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Um in Budapest sämtliche Sehenswürdigkeiten zu entdecken, braucht man mehr als ein paar Tage. Einige Tage reichen mir für eine Großstadt aber aus. Mehr kann ich gar nicht verarbeiten. Die Hauptstadt von Ungarn ist wuselig. Es lohnt sich trotzdem, die Stadt zu Fuß zu erkunden.

Budapest wird durch die Donau in zwei Bereiche geteilt. Buda ist das hügelige Viertel, Pest der flache Teil. Nicht nur die berühmte Margaretenbrücke verbindet beide Seiten miteinander. Historische Brücken sind zahlreich vorhanden.

Die Margareteninsel in Budapest

In der Mitte der Donau an der Margaretenbrücke befindet sich die Margareteninsel. Die Insel hat eine Länge von 2,5 km. Ein schönes ruhiges Ziel, wenn man dem Stadtlärm einmal entfliehen möchte. Die ausgedehnten Parkanlagen dienen den Einheimischen als Erholungsort mit Minizoo, japanischem Garten und einer tollen Laufbahn für Jogger. Hier sind außer der Linienbusse nur Fahrräder erlaubt. Man kann ebenfalls Rikscha-ähnliche Fahrzeuge oder elektronische Fortbewegungsmittel mieten.

Die Margareteninsel in der Mitte der berühmten Margaretenbrücke – Blick auf den Teil Buda

Die Straßenbahn in Budapest ist ein beliebtes öffentliches Verkehrsmittel. Wir hätten mit unserer Budapest Card auch die U-Bahn nutzen können. Es ist allerdings schwierig, die Verbindungen zu finden, da die Ausschilderungen nur in Ungarisch vorhanden sind. Man findet insgesamt nur wenige englische Übersetzungen. Mittels einer App navigierten wir zu bestimmten Zielen, die man mit der Straßenbahn erreichen kann. Von dort aus ging es weiter zu Fuß. So kamen am Tag gut bis zu 20 Kilometer zusammen.

Die Straßenbahnlinie 2 in Budapest

Die Straßenbahnlinie 2 in Budapest. führt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 2 lohnt sich auf jeden Fall. Man kommt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Eine davon ist das beeindruckende Parlamentsgebäude. Die vielen Fotos kann ich gar nicht alle zeigen. Vor allen Dingen ist es schwierig, Bilder ohne Menschen darauf zu fotografieren, ohne dass die Passanten darauf zu erkennen sind.

Ein Teil des Parlamentsgebäudes in Budapest – ein riesiges Arsenal

Die Standseilbahn in Budapest

Die Budavári Sikló ist eine Standseilbahn in Budapest. Sie wurde 1870 eröffnet und führt vom Donauufer auf den Burgberg. Wer mit der Seilbahn fahren will, braucht ein wenig Geduld – mindestens eine halbe Stunde Wartezeit. Wir fuhren mit einem kleinen offenen Transportmittel hinauf zum Burgviertel. Hier machten wir an drei Stationen Halt und besichtigten alles in Ruhe. Am Ende der “Rundfahrt” wurden wir an den Ausgangspunkt zurück gebracht. Für das Burgviertel sollte man sich mehrere Stunden Zeit nehmen.

Oben auf dem Berg bot sich eine sensationelle Aussicht auf das Ufer von Pest. Hier sieht man die berühmte Kettenbrücke, die wir selbstverständlich zu Fuß überquert haben. Links befindet sich das Parlamentsgebäude.

Hose: s. Oliver – Shirt: Gerry Weber – Blazer: Tom Tailor – Schuhe: Avena – Rucksack: Kipling

Die Fischerbastei in Budapest

Die Fischerbastei befindet sich ebenfalls auf dem Burgberg. Die Bastei wurde erst 1885 bis 1902 errichtet und ist somit noch relativ jung. Man kann dort einen Rundgang machen und die herrliche Aussicht genießen. Pause machten wir in einem Starbucks Café, welches sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Schlechte Luft in Budapest

Man darf sich von all den Sehenswürdigkeiten nicht täuschen lassen. Wenn man sich mitten im Zentrum von Budapest befindet oder direkt am Donauufer, ist die schlechte Luft in Budapest kaum auszuhalten. Es schieben sich vor allem zur Rushhour Blechlawinen durch die Straßen, zumal die Hauptverkehrswege auch an beiden Seiten des Ufers entlang führen.

Wer Lust hat, kann eine Stadtrundfahrt mit dem Bus machen oder eine Donau-Rundfahrt mit einem der vielen Schiffe. Irgendwie war uns angesichts des regen Verkehrs auf Straßen und Wasser nicht danach.

Warum sich ein Besuch in Budapest lohnt, wie die Anreise war und wie das Nachtleben in Budapest ist und das Essen erfährst Du im nächsten Teil meines Reiseberichts.

Auf meiner Reise nach Budapest haben mich  bequeme Schuhe von Avena (Werbelink) begleitet. In meinem letzten Beitrag stellte ich die Hallux Sneaker Weekend Feeling – Hellgrau bereits vor.