Nach Hamburg zieht es mich immer wieder, vor allem in die Hafencity und an die Landungsbrücken. Ich liebe die Atmosphäre und die Waterkant. Am Samstag traf ich mich mit meiner Blogger-Freundin Gunda in Hamburg.

Gunda (Hauptsache warme Füsse!) kenne ich bereits seit dem ersten Bloggertreffen der ü 30 Blogger.

Gunda hat die Bilder von mir gemacht. Vielen Dank dafür.

Für uns Nordlichter ist Hamburg ein idealer Treffpunkt. Außerdem ist dort immer was los.

Bevor wir uns auf den Weg in die Hafencity machten, gab es ein Selfie zum Aufwärmen im Sprinkenhof. Da lobe ich mir doch den Selbstauslöser meines Tablets. Die Qualität der Bilder ist auf dem Tablet allerdings viel besser als beim Hochladen in den Post. Egal. Hauptsache, wir hatten Spaß dabei.

Mit unseren Klamotten sprachen wir uns vor dem Treffen nicht ab. Dennoch interessant, dass beide zum Softshell-Parka griffen und zu schwarzen Beinkleidern – samt Schuhen, die glänzen. Der Himmel war bedeckt. Manchmal kamen ein paar Tropfen herunter. Insgesamt hatten wir Glück mit dem Wetter. Ab und zu kam sogar die Sonne durch.

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Vom Chilehaus bin ich immer wieder fasziniert. Die Touristen anscheinend auch. Man hatte kaum die Möglichkeit, dieses imposante Gebäude ohne eine Traube Menschen davor zu fotografieren. Es war eine spanische Reisegruppe, die seeeehr viel Zeit hatte. Kultur muss schließlich sein.

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Die Hamburger Speicherstadt

Einen Tagesplan hatten wir nicht. So gingen wir also planlos Richtung Hafen, immer der Nase nach. Die Speicherstadt ist einfach nur schön. Wohnen möchte ich dort nicht – wegen der vielen Spinnen, die abends dort rumkrabbeln. Die verstecken sich tagsüber in den Ritzen der Häuser. In der Speicherstadt gibt es keine Grünflächen.

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Faszinierende Architektur.

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Nach einem leckeren Imbiss in einem italienischen Selbstbedienungs-Restaurant ging es weiter Richtung Hafen.

Zwischenstopp am Strandkorb und lustige Posen

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Die Elbphilharmonie ist imposant und nicht zu übersehen. Ich mag das Gebäude, auch wenn der Bau umstritten ist.

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Die Landungsbrücken in Hamburg

An den Landungsbrücken ist es immer wuselig. Am Wochenende zieht es alle an die Elbe. Schöne Details findest Du überall und schräge Typen.

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Wir fuhren mit der Fähre nach Teufelsbrück und gingen zu Fuß zurück Richtung Altona. Das letzte Stück bis zum Bahnhof in Altona fuhren wir mit dem Bus. Nach einem leckeren Kaffee inklusive Eis im Eiscafé Venezia wurde es langsam Zeit für die Heimfahrt.

Das Timing war gut. Mein Zug im Hauptbahnhof stand schon bereit. Ausnahmsweise kein Chaos mit der Bahn.

Dafür war der Bus in Kiel rappelvoll. Nach Geschäftsschluss herrschte am Kieler Hauptbahnhof ein großer Andrang an der Bushaltstelle. Am Ende war der Bus so vollgestopft, dass man sich kaum einen Zentimeter bewegen konnte. Eine Frau mit Kinderwagen stieg einige Stationen später dazu. Sie quetschte sich mit letzter Kraft in den Bus und erzählte, dass sie zwei Stunden warten musste, weil die Busse so voll waren.

Ich war froh, als ich endlich aussteigen konnte.

Ein schöner Tag in Hamburg neigte sich dem Ende. Bis zum nächsten Mal – Hamburg, meine Perle.

PS: Das Outfit mit der schmalen Hose, dem bunten Shirt und der langen Weste, die eigentlich ein Kleid ist, würde ich zusammen mit meinen Lackschuhen zum Brunch anziehen. Das Thema im Modejahr 2016 (Oktober) bei Ines Meyrose.

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