Sollte man weite Hosen zwangsläufig mit einem engen Oberteil kombinieren? Nö, das muss man gar nicht. Es sieht nicht grundsätzlich unvorteilhaft aus. Allerdings laufen besonders kleine Frauen leicht Gefahr, wie ein Zelt auszusehen, wenn zwei weite Kleidungsstücke zusammen getragen werden.

Eine weit geschnittene leicht fallende gestreifte Hosen trage ich am liebsten mit einem engeren  T-Thirt in einer neutralen Farbe. Das Shirt sollte lang genug sein, um den Bauch zu verdecken, der bei mir etwas ausgeprägter ist. So wird die Taille betont und vom Bauch abgelenkt.

Die weite Hose kannst Du hier mit Bubikragen-Shirt und Elwood sehen. Und hier mit einem Shirt mit Statement-Ärmeln.

Die Oberteile sind alle schwarz. Ein komplett weißes Shirt würde ich solo nicht tragen. Es macht mich breiter als ich bin.

Jetzt wollte ich einmal eine andere Variante probieren und zog zur weiten Streifenhose eine weite gepunktete Bluse an. Die beiden Muster finde ich zusammen sehr schön. Die Proportionen wirken schon sehr grenzwertig. Ich glaube, nur große Menschen können mehrere weite Teile miteinander kombinieren.

Einen Kompromiss würde ich machen. Für Zuhause ist das Outfit ideal. Es ist leicht und luftig. Man kann diese Kombination sehr gut für einen Abend auf der Terrasse anziehen. Wenn es kalt wird, passt auch ein Shirt mit langen Ärmeln darunter.

Dennoch würde ich das Outfit im Büro so nicht tragen. Zu der weiten Bluse passt eine schmale Hose viel besser. Zur gestreiften weiten Hose sieht ein schmales Oberteil, welches die Taille betont, besser aus.

Liebe Deinen Körper

Das ist leicht dahergesagt. Denn Diskriminierung gibt es genug – in beide Richtungen. Dazu hat Nicole Mölders von High Latitude Style vor einigen Tagen Bloggerinnen interviewt. So kaufe ich Kleidung nur in Shops, in denen ich willkommen bin. Das merkt man ziemlich schnell. Auf Sprüche, wie “Das führen wir nicht in Ihrer Größe”, kann ich getrost verzichten.

Bloggen hilft bei der Auswahl geeigneter Kleidung

Das ist tatsächlich so. Durch die Sichtung der Bilder finde ich schnell heraus, was mir steht und was nicht. Bilder lügen nicht.

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