Was macht man mit Klamotten, aus denen man herausgewachsen ist, mit Fehlkäufen oder mit Sachen, die unmodern geworden sind?

 
Die meisten Sachen hängen jahrelang im Kleiderschrank, bis sie endlich entsorgt werden – meistens auf dem Kleider-Müll. Gute Kleidung kann man selbstverständlich in den Second-Hand-Laden geben oder im Internet verkaufen. Doch bekommt man auf diesem Weg nicht annähernd den Preis dafür, den man einmal bezahlt hat. Das betrifft vor allem Markenware.
Was mich besonders stört, ist der Wegwerftrend vieler Billigmarkenanbieter. Selbstverständlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man sich günstige Kleidung kauft, wenn sie anschließend getragen wird. Aber ein T-Shirt für 3 Euro zu kaufen und nach dem ersten Tragen zu entsorgen, ist der falsche Weg.
Vor einiger Zeit hatte ich mir eine Jeans gekauft, die relativ schnell ausgeleiert ist und die ich figurmäißg nicht wirklich an mir mag. Im Geschäft saß sie noch richtig gut. Ein typischer Fehlkauf, der Gott sei Dank nicht so häufig vorkommt.
Zum Glück kann man Hosen relativ gut umarbeiten, entweder zu einer Tasche oder zu einem Rock. Ich habe mich für Letzteres entschieden und aus der Jeanshose einen Jeansrock genäht.
Dabei hat mir meine Overlockmaschine wieder sehr gute Dienste erwiesen. Hier die Schritte im Einzelnen. Mir fiel es nicht unbedingt leicht, die Hosenbeine einer neuen Jeans abzuschneiden, aber es nützt ja mal nichts. Wat mut, dat mut…
Bilder anklicken, dann sind sie größer

Im ersten Schritt wurden aus den abgeschnittenen Hosenbeinen für die Vorder- und -Rückseite Stoffteile zugeschnitten.Sämtliche Kanten wurden mit der Overlockmaschine versäubert und anschließend eingenäht. Im zweiten Schritt wurde der Rock umgesäumt.

 

 

Dir gefällt das? Beitrag teilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on Twitter