Ü30 Blogger & Friends – Farbtypen Blog-Hop

https://www.blingblingover50.de/
Über Farben und Farbtypen wurde hier im Blog bereits ausführlich berichtet. Dass ich in dieser Hinsicht einen kleinen Spleen habe, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Die Überschrift zu diesem Posting hätte auch “Mein langer Weg zur Stilfindung” lauten können.

Der Weg zu meinem eigenen Stil war ein wenig holperig. Schon als kleines Kind war ich ziemlich eigenwillig. Während andere Mädchen gerne Kleider trugen, lief ich in Hosen herum. Vor der Pubertät ging ich deshalb manchmal als Junge durch. Ich kletterte auf Bäume und spielte “Räuber und Gendarm”. Das war die eine Seite. Die andere Seite liebte Barbie-Puppen und mochte sich sehr gern verkleiden. Die Klamotten von der Mutti und die Schminke wurden geklaut. Dann war ich eine Königin oder Prinzessin.
Wir hatten kein großes Budget für Kleidung zur Verfügung. Im Teenie-Alter tat es eine Jeans und ein Parka vom Wochenmarkt, während die anderen Mädels in den Original-Klamotten herumliefen. Daher sparte ich mein Taschengeld, um mir eine echte “Wrangler” zu kaufen.
Mein Stil Ende der 70er war eine Mischung aus Hippie und Freak. Ab und zu kam der Punk in mir etwas durch. Anfang der 80er schwappte die Popper-Welle über Deutschland. Ich stand mittlerweile in Lohn und Brot und arbeitete bei einem Anwalt. Da sollte man schon gut gekleidet sein. Also wechselte ich vom Hippie zum College-Stil. Popper-Haarschnitt und College-Schuhe inklusive. Was für ein Wandel! Diesen Style habe ich allerdings nicht lange durchgezogen. War mir irgendwie zu bieder.
Ende der 80er wurde mein erstes Kind geboren. Zwei Jahre später kam das zweite. In den ersten Jahren nach der Geburt der Kinder legte ich auf Mode keinen besonders großen Wert. Es musste zweckmäßig sein. Die Farben waren mir egal. Ich kaufte, was gerade auf dem Markt und modern war. Schminke? What’s that? Wenn ich heute die alten Bilder betrachte, dann wundere ich mich über meinen damaligen Geschmack.
Die Kinder wurden größer, ebenso wuchs mein Interesse an Mode. Ich fand in der Bücherei zufällig ein Buch über Farbtypen und war sofort fasziniert und auch infiziert. Das Buch kaufte ich mir im Buchhandel, um herauszufinden, welcher Farbtyp ich bin. Nach meiner Eigen-Analyse stufte ich mich als Herbsttyp ein und kaufte mir entsprechende Kleidung in den Herbstfarben. Ich merkte jedoch ziemlich schnell, dass diese Farben nicht wirklich meinem Typ entsprechen. Die Farben des Wintertyps hatten mich in dem Buch am meisten angesprochen.
Also meldete mich bei einer Farb- und Typberatung an. Hier wurde ich als Sommertyp eingestuft. Begründung: Meine Augen wären zwar klar, aber ein wenig gesprenkelt. Auf jeden Fall sei ich ein kühler Farbtyp. Also noch einmal nach und nach neue Klamotten gekauft. Mit diesen Farben konnte ich mich besser identifizieren. Dennoch war ich nicht richtig glücklich damit.
Als die Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, fing ich nach längerer Arbeitspause wieder an zu arbeiten und bekam prompt unreine Haut. Diese ließ ich von einer Kosmetikerin behandeln, die auch auf Farb- und Typberatung spezialisiert war. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Gute hatte auf den ersten Blick erkannt, dass ich ein Wintertyp bin. “Sie brauchen Farben, Frau Gimm, und Kontraste!” Ich schwebte wie auf Wolke sieben. Warum ich das nicht selbst erkannt hatte, kann ich nicht sagen. Unwissenheit, Unsicherheit, keine Ahnung.
Von diesem Zeitpunkt entwickelte sich alles wie von selbst. Meine Farbtafel hatte ich bei Einkäufen anfangs bei mir. Mittlerweile ist der Blick geschult. Ich weiß, was mir steht. Das ist der Grund, weshalb ich immer wieder zu “meinen” Farben greife.
Ich möchte euch meine persönlichen Farb-Basics kurz vorstellen: Das sind die Farben, auf denen meine Kleidung aufbaut: Schwarz, Dunkelblau, Rot, Pink, Weiß.

 

 

Diese Farben kombiniere ich mit weiteren Farben aus meiner Farbpalette. Hier wird gern gemischt. Am liebsten mag ich dunkle Hosen und bunte Oberteile. Manchmal trage ich uni. Dabei bleibe ich (fast) immer bei meiner Palette. Denn ich mag beispielsweise Jeans, die verwaschen und eher dem Sommer zuzuordnen sind. Die richtige Mischung macht es. Auch manche Frühlingsfarben stehen mir.
Ich denke, jeder Mensch hat seine Vorlieben und Lieblingsfarben. Der Wohlfühl-Faktor spielt dabei die wichtigste Rolle. Egal, ob man etwas auf die Farbtypen gibt oder nicht.
Ich fühle mich mit meinen persönlichen Farben pudelwohl. Weitere Beiträge zu dem Thema findet ihr auf meiner Seite Alles über Farbtypen.
Hier sind die Teilnehmerinnen unseres ü 30 Blogger Specials im Juni. Diesmal ist auch eine Gastbloggerin aus unserem Forum dabei. Lasst euch inspirieren.


47 Kommentare

  1. Guten Morgen! (Wenn ich Sonntags SO früh am PC unterwegs bin, MUSS ich das sagen! :) )
    Liebe Sabine, das war hochinteressant! Die ganzen Phasen, die Du durchgemacht hast – hihi, ich würde ja zu und zu gerne mal alte Fotos sehen, Punk, Hippie, Popper und so …. bitte, bitte!!! Den Popper habe ich übrigens nie mitgemacht – die anderen Stile schon eher, aber auch nicht so richtig. Innerlich immerhin. :)
    Wie ich schon in meinem eigenen Post erwähnte, bist Du für mich sowas von klassischer Wintertyp. Schneewittchen und so. Das passt echt toll. Da ich ja noch in der Lernphase bin, bin ich bei Dir auch immer ganz eifrig am Gucken!
    Liebe Grüße
    Gunda

    • 7. Juni 2015 / 21:22

      Das mit den Bildern muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen liebe Gunda :-)
      Auf jeden Fall bist du meine Seelenverwandte. Ich gucke auch gern bei dir :-)

  2. ClauDia OverMann
    7. Juni 2015 / 7:02

    Liebe Sabine, das gab jetzt einen interessanten Einblick in Deine modische Entwicklung. Am wohlsten fühle ich mich, wenn ich mich Herbst-Typ gerecht kleide und dem entsprechend etwas Farbe ins Gesicht "gebe". Dann trete ich auch besonders selbstsicher auf und führe meine öffentlichen Herausforderungen meist erfolgreich durch :-). Wobei ich auch mal durch den Frühling, Sommer und Winter streife. Wenn alles zusammen passt nach meinem dafür halten, dann ist es auch in Ordnung damit. Ich freue mich schon drauf endlich wieder Platz zu haben und dann auch auf einen Griff zum Beispiel die passende Handtasche und die Schuhe zur Kleidung hervor holen zu können. Gestern war ich mal wintertypmäßig in Blau-Varianten unterwegs. Dazu hätte ich meine dunkelblaue Tasche und die blauen Schuhe tragen wollen. Grrrrrh, wo waren sie bloß? Da musste die beige-braune Ledertasche herhalten, das schmälerte mein Vergnügen :-( , aber ich habe es überstanden. irgendwie :-) . Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir und Deiner Familie, LG ClauDia.

    • 7. Juni 2015 / 21:23

      Daran merkt man ganz deutlich, dass die Farben einen Menschen beeinflussen können liebe Claudia.

  3. 7. Juni 2015 / 8:14

    Guten Morgen Sabine, da finde ich ganz viel von mir wieder in deinem Post. Ich war auch ein süßer Bub ;) wurde oft mal für einen gehalten und liebte aber eigentlich auch zartes. Das fand sich nur bei uns überhaupt nicht. Meine Mutter legt ihre Werte einfach ganz anders. Sie ist ein Naturkind und liebt ihre Familie. Mode pfffft das ist nix für sie. Heute sagt sie immer, Schatz zieh du mich an, dann bin ich schön.
    Ich finde es toll, dass du so über die Jahre deinen Stil gefunden und perfektioniert hast. Ich probiere noch.
    Viele Grüße und einen schönen Sonntag, ela

    • 7. Juni 2015 / 21:25

      Ist ja sehr interessant, dass deine Mom dich fragt. finde ich klasse. Ich habe auch sehr lange probiert liebe Ela. Dein Stil gefällt mir auf jeden Fall sehr gut.

  4. 7. Juni 2015 / 8:40

    Liebe Sabine, oh ja ich muss schmunzeln. Ich erkenne mich als Kind und Teenie wieder. Wir hatten auch kein Geld für Markensachen, ich musste immer mein Taschengeld dazu sparen. Ja eine Wrangler musste es sein, so eng das ich die nur im Liegen anziehen konnte. Stretch war ja noch nicht, gell. Und ich war Popper, aber ohne die Frisur. Die Collegejacke war auch von Wrangler ich hab sie geliebt, in bordeaux mit einem riesen weißen W hinten drauf. Schön das Du mich daran erinnert hast. Die Jacke kennt sogar noch mein Mann. Wir kennen uns schon ewig.
    Toll das Du nach langen Umwegen Deine Farben kennst.
    Wünsch Dir einen wunderschönen Sonntag,liebe Grüße Tina

    • 7. Juni 2015 / 21:27

      Stretch gab es nicht, schade an sich. Die Jeans saßen teilweise grottenschlecht. An die Collagejacken mit dem W kann ich mich noch gut erinnern.

  5. Sabina B
    7. Juni 2015 / 8:42

    Guten Morgen liebe Sabine, welche Farben uns heute bei dir erwarten, war ja klar, aber sehr überraschend und achön zu lesen wie du dazu gekommen bist. Also u.a. auch wie ich über Buch und Farberatung….Ist das dein eigener Farbfächer, den du gescannt hast? LG vom Sommertyp Sabina | Oceanblue Style

    • 7. Juni 2015 / 9:37

      Hi Sabina,
      die Basicfarben habe ich mir bei Color Hex herausgesucht und darüber eine Palette erstellt:

      http://www.color-hex.com/

  6. 7. Juni 2015 / 9:01

    Guten Morgen liebe Sabine,

    interesssant Dein Werdegang. Vor allem, dass Du Dich ebenfalls (erstmal) selbst als Herbsttyp eingeschätzt hattest und bei Deiner ersten Farbberatung "Sommer" rauskam, das war bei mir ja identisch. Aber wenn ich Dich heute so anschaue, dann denke ich, WENN jemand ein "echtes Schneewittchen ist, dann doch wohl Du! Du bist der perfekte Wintertyp! (Sprenkel, pah!)

    Glg, Annemarie

    • 7. Juni 2015 / 21:27

      Bei dir glaube ich auch noch nicht an den Sommer, liebe Annemarie. Aber eine Ferndiagnose würde ich nie wagen.

  7. Tanja Gammer
    7. Juni 2015 / 9:23

    Guten Morgen,

    toller Bericht und auch wie du die Typen beschrieben hast, klasse. Ein schöner Bericht.
    Ich bin ja auch ein kühler Sommertyp, wobei sie meinte sogar schwarz und brauntöne (nicht zu dunkel) gehen auch.
    lg
    Tanja

    • 7. Juni 2015 / 21:28

      Dein Umstyling hat sich wirklich gelohnt liebe Tanja :-)

  8. 7. Juni 2015 / 9:40

    Ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie jemand seinen Weg zum passenden Äußern gefunden hat. Zu sehen, wie jemand an seinem Platz angekommen ist, tut gut.

    • 7. Juni 2015 / 21:28

      Ja, auch wenn es ein bisschen gedauert hat :-)

  9. Heidi
    7. Juni 2015 / 11:57

    Toll wie Du Deinen Weg , zu Deiner eigenen Farbe gefunden hast . Das gefällt mir extrem gut . Wo andere sich schwer tun , bist Du schon angekommen . Ich finde auch man sieht dir Dein Wohlfühlen in Deinen Sachen wirklich an :))
    LG heidi

    • 7. Juni 2015 / 21:29

      Danke liebe Heidi :-)

  10. 7. Juni 2015 / 11:58

    Was für ein interessanter Post! Man sieht an deinen Outfits das du zu deinen Farben gefunden hast ,sieht immer hübsch aus :)

    Liebe Grüße <3

    • 7. Juni 2015 / 21:29

      Vielen Dank und Grüße nach Wien :-)

  11. Anke Wohlfühlglück
    7. Juni 2015 / 14:04

    Einen spannenden Weg hast du da hinter dir liebe Sabine! :) Umso schöner, dass du nun glücklich und angekommen bist mit deinem Stil.
    Liebe Grüße Anke

    • 7. Juni 2015 / 21:30

      Darüber bin ich sehr froh liebe Anke :-)

  12. Petra Drißen
    7. Juni 2015 / 17:25

    Liebe Sabine, es hat Spass gemacht deinen Bericht zu lesen und ich habe immer wieder geschmunzelt. Ich kann nur wiederholen was schon geschrieben wurde, ich würde auch gerne einige Fotos deiner Findungsphase sehen. Stelle ich mir wirklich lustig vor. Ich war schon immer Mädchen, von klein auf. Meine Mutter hat mir einmal erzählt, dass ich ständig Kleider wollte, natürlich mit den passenden Taschen. Dazu habe ich dann zum Leidwesen meiner Mutter immer ihre High Heels getragen, wobei ich wohl den ein oder anderen geschrottet habe.
    LG Petra

    • 7. Juni 2015 / 21:31

      Oje, da musste deine Mom sicherlich einiges vor dir verstecken :-)

  13. 7. Juni 2015 / 19:27

    Ich musste ein wenig schmunzeln. Denn als Kind ging ich bedingt durch einen (Jungs-)kurzhaarschnitt und Hosen/Shorts auch eine Zeit lang als Junge durch. Ich kann mich heute noch so gut an einen Nordsee Urlaub mit meinen Eltern erinnern. Dort habe ich zu gerne Schläger und Ball gespielt. Der Ball war an einem Gummiband befestigt. Bei diesem Spiel war ich ziemlich ausdauernd. Ich höre heute noch, wie eine Stimme ertönte: Guck mal, der Junge kann das aber gut.
    Ich glaube, heute gehe ich nicht mehr als Junge durch ;-).

    Was für ein Farbtyp ich bin, weiß ich allerdings nicht. Ich trage einfach die Farben, die mir gefallen :-).

    LG
    Ari – Ari Sunshine

    • 7. Juni 2015 / 21:33

      Das kann ich mir bei dir überhaupt nicht vorstellen liebe Ari. Du und ein Junge?
      Ich finde, dass du sehr farb- und stilsicher bist, vermutlich schon instinktiv.

  14. 7. Juni 2015 / 19:36

    Hallo liebe Sabine,

    ich bin "offiziell" ein Sommertyp, bediene mich aber auch gerne mal im "Winter".
    Einfach so wie es mir gefällt :-)

    LG Kerstin

    • 7. Juni 2015 / 21:34

      Ich halte mich auch nicht zu 100 % an die Winterfarben und greife gern mal zum Sommer. Du machst es genau richtig :-)

  15. 7. Juni 2015 / 20:34

    Liebe Sabine,
    ich finde Deine Suche hat sich 100% gelohnt. Ich glaube die Sache mit den Farben macht dann Sinn, wenn man sich mit seinen Farben wohl und gut fühlt. Und das sieht man bei Dir auch. Es macht Dir freude, wenn es für Dich passt. Du würdest uns glaub ich nichts zeigen, dass Dir an Dir nicht gefällt.
    LG Sunny

    • 7. Juni 2015 / 21:38

      Genau liebe Sunny, nur dann macht es Sinn. Wenn sich jemand mit SEINEN Farben nicht wohl fühlt, dann bringt das Ganze nichts. Ich zeige eher selten, was mir nicht gefällt.Schon bei dem Gedanken daran fühle ich mich nicht gut.

  16. Nerissa Obedencia
    8. Juni 2015 / 10:50

    great color hues!

    XOXO,

    http://www.fashionerza.com
    I can rock any outfits, come follow my online diary

  17. Eau Minerale
    8. Juni 2015 / 12:07

    Liebe Sabine,
    ich wusste, dass es bei Dir höchst interessant wird, weil Du Dich ja hier im Blog schon etwas länger mit der Materie beschäftigst. Ich bewundere das, wenn jemand so konsequent ist. Das mit dem Jungen kenne ich auch zu gut. Noch im Studium, als ich mit Jeans und Parka und blondem Kurzhaar in den Bus stieg, hiess es oft: " Hallo junger Mann, helfen Sie mir mal mit dem Kinderwagen…" Irgendwann reichte es mir, ich liess die Haare zwar noch nicht wachsen, aber ich trug vermehrt lange schwarze Röcke und mit einem schaffte ich es 1987 ins DDR Fernsehen :) Liebe Grüße, Bärbel ☼

    • 8. Juni 2015 / 18:56

      Irgendwie hatten wir wohl fast alle unsere Jungs-Phase, ist ja echt interessant. Ich würde gern mal die Fernsehaufnahmen von damals sehen :-)

  18. 8. Juni 2015 / 14:06

    Ein toller Beitrag, liebe Sabine! Mir ging es da wie dir, bevor ich meine Ausbildung zur Farb und Stilberaterin machte, war ich auch fest der Meinung ich sei ein Herbsttyp, wie man sich doch irren kann, als sich dann herrausstellte, das ich ein Sommertyp bin, war ich total enttäuscht, aber jetzt lebe ich damit und finde die pudrigen Töne sehr schön! Trotzdem trage ich aber auch gerne schwarze Kleidung, denn ich finde es steht mir und ich fühle mich darin sehr wohl!
    Ich wünsche dir noch einen schönen sonnigen Nachmittag,
    Alnis
    http://alnisfescherblog.com

    • 8. Juni 2015 / 18:57

      Ich finde die pudrigen Töne bei dir auch sehr schön liebe Alnis. Gedeckter Herbst und gedeckter Sommer liegen nah beieinander.

  19. 8. Juni 2015 / 19:37

    Das kommt mir doch sehr bekannt vor, liebe Sabine. Auch ich trug schon als Kind viel lieber Hosen. War auch viel praktischer, z.B. zum Bäumeklettern, Fußballspielen. Aber auf den hohen Schuhen meiner Mutter stakste ich dennoch gern mal herum. Oder nahm schon früh Lippenstift ;-) Mit Puppen spielte ich zwar auch, aber Pistolen und Autos waren mir noch viel lieber. :-) Zwar wurde ich nie optisch für einen Jungen gehalten, aber diese Eigenschaften …. Hosen, Autos, Fußball …. das passte für manche damaligen Zeitgenossen nur auf Gassenbuben und "so Einer" wollte doch wohl ein Mädel wie ich nicht sein ;o)
    Als junge Mutter habe ich auch kein Schwarz getragen. Den Kindern wollte ich das nicht zumuten, ebenso wie ich es einem alten schwerkranken Menschen nicht zumuten will. Aber ich trug dennoch früher auch gern den Business-Look in Clean-Chic-Style. Alles zu seiner Zeit …
    Geschminkt habe ich mich allerdings auch kaum, als meine Kinder noch kleiner waren. Ich sah auch so immer gut aus und fand das zu aufwändig und lästig, zumal die Schminke bald wieder fort war. Und dann das abendliche Abschminken ;-) … Lange Nägel bei kleinen Kindern halte ich auch für nicht so toll, da man sie damit verletzen kann. Das kam erst später wieder, doch inzwischen trage ich sie längst wieder kurz. ;-) Eben … alles zu seiner Zeit! …
    Welche Farben mir gut stehen, sehe ich auch sehr genau. Z.B. mag ich diese Currytöne auch sehr gern, aber die kann ich – zumindest als Oberteil – überhaupt nicht tragen, da schaue ich im Gesicht rot-gelb aus ;-) ;-) Irgendwie "krank" ;-) Schade, aber Farben, die mir nicht stehen, habe ich nie getragen.
    Blau trug ich früher gern mal, heute gar nicht mehr, da ist meine Grundfarbe Schwarz und bei Rot ist es bei mir eher das kalte Rot. Flaschengrün steht mir auch ausnehmend gut.
    Schon interessant, so ein Rückblick …. schade, daß meine Zeit durch die schwere Erkrankung meiner Mutter leider sehr begrenzt ist.

    Liebe Grüße
    Sara

    • 8. Juni 2015 / 22:57

      Liebe Sara,
      es ist schon interessant, wie sehr sich die Menschen mit Farben identifizieren und experimentieren. Schwarz habe ich als junge Mutter auch nicht getragen. Für deine Mom alles Gute ♥

  20. 8. Juni 2015 / 19:55

    Liebe Sabine,

    du siehst an den Kommentaren, wie du über das schreibst, was die Menschen bewegt und interessiert.
    Als junger Mensch steht das Aussehen im Vordergrund.
    Wer nicht mit Farben spielt, ist farblos.

    Alles Liebe und weiterhin viel Freude mit deinen Farben
    Elisabeth

    • 8. Juni 2015 / 23:00

      Vielen Dank liebe Elisabeth. Ich denke, auch als älterer Mensch ist das Thema Farben interessant.

  21. 8. Juni 2015 / 21:02

    Liebe Sabine, dann hast Du es also ganz tief in Dir drinnen immer gewusst, dass Du ein Wintertyp bist – und auch bei mir konntest Du das ja auf Anhieb sagen, was mich sehr beeindruckt hat! Die Farben die Du hier zeigst, sind wirklich definitiv Deine Farben und die Kosmetikerin, bei der Du damals warst, die hatte schon wirklich auch ein sehr gutes Auge. Ein schöne Woche für Dich.
    Liebe Grüße von Rena
    International Giveaway: Bags are More Than Fun for Me
    http://www.dressedwithsoul.com

    • 8. Juni 2015 / 23:02

      Liebe Rena,
      ich würde niemals eine "Ferndiagnose" stellen, aber für mich wirken die Winterfarben bei dir beonders harmonisch. Letztendlich kann das nur eine professionelle Farb-und Tpyberaterin beurteilen.

  22. Luzerne Franken
    9. Juni 2015 / 7:04

    Das war sehr interessant, liebe Sabine.
    Dass die knalligen Farben "deine" sind, das ist ja ganz klar.
    Dass das aber auch alles so schwierig zu beurteilen ist :-( bin ja gespannt ob ich es für mich in diesem Leben noch zu 100% beurteilen kann.
    Viele Grüße,
    Luzerne

    • 9. Juni 2015 / 19:07

      100 % muss auch gar nicht sein liebe Luzerne. Hauptsache, du fühlst dich wohl :-)

  23. 9. Juni 2015 / 9:40

    was ein klasse bericht :)
    ich finde deinen header absolut klasse!
    liebe gruesse!

    • 9. Juni 2015 / 19:07

      Dankeschön liebe Jenny.

  24. Marion Müller
    9. Juni 2015 / 14:34

    Hey liebe Sabine,

    ich muss gerade schmunzeln, denn ausgerechnet heute habe ich auch von diesem Thema gesprochen. Jahrelang wollte man mir aufschwatzen, ich sei ein Herbsttyp. Dabei mag ich Farben wie moosgrün, orange oder Gold überhaupt nicht. Ich fühle mich wohl mit Silber, Flieder, Mint und Rosa, Hauptsache kühl.
    Irgendwann hat mal eine Stylistin bei Garnier erklärt, woran es liegt. Meine Haut habe eine bläulichen Unterton, aha, nun ist es klar. Trotz braunem Teint, dunklen Haaren und Augen kann mich der Herbst-Typ mal. haha.

    Liebe Grüße von Marion

    • 9. Juni 2015 / 19:09

      Das ist sehr interessant liebe Marion. Dein Instinkt hat dich nicht getäuscht.


Etwas suchen?