich finde das alles ziemlich übertrieben.

    Eine vernünftige Ernährung finde ich schon gut und auch Bewegung gehört für mich dazu. Aber das muss ja nicht für jede Frau gelten. Manche Frau braucht es einfach, dreimal pro Woche durch den Wald zu flitzen, die nächste ist mit einem Spaziergang in der Woche zufrieden. Und schlanker bedeutet ja auch nicht automatisch gesünder und schon gar nicht schöner.

    Aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass mir die gesamte Veränderung des Körpers in der Zeit der Wechseljahre nicht schon ein wenig Sorge bereitet. Doch ich mache mir eher um Hitzewallungen, Herzrasen, Schlaflosigkeit usw. meine Gedanken und nicht um Altersflecken und Bauchrolle. Na ja, vielleicht kommen die Sorgen ja irgendwann noch mal dazu. Wer weiß?

    Sehr gut von dir, dass du das zum Thema machst.

    Lieben Gruß
    Sabine

    • 8. September 2016 / 21:16

      Liebe Sabine,
      mit Hitzewallungen und Schlafstörungen hatte ich glücklicherweise nicht zu kämpfen. Ich musste auch keine Hormone nehmen. Dafür bin ich sehr dankbar. In dieser Hinsicht bin ich gut durch die Wechseljahre gekommen.

  17. flausenfee
    8. September 2016 / 20:37

    Sehr interessanter Blogpost! Ich finde es toll, dass du über dieses Thema schreibst. Ich bin zwar noch nicht in den Wechseljahren, aber es wird gar nicht mehr lange dauern, dann kommt das auch auf mich zu. Allerdings habe ich mit meinem Gewicht aktuell schon ohne Wechseljahre Probleme. Eine Schilddrüsenerkrankung, an der ich schon lange leide, macht mir in letzter Zeit leider viele Probleme und ich habe meinen Weg, wie ich damit umgehen kann, noch nicht gefunden.

    Liebe Grüße
    Anja

    • 8. September 2016 / 21:19

      Die Schilddrüse ist ein nicht unerheblicher Faktor für Gewichtsprobleme liebe Anja. Meine Schwangerschaften haben bei mir einen Jodmangel hinterlassen. Ich schlucke daher täglich Jod-Tabletten. Die helfen aber sehr gut, damit die Schilddrüse nicht wächst.

  18. TinnyMey
    8. September 2016 / 20:57

    Klasse wie offen du schreibst . Sehr mutig werden manche sagen dabei sind es Tatsachen die wir alle so oder ähnlich erleben. Warum also ein Geheimnis daraus machen? Vielleicht kann man mit offenen Worten anderen helfen! Wir sollten endlich lernen uns so anzunerhmem wie wir nunmal sind. Punkt. Toller Post, tolle Kommentare. VlG, Tinny .

    • 8. September 2016 / 21:21

      Danke liebe Tinny. Ich sehe das genauso. Das ist kein Geheimnis, sondern der Lauf der Dinge. Über die tollen Kommentare freue ich mich sehr :)

  19. Pyrgus
    8. September 2016 / 22:01

    Oh ja liebe Sabine, heikles Thema. Vor Allem, weil es kein Zurück gibt! Da darf ich manchmal gar nicht drüber nachdenken. Und die Figur? Nach dem dritten Kind war ich bis auf wenige Kilos mehr noch schlank. Jetzt sitze ich auf einigen Kilos mehr, und die wollen nicht mehr gehen. Egal, was ich mir auferlege: Kein Fett, keine Kohlehydrate, kein Süßes… ich für meinen Teil mache jetzt erst mal Pause mit der Selbstkasteiung. So lange, bis ich mich speckig wunderschön finde. Dann versuche ich noch mal, ein paar Kilos runterzubekommen. ” Von der Kuh zur Ziege” :)

    Ich habe übrigens auch mal was zum Thema geschrieben, setze mal den Link hier rein, wenn dir das recht ist:
    http://pyrgus.blogspot.de/2016/04/wildwechsel.html

    ganz liebe Grüße
    Gabi

    • 8. September 2016 / 22:20

      Danke für Deinen Beitrag liebe Gabi. Für mich habe ich festgestellt, dass ich einfach mehr Bewegung brauche und auf meinen Körper höre. Das alles haben wir vielleicht irgendwann verlernt, denn kleine Kinder können es. Ich kann nicht mehr so viel Energie umwandeln wie früher.

  20. 8. September 2016 / 22:21

    :-) Liebe Sabine,
    die Problematik kenne ich auch nur zu gut – und ich spreche nicht nur von der Körbchengröße :-D
    Ich habe mich eine ganze Zeit lang fürchterlich geärgert, aber das bringt’s nicht. Deshalb versuche ich mich mit mir selbst so gut als möglich zu arrangieren und mich anders zu kleiden. Ich mag mich nämlich nicht einengen.
    Schöner Post!
    Herzliche Grüße :-)

    • 8. September 2016 / 22:28

      Das mag ich auch nicht liebe Claudia. Ich passe mich quasi der Situation an. Wenn ich etwas gegensteuern kann, dann mache ich das, aber ohne Zwang. Sich darüber zu ärgern bringt gar nichts :)

  21. 9. September 2016 / 9:04

    Tolles Thema, Sabine :-) Mir scheint, ich bin bisher echt glimpflich durchgekommen. Gewichtstechnisch habe ich gottseidank überhaupt nicht zu kämpfen. Die Phase hatte ich weit vorher. Ob es daran liegt, dass ich mich pünktlich vor den Wechseljahren reduziert habe? Keine Ahnung. Aussehen wie mir 20 oder 30 möchte ich heute nicht mehr – heute fühle ich mich mit mir bedeutend wohler ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

    • 9. September 2016 / 18:15

      So soll es sein liebe Fran. Das freut mich. Ich glaube nicht, dass es nur mit dem Gewicht zusammenhängt. Jede Frau durchlebt die Jahre anders.

  22. 9. September 2016 / 11:01

    Liebe Sabine du hast hier ein sehr interessantes Thema zur Sprache gebracht! Ich kämpfe schon seit einigen Jahren mit meiner Figur und dem Gewicht! Ich bin immer sehr sportlich unterwegs und versuche so das Schlimmste zu verhindern, aber natürlich kann man da nur ein wenig nachhelfen! Auch mit den Falten im Gesicht ist das so eine Sache, aber ich würde mir nie etwas spritzen lassen, ich akzeptiere mich so wie ich bin!
    Gott sei Dank habe ich aber keine Wechselprobleme, damit meine ich Hitzeschübe und dergleichen!
    Liebe Grüße an dich und eine wunderschönes Wochenende
    Alnis

    • 9. September 2016 / 18:17

      Das freut mich liebe Alnis. Ich bin jedenfalls froh, dass ich einigermaßen gut über die Runden gekommen bin :)

  23. 9. September 2016 / 18:26

    Da hast Du ja schon schöne Resonanz auf Deine Artikel bekommen. Wie sich mein Gewicht verändert hat, stand ja neulich gerade in meiner Stilreise – Danke für die Erwähnung. Ich trage heute bei gleichem Gewicht (BMI 25) wie Anfang bis Mitte der 2000er eine Kleidergröße kleiner. Ob es an den Größen oder Sport liegt – keine Ahnung.

    Vor 10 Jahren fanden mich Freunde und Familie damit dick und ich wurde oft gefragt, ob ich nicht abnehmen möchte. Heute finden sie mich damit relativ schlank. Nur weil die früher selbst schlanker waren und heute dicker sind (natürlich nicht alle, aber die meisten). Das ärgert mich. Verschobene Wahrnehmung …

    Komm Du weiter gut klar mit Dir!

    LG Ines

    • 9. September 2016 / 22:21

      Das ist wirklich eine verschobene Wahrnehmung liebe Ines. Es ging mir bis vor 10 Jahren nicht anders. Habe auch schon mit Frauen ü 60 gesprochen. Wenn die sich nicht extrem viel bewegen, dann können sie nicht mehr so viel essen, weil der Stoffwechsel nachlässt. Und dann gehen sie in die Breite. Mit Größe 40 komme ich klar, eine Nummer größer geht auch noch, aber dann hört der Spaß bei mir auf.

  24. 9. September 2016 / 19:50

    Hallo liebe Sabine,
    ich find’s schon recht spannend, wie sich erstens der eigene Körper verändert und zweitens, wie es dann doch von Frau zu Frau gewisse Unterschiede gibt. Bei mir war es z.B. niemals so, dass ich essen konnte, was ich wollte. Ich hatte immer eine Tendenz zum Mollig-werden. 20 Kilo plus in der Schwangerschaft hatte ich auch, eigentlich sogar 21, und bei mir dauerte es ewig, bis ich die wieder wegbekam. Als junge Frau war ich froh, wenn ich um die 60 Kilos hatte, jetzt bin ich froh, wenn ich nicht allzu weit über die 70er-Grenze gehe. Aber ich finde, es gibt keinen wirklichen Grund zur Klage, auch wenn der Körper manchmal schon die eine oder andere Beschwerde zeigt. Da und dort ein Pölsterchen, na und – die tragen ja bei mir den schönen Namen Stilgebungszonen und sind somit ein Teil meiner Persönlichkeit ;o)) Lasset uns unser Leben und unsere Figur genießen – so jung, wie wir heute sind, werden wir nie wieder sein ;o))
    Herzliche Rostrosen-Abendgrüße und alles Liebe zum Wochenende
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/09/als-hochzeitsfotografen-unterwegs.html

    • 9. September 2016 / 22:24

      Das sind wahre Worte liebe Traude. Wenn wir “einigermaßen” gut mit unserem Körper umgehen, können wir unser Leben genießen und müssen nicht um jedes “Pfund” zu viel auf den Rippen kämpfen. Den Kampf verlieren wir sowieso :)

  25. 10. September 2016 / 21:55

    Lovely picture! It reminds me of Andy Warhol’s paintings.

    • 10. September 2016 / 22:43

      Thank you so much Francesca ♥

  26. 10. September 2016 / 22:14

    Liebe Sabine,
    was Dich einfach auszeichnet, ist Deine Ehrlichkeit und Selbst-Reflexion.
    Bei mir war es eher umgekehrt: als junger Mensch musste ich sehr darauf achten, dass ich nicht arg zunahm. Das hat sich mit den Jahren gelegt. Allerdings bin ich immer noch sehr diszipliniert beim Essen und bei meinen sportlichen Aktivitäten. Wie sich das in Zukunft entwickelt, wird sich zeigen :)
    Liebe Grüße von Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • 10. September 2016 / 22:45

      Liebe Rena,
      an der Disziplin beim Essen und beim Sport arbeite ich. Ich muss richtig dran bleiben…

  27. 11. September 2016 / 7:24

    Guten Morgen,
    Ich würde ja jetzt gerne behaupten, die Jahre seien spurlos an mir vorüber gegangen. Sind sie aber nicht. Vor allem in meiner Mitte bin ich heute nicht mehr so schlank wie früher. Auch wenn ich nach den Kindern immer wieder schlank geworden bin (20 kg könnte ich auch in der ersten Schwangerschaft ;) , so hat sich die Haut doch gedehnt und ist nie wieder so straff geworden, wie sie mal war. Ist halt so. Vielleicht könnte eine Gewichtsreduktion helfen, aber darauf habe ich keine Lust.
    Die Wechseljahre haben bei mir noch nicht begonnen – nicht, dass mir das auffallen könnte, aber meine Ärztin gibt mir darüber jährlich Auskunft. Deshalb weiß ich nicht, wie ich mich dann verändern werde. Meine Mutter hatte keine großen Beschwerden, war fast 60 Jahre alt und ich habe mal einfach die Hoffnung, dass sie mir das vererbt hat. Vielleicht blogge ich ja so lange, dass ich darüber berichten kann :)
    Liebe Grüße
    Andrea

    • 11. September 2016 / 21:12

      Liebe Andrea,
      Du hast eine Top-Figur. Da gibt es nichts dran zu meckern. Ich wünsche Dir, dass Du die Gene Deiner Mutter geerbt hast :)

  28. 11. September 2016 / 14:31

    Ich sitze nickend auf dem Balkon und freue mich das ich mit meinen Problemen nicht alleine bin! Schlank war ich nie und will ich auch gar nicht mehr werden, ich möchte die Schwerkraft nicht noch mehr herausfordern! Gewicht halten, Schmerzen reduzieren und mit guter Laune alt werden, das sind meine Ziele für die nächsten Jahre. Hitzewallungen, Herzrasen uvm sind ganz blöde Begleiterscheinungen auf die ich gerne verzichten würde, auch die Stimmungsschwankungen sind heftig! Ich kann die Teenys jetzt verstehen 😃 und mein Mann tut mir an manchen Tagen echt leid! Liebe Grüße Patricia

    • 11. September 2016 / 21:16

      Ja, die Männer müssen einiges aushalten liebe Patricia. Ich bin froh, dass ich gut über die Runden gekommen bin :)

  29. The Blonde Lady Lioness
    14. September 2016 / 15:59

    Ich weiss nicht, Sabine.
    Vieles, was Du schreibst, ist sicher richtig.
    Trotzdem – meine Mutter und meine Schwiegermutter – beide Ü70 – sind gertenschlank – da komme ich mir richtig dick vor ;-)
    Also nicht jeder nimmt in den Wechseljahren zu …
    Liebe Grüsse
    Steffi

    • 14. September 2016 / 19:05

      Liebe Steffi,
      das stimmt. Nicht jeder nimmt zu. Aber der Körper verändert sich. Daran führt kein Weg vorbei.

  30. Beata
    17. November 2016 / 22:24

    Hallo Sabine, ich habe gerade deinen Blog bei trusted blogs entdeckt und werde dir ab jetzt folgen. Ich bin zwar noch ü40 (und neu in der Bloggerwelt), aber die lieben Wechseljahre klopfen schon jetzt an meiner Tür. Ich schreibe darüber in meinem Blog. Dass sich unsere Figur und wir selbst im Laufe der Jahre verändern ist normal und von der Natur auch so gewollt. Das sollen wir akzeptieren, es führt kein Weg daran vorbei. Ich selbst passe immer noch in Größe 34/36, aber meine Silhouette hat sich geändert, die Hose spannt an der Hüfte. Leider ist meine Gesundheit nicht mehr die alte und das tut weh.
    Liebe Grüße!
    Beata

    • 17. November 2016 / 22:53

      Liebe Beata,
      Größe 34/36 ist bei mir schon lange kein Thema mehr. Finde ich auch nicht schlimm. Die Gesundheit ist viel wichtiger. Ich freue mich, dass Dir mein Blog gefällt :)

  31. 22. November 2017 / 17:22

    Liebe Sabine,
    vielen Dank für diesen inspirierenden Artikel! Ich werde zwar demnächst “erst” 47, finde aber schon einiges wieder, was ich auch an mir beobachte: Die Haut wird deutlich schlaffer – positiv formuliert könnte frau ja sagen, die Konturen werden weicher…Und morgens nach dem Aufstehen hab ich viel mehr Entfaltungsmöglichkeiten, vor allem um die Augen herum…
    Ich werde sicher öfter mal auf Deinem Blog vorbeischauen!

    • 22. November 2017 / 17:30

      Das freut mich. Vielen Dank für Deinen Besuch ;)


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