⚓ Werbung [Markenkennzeichung]

Muster sind gar nicht so schwierig zu kombinieren, wenn man weiß, wie man sie einsetzt und was einem steht. Doch da geht es schon los. Welche Muster kann ich tragen? Bevor wild drauflos gemustert wird, macht es Sinn, den Kleiderschrank zu durchforsten und eine Bestandsaufnahme durchzuführen.

Welche Kleidungsstücke mit Muster sind vorhanden? Welche davon trage ich gern, welche hängen nur im Schrank?

Dann geht es ans Eingemachte: probieren, probieren, probieren! Das kann ganz schön mühsam sein, aber es lohnt sich. Denn nicht jedes Muster passt zu allen Menschen. Ich persönlich schaue am liebsten in den Spiegel (am besten zwei gegenüberstehende – mit Rückansicht). So kann ich mir den besten Überblick verschaffen. Vor allem erkenne ich sofort, wenn etwas nicht sitzt. Bilder sind als Kombinationshilfe ebenfalls hilfreich. Aber Vorsicht! Die Bilder sind eingefroren und ohne Bewegung. Daher sieht man die Wirkung in einem Spiegel viel besser.

Muster nach Farb- und Stiltyp

Ich bin ein klarer, strukturierter Wintertyp, der dunkle und kalte Farben mit einem hohen Kontrastlevel tragen kann (siehe hierzu auch meine Beiträge zur Farb- und Stilberatung bei Veronika Wimmer – Imago Berlin). Gleichzeitig bin ich ein bisschen “flippig”, wenn man das so bezeichnen kann. Du weißt sicherlich, was ich meine.

Am besten stehen mir glatte, weich fallende Stoffe mit etwas Stand und leichtem Glanz. Die Muster können untschiedlicher Natur sein. Nur nicht klein und filigran. Millefleurs sind nichts für mich. Breite Nadelstreifen, Schachbrett sowie Comic, Popart usw. passen dagegen perfekt. Mir stehen Muster an Oberteilen besser als an Hosen.

Heute zeige ich drei sehr unterschiedliche Outfits mit Mustermix.

Gestreiftes Hemdblusenkleid mit gemusterter Leggings

Blusenkleid: Comma – Leggings: Desigual: Schuhe: Caprice – Uhr: Deja vu – Ohrringe: Edna Mo

Bei dieser Kombination steht das gestreifte Hemdblusenkleid im Mittelpunkt. Die Längsstreifen sind recht markant, der Schnitt maskulin. Das Kleid an sich ist schon ein Hingucker. Und dann noch eine gemusterte Leggings dazu? Ja, warum nicht? Die Leggings ist vom Grundton schwarz mit witzigen farbig abgesetzten Details, die aber nicht aufdringlich wirken. Ich nenne sie die “Krickelkrackel-Leggings mit Herz” ♥ Mit Blumendruck oder Querstreifen würde das Ganze schon nicht mehr funktionieren. Die farblich passenden Accessoires runden das Outfit ab.

Gemusterte Bluse, Hose mit Galonstreifen und gestreifte Tasche

Bluse: Cecil (Ärmel von mir gekürzt) – Hose: s. Oliver – Schuhe: Gabor – Tasche: Kipling – Uhr: Mody Watch – Ohrringe: selfmade

Ups, das sind ja gleich drei Muster auf einmal! Auch das funktioniert, wenn man es geschickt kombiniert. Das Outfit ist im maritimen Stil gehalten. Die Bluse hat einen All-Over-Druck mit goßen Blättern. Das passt zu meinem Typ. An der Hose befindet sich ein breiter Streifen an der Seite. Glaonstreifen sind immer noch aktuell. Jedenfalls bei mir. Der Hingucker ist die gestreifte Tasche. Bei solchen Kombinationen kann ich maximal drei Farben miteinander mixen und nicht zu viele verschiedene Muster. Die Hose in sich dürfte nicht gemustert sein. Das wäre des Guten zu viel.

Kleidung den Proportionen des Körpers anpassen

Ich habe eine typische X-Figur mit einem Hang zum Bäuchlein und einer etwas breiteren Hüfte. Bei den meisten meiner Outfits setze ich den Fokus daher auf die Mitte des Körpers. Denn die schlanke Taille ist weiterhin vorhanden. Ich verwende entweder kürzere oder schmale taillierte Oberteile (die länger sein dürfen – z. B. Kleid über Hose), Eine gerade Bluse wird geknotet oder in die Hose gesteckt. Ansonsten tut es auch ein Gürtel.

So gehe ich ebenfalls bei Mustern vor. Es gibt immer irgendwo einen vertikalalen Break.

Gemusterte Bluse und gestreifte Hose

Bluse: bonprix (Ärmel von mir gekürzt) – Longtop: Cecil – Hose: Madeleine – Schuhe: LaShoe – Uhr: Deja vu – Ohrringe: Edna Mo

Von diesem Outfit bin ich nicht so überzeugt. Es liegt aber nicht an der Zusammenstellung der Muster, sondern am Schnitt der Hose, der mich hier stört. Wobei ich die Hose sehr mag, aber anders kombiniert. Die Bluse gefällt mir nur geknotet. Da ich in meinem Alter nicht mehr mit freiem Bauch herumlaufe, trage ich unter der Bluse ein Longtop. Eine enge gestreifte Hose im Stil der 60er Jahre (welche den Bauch ein wenig kaschiert) würde zu dem Outfit besser passen als die weite gestreifte Marlenehose.

Du siehst, es gibt Möglichkeiten ohne Ende, Muster zu mixen. Es darf nur nicht zu unruhig sein. Und keine Panik! Selbst, wenn es nicht immer zu 100 Prozent passt: Mode soll Spaß machen, oder?

Um Mustermix geht es heute auch bei der Modeflüsterin Stephanie Grupe. Vorausgegangen ist eine Challenge im Modeflüsterin Club (Affiliate Link). „Mustermix meistern! In 5 Tagen zum idealen Muster-Outfit“. Dabei wurde jeden Tag per E-Mail eine Aufgabe gestellt, unterstützt durch Lektionen und Arbeitsblätter.

Den vollständigen Beitrag mit einer Outfit-Analyse der Modeflüsterin kannst Du Dir als kostenloses Basic-Mitglied des Modeflüsterin-Clubs anschauen. Am besten, Du registrierst Dich für 4,99 € monatlich gleich als Premium-Mitglied.

Hier geht es zur Anmeldung (Affiliate Link)

Und hier sind die weiteren Teilnehmerinnen der Mustermix-Aktion: