Nachhaltig shoppen – wie geht das?

Nachhaltig shoppen – wie geht das?

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Es wird sicherlich dem ein oder anderen sauer aufstoßen, was ich hier über Nachhaltgkeit und nachhaltigem Shoppen schreibe. Wie kann es angehen, dass eine Modebloggerin, die in Onlineshops oder bei Modeketten einkauft, dieses Thema anspricht?

Das Thema wird momentan rauf und runter diskutiert. Es ist in aller Munde und vor allem auf Fashion und Beauty Blogs en vougue.

Wenn Du jetzt Tipps und Tricks von mir erwartest muss ich Dich leider enttäuschen. Ultimative Tipps habe ich nicht. Denn ich gehöre nicht zu den Menschen, die wirklich nachhaltig sind. Es sind vor allem kleine Dinge, die vielleicht zur Nachhaltigkeit beitragen.

Echte Nachhaltigkeit funktioniert nur mit Minimalismus

Hand aufs Herz: Wer ist heute wirklich nachhaltig und was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt? Für mich geht Nachhaltigkeit mit reinem Minimalismus einher. Das heißt, ich kaufe nur noch dann, wenn ich etwas benötige. Shoppingtouren sind passee. Ich habe eine Grundausstattung für jeden Anlass im Kleiderschrank, die zweckmäßig ist. Die Kleidungsstücke kann ich miteinander kombinieren. Sie werden durch fair produzierte Kleider ersetzt, sobald sie kaputt bzw. unansehnlich sind oder nicht mehr passen. Das gilt auch für Unterwäsche, Schuhe und Socken.

Ganz ehrlich: Das bin ich nicht. Dafür mache ich mich viel zu gerne hübsch und erfreue mich an meinen Kleidern.

Schminke und Beautyprodukte sind überflüssig

Es ist wie es ist. Wer nachhaltig sein will braucht weder Schminke noch anderweitige Beautyprodukte. Etwas Seife, eine einfache Creme und vielleicht ein veganer, pflegender und nachhaltig produzierter Lippenstift in einer neutralen Farbe sind erlaubt. Die Produkte werden ersetzt, wenn sie aufgebraucht sind. Alles Andere ist Luxus und nicht nachhaltig.

Lebensmittel nur noch beim Biobauern kaufen

Wer wirklich nachhaltig einkaufen will darf nur saisonale Ware im Supermarkt kaufen. Vor allem Fleisch, Geflügel und Eier werden auf dem Bio-Bauernhof oder auf dem Wochenmarkt erworben. Ware aus Übersee kommt nicht mehr ins Regal.

Radikalismus bringt nichts

Radikalismus macht für mich keinen Sinn. Die Menschheit kann nicht von heute auf morgen von hundertachtzig auf null zurückfahren. Und ich finde es auch nicht gut, den Zeigefinger zu erheben und Leute zu verurteilen, die beispielsweise ihre Kleidung in sogenannten “Euroläden” kaufen. Es gibt leider viel Armut in Deutschland. Manch einer ist froh darüber, sich dort günstig einkleiden zu können. In der Kleiderkammer findet sich vielleicht gerade nichts. Und wer will schon im Jutesack rumlaufen?

Wenn Du meinen Blog schon länger liest weißt Du, dass ich nicht nur eine Creme und einen Lippenstift besitze. Das sind die Tatsachen.

Lebensmittel nur bio und vom Bauernhof? Wird so auch nicht funktionieren – vor allem nicht in der Großstadt und schon gar nicht zu Preisen, die jeder bezahlen kann. Es ist ein Fass ohne Boden.

Nachhaltigkeit in kleinen Schritten

Wer nachhaltig einkaufen will kann selbst einiges dafür tun. Das geht schon mit kleinen Schritten.

  • Stoffbeutel statt Plastiktüten benutzen
  • Mehrfach verpackte Ware vermeiden
  • Obst und Gemüse lose oder in wieder verwendbaren Netzen kaufen
  • Produkte aus wieder verwendbaren Rohstoffen kaufen

Make-up Entferner Pads aus Bambus und Baumwolle

Ein Schritt zu weniger Müll sind Abschminkpads aus einem Bambus- und Baumwollgemisch, die in der Maschine waschbar sind. Den Tipp habe ich bei Ines Meyrose (Social Link mit Werbung) gelesen. Für solche wertvollen Tipps bin ich wirklich dankbar.

Meine Pads haben auf der Rückseite einen kleinen Eingriff für Zeige- und Mittelfinger. Ein kleines Jutesäckchen für die Waschmaschine ist dabei. Darin bewahre ich die Pads auf und wasche sie im Wäschesäckchen für einen BH. Das finde ich praktischer wegen des Reißverschlusses. Die Pads findest Du HIER bei Amazon (Werbelink ohne Auftrag).

Wassersprudler statt Sprudelwasser aus der Plastikflasche

Die Werbung mit dem verzweifelten Mann, dem die Wasserflaschen von der Treppe purzeln, kennst Du bestimmt. Nun bin ich ein Typ, der einfach nur ein Wasserglas unter die Leitung hält und Leitungswasser trinkt. Stilles Wasser mag aber nicht jeder. Die Alternative ist ein Wassersprudler. Den gibt es sogar schon mit Glasflaschen. Das hat den Vorteil, dass diese im Geschirrspüler gereinigt werden können.

Trinkflasche to go

Meine wiederverwendbare Trinkflasche (Werbelink ohne Auftrag) ist Weichmacher FREI – BPA FREI und aus Tritan Kunststoff. Die Buddel hat schon einige Jahre auf dem Buckel und ein paar äußerliche Kratzer. Sie begleitete mich bereits auf vielen Reisen. Auch auf Fahrradtouren ist sie mit von der Partie. Die kommt bei mir auch in die Spülmaschine. Sag jetzt nicht, ein Geschirrspüler ist nicht umweltfreundlich. Er verbraucht nicht so viel Wasser wie ein herkömmlicher Spülvorgang im Spülbecken.

Modeblogger und Nachhaltigkeit – widerspricht sich das nicht?

Ja und Nein. Jedes Ding hat zwei Seiten. Ich finde schon, dass ich als Influencer eine gewisse Verantwortung habe. Schließlich übe ich einen Einfluss auf meine Leser aus. Ich würde mir aber auch ohne zu bloggen hin und wieder neue Kleidung kaufen, obwohl eigentlich genug im Kleiderschrank ist. Ich kaufe mir nicht ständig neue Klamotten nur für den Blog.

Ich habe ebenfalls keine Lust, mich für Kooperationen zu rechtfertigen. Es gibt genug Anfragen, die die ablehne.

UND: Ich gehe davon aus, dass meine Leser erwachsen sind und selbst um die Problematik wissen.

Mir geht es um Inspiration. So lasse ich mich gern selbst inspirieren.

Stöber mal bei Ines, Sunny, Tina, Sabina, Andrea , Traude oder Conny (Social Links), um nur einige Bloggerinnen zu nennen. Es machen sich doch alle Gedanken darüber, wie man nachhaltig shoppen kann. Ob Second Hand, Kleidertausch, fair produzierte Kleidung oder schlichtweg um eine Kaufpause.

Die Politik muss ran

Sicherlich kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass die Umwelt nicht weiter so belastet wird wie gewohnt. Letztendlich tragen nicht nur die Verbraucher die Verantwortung. Vor allem müssen die Politiker ran und hier gesetzliche Regelungen schaffen. Einfach nur Plastik reduzieren reicht nicht. Insofern finde ich es gut, dass die Schülerbewegung Friday for future auf die Straße geht und lautstark fordert, dass sich etwas tut.

Und ich? Ich fahre weiterhin mit dem Rad zur Arbeit und versuche, mich einigermaßen umweltgerecht zu verhalten. Das gelingt mir manchmal nur bedingt. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch.

Was die Mode betrifft: Aus dem eigenen Kleiderschrank shoppen macht ebenfalls Spaß.

Wenn Du bis hierhin durchgehalten hast, dann bedanke ich mich bei Dir ganz herzlich. Das ist wirklich VIEL Text heute. Muss aber sein. Vor allem Mode- und Beauty Blogger(innen) werden ja gern mal in eine Schublade gesteckt und als oberflächlich abgetan. Ich sehe das ein bisschen anders. Es gibt – wie überall – solche und solche.

Sabine Gimm
Sabine Gimm

Autorin von Bling-Bling over 50

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48 Kommentare

  1. Vera
    25. August 2019 / 9:32

    Hallo Sabine,
    da hast Du ein momentan “heißes” Eisen angepackt.
    Aber Du hast recht, wir sollten alle ein bisschen umweltbewußter sein. Vor allen Dingen wenn es um
    die nächste und übernächste Generation geht. Z.Bsp. unsere Enkel.
    Insofern stehe ich auch voll und ganz hinter Greta Thunberg.Wenn ich sehe, wie hier im Ballungsgebiet noch
    immer mit Plastikmüll umgegangen wird. Wieviel verschmutzte Grünanlagen usw. allein durch den Wegwurf von
    Kippen. Das tut schon weh. Ich persönlich habe schon Beutel für das Obst, die ich immer wieder verwerten kann.
    Für mein Gesicht zum Abschminken habe ich waschies, das sind Pads aus Microfaser, aus der Sendung “Höhle der Löwen”. Die wasche ich in der Maschine bei 6O Grad auch immer wieder. Für mein Gesichtswasser habe ich mir kleine runde pads gehäkelt, die ich auch immer wieder bei 60 Grad wasche. Fertige Wattepads nehme ich nur noch im Urlaub.Bei Kleidung bin ich jetzt im Alter etwas anspruchsvoller geworden. Es gab bei mir eine Zeit, in der ich sehr auf das Geld achten mußte und mir nur in Biligläden was kaufen konnte. Die Zeit ist aber vorbei und ich gönne mir das eine oder andere Teil.Wenn man im 3. Lebensabschnitt ist, sieht man das vielleicht etwas anders.
    Dir noch einen schönen Sonntag und viele Grüße aus dem heißen Westen.

    • 25. August 2019 / 18:42

      Das ist wirklich ein heißes Eisen liebe Vera. Wichtig ist, sich überhaupt Gedanken darüber zu machen. Das kenne ich z. B. aus den 70er Jahren überhaupt nicht. Bei uns ist es momentan auch sehr warm

  2. 25. August 2019 / 10:24

    Bin ich voll bei dir, denn wenn man es wirklich zu 100 Prozent ist dann wäre es ein Rückschritt, für mich schon fast ins Mittelalter Man kann in kleinen Schritten anfangen und jeder so wie er kann. Hier auf der Insel könnte man so einige Dinge auch überhaupt nicht umsetzen.

    Allerdings schon beim Einkauf drauf achten, sei es regional, saisonal und vor allem mit wiederverwendbaren Netzen, das ist schon ein Schritt der viel helfen würde wenn alle Menschen es machen.

    Wünsche dir noch einen schönen Sonntag und sende liebe Grüsse rüber

    N☼va

    • 25. August 2019 / 18:44

      Ganz genau so ist es. Wir können und wollen nicht wieder zurück in die Steinzeit. Mit kleinen Dingen kann man schon viel erreichen.

  3. 25. August 2019 / 10:43

    Freut mich, dass ich Dich mit den Pads anstecken konnte. Bin mit meinen absolut zufrieden. Ich denke, dass sie lange einsatzfähig bleiben.

    Bei uns im Haus hat endlich auch der letzte dem Sprudelwasser aus der PET-Flasche abgeschworen und ist auf Kranberger umgestiegen. Die beste und einfachste Lösung aus meiner Sicht. Meine Trinkflaschen für unterwegs halten auch schon sehr lange. Ich finde dabei große Öffnungen gut, weil sie dadurch im Geschirrspüler gut zu reinigen sind.

    Danke für die Verlinkungen!

    • 25. August 2019 / 18:45

      Die Pads sind wirklich genial und lassen sich gut waschen. Meine Trinkflasche hat eine große Öffnung. Würde ich jederzeit wieder kaufen.

  4. 25. August 2019 / 10:52

    Finde ich klasse, dass Thema Nachhaltigkeit so aufzugreifen. Ich kann mich selber nicht freireden. Bei mir kommen auch mal oder häufiger Sachen aus dem gewöhnlichen Supermarkt um die Ecke. Ich reise, und dazu stehe ich. Leben und leben lassen. Und wie du gesagt hast, man kann ja mit kleinen Dingen anfangen. Ich zum Beispiel nutze auch nur noch Stofftaschen und in den letzten Sommermonaten bin ich nur mit dem Rad gefahren.

    • 25. August 2019 / 18:47

      Meine Oma hatte einen guten Spruch: “Kleinvieh macht auch Mist.” Eine alte Bauernregel.

  5. 25. August 2019 / 13:35

    Liebe Sabine, ja ich habe bis zum Ende durchgehalten denn Du sprichst genau das aus was ich denke. Danke fürs Linken :). Ich bemühe mir redlich und auch kleine Sachen bringen auf Dauer viel. So sind durch meiner Männer Wassertrinkerei seit Umstellung auf den Wassersprudler pro Monat 90! Plastikflaschen weniger im Umlauf. Ihr mögt kein Wasser, sondern lieber Zitronenlimo? Kein Thema schwub ein Schuss Sirup und hier ist Limonade. :)
    Es ist ein riesen Thema zurZeit und ich finde es nicht in Ordnung sich für alles rechtfertigen zu müssen. Da bin ich ganz bei Dir.
    Ich kaufe gar keine Pads mehr und nehme einfach wieder mehr Waschlappen. Das habe ich glaub sogar von Dir ;)
    Liebe Grüße Tina

    • 25. August 2019 / 18:49

      Waschlappen benutze ich auch liebe Tina. Und auch keine Küchentücher mehr zum Abtrocknen fürs Gesicht (aus Hygienegründen wurde mir das mal vom Hautarzt empfohlen) – stattdessen kleine Handtücher. Den Tipp habe ich übrigens auch von Ines.

  6. 25. August 2019 / 13:37

    Das sehe ich genau so, liebe Sabine. Ich mache es auch in kleinen Schritten und möchte mich nicht verbiegen. Ich habe immer einen Stoffbeutel dabei, wenn ich shoppen gehe. Ich fahre fast immer mit dem Bus statt mit dem Auto. Wir haben einen Soda Stream und kaufen keine Plastikflaschen. Gut erhaltene Kleidung wird gespendet oder in den Second Hand Laden gebracht. Ich nähe Vieles selbst oder cycle up. Aber ich gehe auch gerne shoppen und esse Fleisch.
    Hab einen entspannten Restsonntag
    Reni

    • 25. August 2019 / 18:51

      Auf Fleisch möchte ich nicht verzichten liebe Reni. Etwas weniger wäre schon gut. Einfach mal shoppen gehen muss drin sein. Ich fahren dann auch mit dem Bus in die Stadt.

  7. Gertrud Härtel
    25. August 2019 / 14:11

    Mir gefällt, wie du in deinem Beitrag das Thema so pragmatisch und ehrlich angehst. Gerade wenn man sich für Mode und Lifestyle interressiert, ist es nicht einfach beides unter einen Hut zu bringen. Ich finde auch, dass das Umdenken in kleinen Schitten schon einen Beitrag leisten kann und dazu gehört auch sich wie du mal ein par Gedanken dazu zu machen. Liebe Grüße Gertrud

    • 25. August 2019 / 18:53

      Das sehe ich ebenso liebe Gertrud. Außerdem hört es im Privaten ja nicht auf, sondern geht im Job weiter. Wichtig ist, sich Gedanken zu machen und auch zu handeln. In kleinen Schritten ist es besser als gar nicht.

  8. Grit
    25. August 2019 / 17:08

    Hallo Sabine,
    das Thema “Nachhaltigkeit ” wird zur Zeit fast zerredet.
    Wenn jeder täglich einen kleinen Beitrag dazu leistet, ist schon viel gewonnen, aber manchmal sind gewisse Sachen einfach nicht machbar. Wir zum Beispiel leben auf dem Land, mein Mann fährt jeden Tag pro Strecke 70km zur Arbeit, Fahrradfahren erübrigt sich, auch das Bahnfahren, unsere Strecke wurde vor 2 Jahren eingestellt, unrentabel, jetzt wird sich wieder mit dem Thema Wiederbelebung der Strecke beschäftigt??!! Zum Einkaufen nehme ich seit jeher Stoffbeutel. Plastikbeutel, z. B. aus Modegeschäften werden bzw. wurden bei uns immer wiederverwendet.
    Einkaufsmäßig haben wir im Sommer in unserem Garten einige Sachen “Eigenernte”, auch ich gehe in den Supermarkt einkaufen, da es hier in unserer Gegend schlichtweg keinen Bioladen und Ähnliches gibt. Wie Du merkst ist dieses Thema unerschöpflich. Für heute genug erzählt, einen angenehmen Sonntagabend für Dich!
    Viele Grüße, Grit.

    • 25. August 2019 / 18:56

      Wenn man auf dem Land lebt, ist einiges schwieriger als in der Stadt. Darüber dachte man früher gar nicht nach. In Kiel wird jetzt überlegt, das Straßenbahnnetz wieder auszubauen, welches man seinerzeit mühsehlig entfernt hatte. Das Thema wird leider “zerredet”, und die Umsetzung von Beschlüssen (wenn denn mal welche getroffen werden) ist elendig langatmig.

  9. 25. August 2019 / 18:07

    Hallo Sabine,
    Nachhaltigkeit finde ich inzwischen schon eine echte Königsdisziplin. Denn komplett nachhaltig zu leben, ist für mich schon ein Balance-Akt zwischen Bio, Fairtrade und auch der Kostenfaktor spielt da eine entscheidende und wichtige Rolle :/. Aber auch mit kleinen Sachen kann durchaus etwas bewegt werden :).
    Ganz liebe Grüße, Karoline :)

    • 25. August 2019 / 18:58

      Da gebe ich Dir recht liebe Karoline. Das ist ein Balance-Akt. Es kann sich schlichtweg nicht jeder leisten, komplett nachhaltig zu leben.

  10. 25. August 2019 / 19:25

    Liebe Sabine, das ist ein sehr grosses Thema. Stoffbeutel kenne ich noch aus meiner Kindheit, da gab es gar keine Plastiktüten :). Wir entwickeln uns quasi zurück, sind dabei aber fortschrittlich :).
    Liebe Sonntagsgrüße!

    • 25. August 2019 / 23:38

      Das stimmt liebe Jenny. Und es gab auch Milchkannen, mit denen man zum “Milchmann” ging. Der Rückschritt darf gern fortschrittlich sein.

  11. LoveT.
    25. August 2019 / 21:42

    Schön geschrieben, glaube ebenfalls daran das wir alle auch mit kleinen Schritten etwas bewirken können. Es gibt nicht immer nur Schwarz und weiß, jeder soll da ansetzen wo er es schafft. :)

    Liebe Grüße zu dir <3

  12. 25. August 2019 / 22:15

    Ja, zwischenzeitlich scheint es wirklich bis in den letzten Winkel rumgesprochen. Über Nachhaltigkeit könnte man mal was schreiben.
    Dabei ist das Thema gar nicht neu. Es begleitet mich schon seit den 80ern und auch mein Sohn ist so erzogen, mit Vernuft zu agieren. Nur hat es bisher die wenigsten interessiert. Es hat ihnen nämlich keiner gesagt, dass es nicht nur 5 vor 12 sondern schon fas zu spät ist.
    Aber mit Vernunft geht bei uns nicht viel. Viel leichter ist es über den Geldbeutel.
    Als Kind gabs zu Silvester mal Schrimps oder zu Ostern Lachs. Das war was besonderes und wirklich teuer. Auf Schallplatten oder eine Steroanlage hat man lange gespart und gearbeitet. Heute wo jeder “Depp” alles braucht, muss das natürlich billig sein. Und wenns kaputt ist, repariert man es nicht, man wirft es weg und kauft es neu.
    In Österreich gabs meal eine Luxussteuer. Die würde ich hier auch einführen. Für Dinge, die man nicht braucht. Das 2. Auto, den 2. Fernseher, das 2. Handy, den 2. Urlaub. Und das Geld würde ich in sinnvolle Projekte, wie erneuerbare Energien, Ausbau der öffentlichen Nahverkehrs und den sozialen Wohnungsbau stecken.

    Danke fürs verlinken, übrigens.
    BG Sunny

    • 25. August 2019 / 23:43

      Das Problem bei kaputten Teilen ist ja oft, man kriegt sie nicht mehr repariert. Teilweise ist sogar die Reparatur teurer als eine Neuanschaffung. Das ist doch echt paradox. In sinnvolle Projekte kann man auch ohne Luxussteuer investieren…

  13. 26. August 2019 / 16:38

    Was ich glaube, habe ich auch in diesem Artikel geschrieben , da du diesen Artikel nicht kommentiert hast, hast du ihn möglicherweise nicht gesehen, vielleicht jetzt?
    https://claudialasetzki.com/nachhaltigkeit-ue30blogger-blogparade/
    Es ist ein sehr wichtiges und aktuelles Thema. Ich glaube, wenn jeder ein bisschen tut, reicht es aus, die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zu ziehen und die Zukunft zu verbessern.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • 26. August 2019 / 23:20

      Dein Artikel ist mir tatsächlich durchgerutscht liebe Claudia. Danke, dass Du ihn hier noch einmal verlinkt hast.

  14. 26. August 2019 / 20:33

    Ich finde deinen Text sehr gut und wie immer interessant.
    Einen guten Start in die Woche wünscht dir Heidi-Trollspecht

    • 26. August 2019 / 23:21

      Vielen Dank liebe Heidi. Ebenfalls einen guten Start in die Woche.

  15. Heidi
    26. August 2019 / 21:43

    Blogger die drüber schreiben machen es längst. Von daher werden die , die es tun sollten, sich hier sicher weniger einlesen. Für solche Menschen muss es plakativ unter die Nase gehalten werden. Ansonsten sehe ich keine Chance etwas dafür zu tun.
    Deine Ideen habe ich alle umgesetzt. Übrigens gäbe es keine Möglichkeit mehr, der Umwelt zu schaden, könnten wir auch so weiter leben. Ich erinnere in dem Punkt gerne an das FCKW im Haarspray. Von jetzt auf gleich war es vom Markt. Viele waren verwundert und Heute ist das Thema Geschichte. Und siehe da keine Frau hat wirklich unter einen schlimmen Frisur gelitten … Oder ?? Würde der Gesetzgeber handeln und die Möglichkeiten einfach verbieten und abschaffen . Wäre auch das ganz bald Geschichte ;)
    LG heidi

    • 26. August 2019 / 23:23

      Ich sage nur “Glyphosat” liebe Heidi. Der Gesetzgeber muss hier wirklich ran.

  16. 27. August 2019 / 12:05

    Liebe Sabine,
    ich finde, dass sich Bloggen und Nachhaltigkeit nicht beißen. Als Blogger lebt man ja nicht in einem anderen Universum. Auch auf meinem Blog geht es öfters um Nachhaltigkeit und Ökologie. Ich finde das sogar wichtig, weil man dadurch die Leserinnen inspirieren kann, etwas zu verändern. So wie du mit diesem Post…

    Ich sehe es wie du, dass es nicht möglich ist, unseren gesamten Lifestyle von 100 auf nahezu null runterzufahren. Aber auch die kleinen Schritte und Maßnahmen summieren sich, und im Ganzen betrachtet bringt es sicherlich viel, wenn jeder das, was zu seinem Leben paßt, in Sachen Nahhaltigkeit unternimmt.

    Ich persönlich versuche, besonders im Haushalt, der Küche und im Badezimmer, möglichst nachhaltig und umweltbewußt zu wirtschaften. Aber ich bin mir auch bewußt, dass ich mit meinen vielen (Fern-)Reisen (ohne die ich verkümmern würde wie eine welke Primel) eine ökologische Schleimspur hinterlasse.

    Herzliche Grüße
    Birgit
    fortyfiftyhappy.de

    • 27. August 2019 / 13:13

      Ich denke auch nicht, dass sich Nachhaltigkeit und Bloggen beißen liebe Birgit. Du gehst da ebenfalls mit einem guten Beispiel voran.

  17. 27. August 2019 / 13:53

    Liebe Sabine,
    da bin ich absolut bei Dir, dass bereits die kleinen Dinge etwas bringen! Ich finde außerdem, dass man gerade in der Freizeit oft ohne weiteres auf Autofahrten verzichten kann.
    xx Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • 28. August 2019 / 11:06

      Das denke ich auch liebe Rena. Vieles lässt sich auch ohne Auto erledigen.

    • 28. August 2019 / 11:07

      Danke Dir liebe Melina. Die Pads sind echt klasse.

  18. 28. August 2019 / 11:40

    Ich glaube, es tut sich immer mehr in diese Richtung. Immer mehr Firmen denken nachhaltig. Es gibt Kosmetik- Unternehmen, die auf das Wasser verzichten. Was sich noch bessern sollte? Die Unmengen an Verpackung in den Märkten. Ich muss auch nicht jede Banane oder Birne einzeln verpackt haben… Liebe Grüße!

    • 29. August 2019 / 8:21

      Es tut sich auf jeden Fall etwas liebe Mira. Aber noch lange nicht genug. Vielleicht tragenh die Beiträge von uns Blogger/innen ja ein klein wenig dazu bei.

  19. 28. August 2019 / 12:18

    Liebe Sabine, herzlichen Dank fürs Erwähnen, weil mir das Thema doch sehr am Herzen liegt. Und es gerade die verschiedenen Tipps sind, die ein Umdenken erleichtern. Tolle Idee mit den Waschpads und der Flasche. Je mehr wir darüber reden, desto leichter fällt es mir auch, mich daran zu erinnern. Kleine Schritte sind wichtiger als eine radikale Veränderung.

    Meine vegane Reise nach Paris hat mir da sehr geholfen, nachhaltige Labels zu entdecken. Aber auch als Modebloggerin kann ich verstärkt auf Fair Fashion setzen. Muss mir aber deswegen den ganz zu einer herkömmlichen Marke nicht verkneifen.

    Hab noch eine schöne Woche und LG Sabina

    • 29. August 2019 / 8:23

      Deine Reise war bestimmt ein Erlebnis liebe Sabina. Ebenfalls noch eine schöne Woche.

  20. 28. August 2019 / 13:48

    Liebe Sabine,
    danke fürs Erwähnen ;-) Ich bin absolut bei dir, was das Nicht-Perfekt-und-Nicht-Radikal-Sein betrifft. Wobei ich vermutlich ein bisserl radikaler beim Shoppen bin als die meisten Modebloggerinnen, dafür liegen meine Schwachstellen beim Reisen ;-)) Ich verwende aktuell waschbare Mikrofaser-Abschminktücher, die ich im Guppyfriend wasche, aber wenn die mal den Geist aufgeben, könnte ich mir die Bambustücher auch gut vorstellen. Bambus als Küchenrolle finde ich nämlich richtig toll. Wobei ich sie anders verwende als ursprünglich geplant: Wir nahmen Papierküchenrolle vor allem zum Abtupfen von Fleisch, Meeresfrüchten etc. Dafür eignet sich die Bambusküchenrolle zwar auch, aber nicht so gut wie die aus Papier. Deshalb haben wir jetzt Küchenrollen aus Recyclingpapier gekauft, aber die Bambusküchenrolle verwende ich inzwischen wie Wettex oder andere Putztücher und auch als waschbare Taschentücher. Sie sehen nach dem Waschen nicht mehr “wie neu” aus, aber welches Putztuch tut das schon? ;-))
    Auf jeden Fall sehr wichtig, dass Mode- und Kosmetik-Influencer sich des Themas Nachhaltigkeit annehmen, denn nur wenn wir Kreise ziehen, haben wir eine Chane. Auf Politiker und deren Entscheidungen zu warten, halte ich für vergebliche Liebesmüh – Politik lässt sich zu sehr von der WIrtschaft kaufen oder beeinflussen. Aaaaber Politiker sind auch abhängig von ihrer Wählerschaft – und deshalb können Konsumenten (durch Petitionen, Kaufverhalten etc.) bewirken, dass die Politik DOCH NOCH Entscheidungen trifft, die der Umwelt helfen… Jedenfalsl hoffe ich das, sonst sieht es finster aus…
    Liebe Rostrosengrüße
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/08/intensive-augusttage-kleiduberhose-und.html

    • 29. August 2019 / 8:34

      Du zeigst deutlich, dass es tausend Möglichkeiten gibt liebe Traude. Das Verbraucher-Verhalten trägt den größten Teil zum Umdenken bei.

  21. 28. August 2019 / 19:51

    Liebe Sabine, mir geht’s ähnlich wie Dir. Ich liebe Klamotten und Mode und kaufe die demnach auch. Natürlich nicht total übetrieben und bestimmte Marken z.B. auch überhaupt nicht mehr.
    Bei Lebensmitteln, Kosmetik usw. fällt mir der Verzicht bzw. das nachhaltige Handeln dagegen leichter. Ich benutze z.B. Konjak-Schwämme zum Abschminken. Das mit den waschbaren Pads ist auch eine super Idee. Meine dekorative Kosmetik ist zu 100% Mineralpuder, also komplett umweltfreundlich. Beim Einkaufen versuche ich auch, den Plastikmüll zu reduzieren, da müssten die Anbieter aber noch radikaler vorgehen. Leider ist gerade “Bio” immer in plastik verpackt.
    Danke für die Tipps!
    Liebe Grüße, Maren

    • 29. August 2019 / 8:37

      Das stimmt liebe Maren. Gerade BIO ist oft unnötig verpackt. Aber das ändert sich gerade. Zum Beispiel bei Salatgurken, die nicht mehr vollständig verpackt sind.

  22. 13. September 2019 / 18:23

    Die Mehrwegbeutel für (regionales & saisonales) Obst und Gemüse sind super, habe ich auch daheim. Ebenso sehr mag ich meine Mehrweg-Eier-Box, welche ich mit losen Eiern vollmachen und auch hier auf die Verpackung verzeichten kann! Kleinigkeiten. Aber wenn sie jeder macht..

    • 15. September 2019 / 0:18

      Das ist auch eine gute Sache mit der Mehrweg-Eierbox lieber Andree.

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