Es geht los mit dem Reisebericht aus Portugal. Ich werde nicht die gesamten 7 Tage Portugal in einen Post packen. Das würde Dich erschlagen. Wir haben so viel gesehen und schöne Bilder gemacht. Die Eindrücke muss ich erst einmal verarbeiten.

In meinem ersten Bericht erzähle ich Dir etwas über Cascais. In dieser Stadt hatten wir das Hotel gebucht. Von hier aus erkundeten wir die Gegend.

Cascais ist eine quirlige Küstenstadt ca. 25 km westlich von Lissabon entfernt in einer schönen Bucht im Atlantik. Hier gibt es Sandstrände und Steilküsten. Die Stadt hat ca. 205.000 Einwohner. Da kann man sich gut vorstellen, was in der Saison an Touristen durchgeschleust wird.

Cascais gehört zum Distrikt Lissabon. Eine Eisenbahnlinie – die Linha de Cascais entlang der Küste verbindet sie mit der Hauptstadt Lissabon. Diese Linie haben wir oft genutzt, um unsere Ausflugsziele zu erreichen. Eine feine Sache und recht günstig. Die Hin- und Rückfahrt von Cascais nach Lissabon kostet für 2 Personen nur 9,60 €.

Das Klima ist sehr rau, ähnlich wie an der Nordseeküste. Die Temperaturunterschiede (selbst tagsüber) empfand ich teilweise als extrem. Man musste immer für alles gerüstet sein, was nicht immer gelang.

Hier siehst Du mein Anreise-Outfit. Im Flugzeug trug ich Kompressionsstrümpfe wegen der Thrombosegefahr. Reine Vorsichtsmaßnahme.

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Wir kamen recht früh morgens an und gerieten direkt in die Rushhour (um halb zehn – die Portugiesen fangen etwas später an). Normalerweise braucht man nur eine halbe Stunde vom Flughafen bis nach Cascais. Wir waren 1 1/2 Stunden unterwegs.

Für den Transfer Vom Flughafen zum Hotel hatten wir Suntransfer gebucht. Das Unternehmen kann ich nur weiter empfehlen. Der Fahrer war pünktlich am Flughafen und brachte uns sicher ins Hotel. Auch auf der Rückreise klappte der Transfer hervorragend – sehr zügig ohne Rushhour.

Untergebracht waren wir in einem Hotel mit Blick auf das Meer und den Leuchtturm Farol de Santa Marta, den Du im Beitragsbild siehst. Dieser Leuchtturm hat mich vom ersten Augenblick an in seinen Bann gezogen. Ich musste ihn mir immer wieder anschauen.

In den ersten Tagen unseres Urlaubs sahen wir uns ausgiebig in der näheren Umgebung um, wobei wir täglich etliche Kilometer wanderten und uns einfach nur an der schönen Landschaft erfreuten.

Während es in Richtung Estoril schöne Sandstrände gab, die viele Badegäste anlockten, breitete sich in die andere Richtung die Boca do Inferno aus, eine vom Meer unterspülte Steilküste, die sehr beeindruckte. Gegensätzlicher kann die Natur kaum sein.

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Bei einer so schwindel erregenden Höhe hätte ich Schiss, vom Felsen zu stürzen. Daher meinen großen Respkekt vor dem Angler…

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An dem Tag, als wir die Steilküste entlang wanderten, war es sehr windig und teilweise bewölkt. Ich hatte mir am Tag zuvor eine bunte Jerseyhose und eine Bluse an einem Stand gekauft. Die Hose ist schön leicht und sie leuchtete mir direkt entgegen, als wir einen Kaffee tranken. Und dann geschah etwas, das mir schon ewig nicht mehr passiert ist: Ich holte mir einen Sonnenbrand am Dekolleté, und zwar einen ziemlich heftigen. Obwohl ich mich immer wieder mit LSF 30 eingecremt hatte. In der nächsten Apotheke besorgte ich mir daher eine Sonnencreme mit LSF 50+ .

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wandern, so weit die Füße tragen

Ein bisschen Fitness gefällig? Es ist für alles gesorgt. Finde ich echt genial.

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Unser Hotel befand sich ebenfalls in der Nähe des Condes de Castro – ein ehemaliges Herrschaftshaus mit einer großen Bibliothek und einem weitläufigem Park. Die Bilder kann ich gar nicht alle wiedergeben. Wunderschön und einfach erholsam, wenn man neben dem ganzen Trubel etwas Ruhe braucht.

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Sind die nicht zuckersüß? Die stolzen Eltern der Küken. Neben den Hühnern leben noch Pfaue und andere Tiere in dem Park.

Der Yachthafen erinnert mich ein wenig an Kiel-Schilksee oder an den Kieler Yachthafen an der Kielliene.

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Auch kulturell bietet Cascais viele Möglichkeiten. Wir haben längst nicht alles gesehen.

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Das Essen war lecker und die Menschen freundlich.

Den Auftakt der EM haben wir natürlich nicht verpasst – in einem Biergarten ganz in der Nähe des Hotels. Dort gab es neben riesen Hamburgern und Bratkartoffeln sogar Sauerkraut mit Eisbein. Das ist aber eher die Ausnahme. Ansonsten ist Portugal auf die Befürfnisse von Engländern und Franzosen eingestellt. Die deutschen Touristen sind in der Minderzahl.

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In meinem nächsten Bericht über Portugal werde ich Dich nach Lissabon entführen.

Siehe auch:

7 Tage Portugal – Teil 2 Lissabon

7 Tage Portugal – Teil 3 Belém

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