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Mit den Wechseljahren verändert sich nicht nur die Figur – wie ich es bereits in diesem Beitrag beschrieben habe. Durch die Hormonumstellung werden die Schleimhäute dünner und trockener. Das wirkt sich auch auf die Mundschleimhäute aus. Im letzten Jahr erfuhr ich es am eigenen Leib. Ich hatte wochenlang Schluckbeschwerden und wusste nicht, wie sie zustande kamen. Sogar beim Hals-Nasen-Ohrenarzt war ich, der aber nichts feststellen konnte. Also ein klarer Fall von trockenen Schleimhäuten im Mund- und Rachenraum.

Letztendlich halfen ein Nasenöl und spezielle Hafttabletten, um das Problem langfristig in den Griff zu bekommen. Hätte ich damals schon gewusst, dass es einen Zusammenhang zwischen Mundtrockenheit und Hormonhaushalt gibt, wäre mir einiges erspart geblieben.

Um so mehr freue ich mich, dass ich Dir heute einen wissenschaftlichen Gastartikel von Mundtrockenheit.org (Werbelink) präsentieren darf. Die Seite gehört zur Europäischen Gesellschaft für Schlafgesundheit e. V. . Das Thema Mundtrockenheit bedarf nach Meinung der Experten einer besonderen medizinischen Aufklärungsarbeit.

Das finde ich auch.

Wie sich der Hormonhaushalt auf unsere Mundhöhle auswirkt

Bei den einen Frauen früher, bei den anderen später – die Wechseljahre. Sie sind
eine natürliche und unausweichliche Phase im Dasein einer Frau. So einzigartig wie
Frauen sind, so unterschiedlich sind auch die Symptome und Beschwerden dieser
Jahre. Bei der Flut an Informationen zu diesem Thema kann einem schon mal die
Spucke wegbleiben. Über genau dieses Problem klagen viele Frauen auch in ihren
Wechseljahren – Mundtrockenheit.

In der Wissenschaft wird der Begriff Xerostomie verwendet, was übersetzt die
subjektive Wahrnehmung einer trockenen Mundhöhle bedeutet. Die Betroffenen
leiden an spröden Lippen, Schwierigkeiten beim Schlucken und Sprechen und
teilweise auch an Mundgeruch. Doch fehlender Speichel bedeutet nicht nur einen
ausgetrockneten Mund, sondern stellt auch eine Gefahr für unser Gebiss dar. Neben
der Befeuchtung unsere Mundschleimhäute schützt er auch unsere Zähne.

Auslöser der Wechseljahre (med. Fachbegriff “Klimakterium”) ist eine
Hormonumstellung im weiblichen Körper. Die Produktion des Geschlechtshormon
Östrogen nimmt zunehmend ab, bis die sogenannte Menopause (Ausbleiben der
Periode) einsetzt und die Frau somit unfruchtbar ist. Der Körper reagiert darauf völlig
unterschiedlich, von Hitzewallungen über Stimmungsschwankungen, bis hin zu
Schlafstörungen kann vieles auftreten. Wann die Wechseljahre genau beginnen, ist
auch in diesem Fall von Frau zu Frau verschieden, durchschnittlich treten sie aber
im Alter zwischen 45 und 55 Jahren auf.

Was viele nicht wissen, die Hormonumstellung wirkt sich auch auf den Mundbereich
aus. Wissenschaftler fanden heraus, dass sich Sexualhormonrezeptoren in den
Mundschleimhäuten befinden – somit beeinflusst Östrogen unsere Speicheldrüsen.
Da es während der Wechseljahre zu einem Mangel dieses Hormons kommt, wird die
Speichelproduktion vermindert. Außerdem sorgen Östrogene für die Durchblutung
der Schleimhäute. Betroffene Frauen klagen deshalb häufig über trockene und
dünne Schleimhäute im Mund.

Auch Medikamente können diese Symptome auslösen. Gegen
Stimmungsschwankungen und Depressionen in den Wechseljahren werden in
Absprache mit einem Arzt Psychopharmaka eingenommen. Die Wirkstoffe dieser Art
von Medikamenten fördern Mundtrockenheit.
Die Maßnahmen gegen einen trockenen Mund sind vielfältig und können je nach
Bedarf und Schweregrad getestet werden. Grundsätzlich ist aber zu empfehlen, die
Beschwerden seinem Arzt zu schildern und sich beraten zu lassen.

● Medikamente prüfen

Falls Sie von Ihrem Arzt ein Medikament gegen Wechseljahrsbeschwerden
verschrieben bekommen haben, sollten Sie dieses auf Nebenwirkungen
überprüfen. Schauen Sie auf der Packungsbeilage nach. Wenn Sie sich aber
unsicher sind, zögern Sie nicht Ihren Arzt um Rat zu fragen.

● Gründliche Mund- und Zahnhygiene

Um Karies und Entzündungen vorzubeugen, reinigen Sie Ihre Zähne
mehrmals täglich. Auch die Vorsorge bei Ihrem Zahnarzt sollten Sie Ernst
nehmen. Falls Sie unter Mundgeruch leiden, können Sie zu zuckerfreien
Kaugummis oder Lutschbonbons greifen. Diese sorgen nicht nur für einen
frischen Atem, sondern regen auch die Speichelproduktion an.

● Trinken, Trinken, Trinken

Geben Sie Ihrem Körper die Flüssigkeit die er braucht – nämlich pro
Kilogramm Körpergewicht zwischen 30 und 40 Milliliter. Gerade im stressigen
Alltag vergessen viele Menschen schlichtweg zu trinken. Als Tipp – machen
Sie sich eine Notiz.

Sollten diese Maßnahmen nichts bewirken, haben Sie die Möglichkeit, Hafttabletten
gegen Mundtrockenheit oder Speichelersatzmittel zu nutzen.

Möchten Sie mehr rund um das Thema Mundtrockenheit erfahren, informieren Sie
sich auf https://mundtrockenheit.org/ (Werbelink).

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