Eigentlich bin ich ein bodenständiger, disziplinierter und umgänglicher Mensch. Meinen Job erledige ich gewissenhaft. Meinen Mitmenschen gegenüber begegne ich respektvoll. Ich bin also alles Andere als schwierig oder gar andersartig. Und trotzdem lasse ich mich nicht gern in ein Korsett zwängen. Das gilt unter anderem auch für das Bloggen.

Als ich einmal zu einem Event eingeladen war, wurde ich mit folgenden Worten begrüßt:
“Dich habe ich sofort erkannt.”

In der letzten Zeit lese ich häufig über Blogvermarktung und den damit verbundenen Verpflichtungen. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Grundsätzlich finde ich es völlig legitim, wenn jemand mit seinem Blog Geld verdient. Auch Werbung auf dem Blog ist in Ordnung, wenn sie sich in Grenzen hält.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass abgeliefert werden muss, und zwar zu festgelegten Terminen. Dazu hätte ich überhaupt keine Lust. Im Berufsleben und auch privat habe ich schon genug um die Ohren.

Ich habe mich öfters gefragt, warum ich nur wenig Anfragen von Firmen zwecks Kooperation erhalte und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es wahrscheinlich an mir selbst liegt. Möglicherweise schreckt meine unkonventionelle Art potenzielle Partner ab. Dabei habe ich im Grunde nichts dagegen. Doch ich suche mir die Kooperationspartner selbst aus und lehne Anfragen ab, die nicht zu meinem Profil passen.

Ich bin mit Leidenschaft unkonventionell und alles Andere als professionell. Diese Ungezwungenheit möchte ich mir bewahren. Sonst würde mir das Bloggen keinen Spaß mehr machen.

 

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