Es gibt Situationen im Leben, da kommt man ins Straucheln. Früher dachte ich nicht im Traum daran, jemals einen Helm beim Radfahren aufzusetzen. Das sehe ich heute ganz anders.

Meinen Kindern habe ich immer eingetrichtert, einen Helm zu tragen, wenn sie mit dem Rad fahren oder skaten. Ich selbst bin nie ein gutes Vorbild gewesen.

Schließlich ist so ein Helm ein Frisuren-Killer und hübsch ist er auch nicht.

Gestürzt sind immer die anderen, und wozu brauche ich einen Helm auf der kurzen Strecke zur Arbeit? Meine Einstellung sollte sich schlagartig ändern.

An einem dunklen kalten Tag im Dezember 2012 war es stellenweise spiegelglatt. Ich hatte das zunächst gar nicht bemerkt. Als ich auf dem Fahrradweg an einem Übergang ankam, fuhren mir zwei Radfahrer entgegen. Die Ecke in unserem Ort ist ziemlich blöd, da morgens viele Schüler unterwegs sind und der Radweg nur einseitig befahrbar ist. Da wird es schon mal eng.

Jedenfalls war ich bereits auf der Straße und fuhr etwas langsamer. Ich kam ins Rutschen. Schon lag ich wie eine Flunder mitten auf der Straße. Es hat übrigens niemand angehalten um zu helfen.

Auf der Linksabbiegerspur stand ein Bus, bereit zum Abbiegen. Gott sei Dank war der Bus noch nicht angefahren. Außerdem hatte ich eine leuchtende Warnweste an und war nicht zu übersehen. Verletzt wurde ich nicht. Nachdem ich mich hochgerappelt hatte konnte ich weiterfahren.

Nach diesem Erlebnis habe ich mir gleich am Nachmittag einen Fahrradhelm gekauft. Seitdem fahre ich nicht mehr ohne.

Dieser Beitrag ist für Sunny’s wöchentliche Aktion “Um Kopf und Kragen”.

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