Wie viel Persönliches und Privates verträgt ein Blog? Diese Frage stellt sich wohl jeder Blogger. Für mich gibt es eine ganz klare Linie: Nicht zu viel und nicht zu wenig. Ein gesundes Mittelmaß.

Ich habe keine Lust, mich öffentlich auszuziehen und das Innerste nach außen zu krempeln.

Meine Familie ist und bleibt im Hintergrund. Weder mein Mann noch meine Kinder werden an die Öffentlichkeit gezerrt. Sie wollen es schlichtweg nicht. In ganz seltenen Fällen veröffentliche ich ein Bild von meinem Mann, wenn es vorher abgesproachen wurde. Er hat weder etwas mit bloggen, noch mit Social Media am Hut. Daher behandele ich mein Familienleben in der Regel diskret.

In meinem Freundeskreis stehe ich ebenfalls als Blogger allein auf weiter Flur. Ab und zu guckt mal jemand rein in meinen Blog. Also werden meine Freunde ebenfalls nicht veröffentlicht oder namentlich benannt. Ich weiß, dass einige meiner Kollegen hier lesen. Seid herzlich gegrüßt Ihr Lieben.

Meine Themen sind manchmal speziell. Natürlich spreche ich auch Themen wie die Wechseljahre an. Sie gehen aber nicht ins Detail. Das muss und das will keiner wissen! Tipps und Tricks dagegen werden gerne weiter gegeben.

Es gibt Thabuthemen und Grenzen

Alles, was in den intimen Bereich geht, ist und bleibt für mich tabu. Darüber werde ich hier nichts schreiben und veröffentlichen. Ebenfalls werdet Ihr von mir keine Tragefotos mit Dessous und dergleichen zu sehen bekommen. Das übersteigt meine Schamgrenze. Die Figur ist halt nicht mehr wie mit 20. Immer schön angezogen und sittlich. Schließlich ist der Blog jugendfrei. Mich nerven schon auf Instagram Vorher-Nachher-Fotos mit den nackten Bäuchen – diese vor und nach irgendwelchen Wrappeinheiten mit “Body Wrapping”. Lass mal stecken. Hier klicke ich ganz schnell “Unfollow”.

Mein Blog soll unterhalten. Ich bin kein Psychologe. Und deshalb wird hier fröhlich drauflos geplaudert. Dabei sage ich meine Meinung zu den Dingen, die ich anspreche. Das soll auch so bleiben.

Zur Blogparade hat Maria Al-Mana vom Unruhewerk aufgerufen.

Die Frage, wie viel Persönliches und Privates in einen Blog gehört, muss jeder für sich entscheiden. Sie betrifft nicht nur Blogger, sondern alle Menschen, die sich öffentlich machen.

 

Dir gefällt das? Beitrag teilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on Twitter