Viele Firmen haben einen Dresscode, wenn es um Geschäftstermine geht. In etlichen Bereichen geht es jedoch legerer zu. Es würde lächerlich wirken, wenn ein Techniker eines IT-Unternehmens im Anzug bei einem Kunden einen PC installiert. Auf der anderen Seite wäre es für einen Vertriebler unhöflich, wenn er einem Kunden in Freizeitkleidung Software verkaufen will.

Was ist denn nun ein typisches Business Outfit für die Dame?

Zitat Knigge:

Die Dame trägt Kostüm oder Hosenanzug mit Bluse. Bei hohen Temperaturen hat sich das klassische Etuikleid vielfach bewährt.

Ich arbeite als Administrator bei einem IT Dienstleister für die öffentliche Verwaltung. Vorher war ich in der Personalabteilung desselben Unternehmens mit Publikumsverkehr aus dem eigenen Haus. In beiden Abteilungen gibt es keinen offiziellen Dresscode. Bei bestimmten Anlässen sind allerdings die Führungskräfte etwas “offizieller” gekleidet, beispielsweise, wenn es um Bewerbungsgespräche geht. Die Kollegen im Vertrieb tragen schon öfters einen Anzug, der Vorstand fast immer.

Persönlich unterscheide ich nicht zwischen Business- oder Freizeitkleidung. Das heißt, ich trage die gewählte Kleidung für den Tag wirklich den ganzen Tag, außer zu Hause. Dabei lege ich mich nicht auf eine Stilrichtung fest. Es kann mal nur ein Pullover mit Jeans sein oder das Outfit fällt etwas schicker aus – wie das heutige. Das ärmellose Kleid habe ich bei OTTO bestellt. Es kann auch offen als Weste getragen werden. Ich habe es mir übrigens bei Annemarie abgeguckt, weil es mir bei unserem Treffen in Stuttgart so gut gefallen hat.

 

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Kleid: Laura Scott – Rolli: C&A, Hose: Tchibo – Schuhe: Gabor

Etwas aufpeppen kann man ein Alltags- oder Business Outfit übrigens sehr gut, indem man einfach nur einige Accessoires austauscht. In diesem Outfit war ich gestern auf der Vernissage einer Fotoausstellung.

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Kleid: Laura Scott – Rolli: C&A, Hose: Tchibo – Schuhe: Andrea Conti

Ein Kleid, das mitwächst

Für den Fall, dass es einmal ganz dicke kommt, weil ich zu viel gegessen habe, wurde ein kleiner Trick angewandt:

Ich habe mir eine Knopfreihe mit ca. 10 cm Abstand zu den anderen Knöpfen angenäht. Das hat noch einmal einen besonderen Charme.

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Weitere Outfits findet Ihr bei Ines Meyrose im Modejahr 2016 – Business im Februar.

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