Wie man sich mit einfachen Mitteln ein eigenes Fotostudio einrichtet

Wie man sich mit einfachen Mitteln ein eigenes Fotostudio einrichtet

Spätestens wenn man im Winter Fashion Aufnahmen machen will kommt man mit der Beleuchtung schnell an seine Grenzen. Heute zeige ich Euch, wie man sich zu Hause mit relativ einfachen Mitteln ein akzeptables Fotostudio einrichten kann.

In meinem Zuhause gibt es keine einzige freie Wand. Entweder steht dort ein Schrank, eine Tür ist im Weg, oder die Wände sind schräg. Außerdem ist das Tageslicht an den geeigneten Plätzen oft nicht ausreichend.

Not macht bekanntlich erfinderisch. So habe ich bereits viel experimentiert –  mit mehr oder weniger akzeptablen Ergebnissen. Blitzlicht verfälscht schnell die Farben und ist zu hart für Fashion Fotos. Die wichtigsten Utensilien, die man für ein kleines Fotostudio benötigt, habe ich daher einmal zusammengefasst:

  • Kamera mit Stativ und Fernauslöser (Stativ und Fernauslöser sind optional)
  • Objektiv mit 35 mm Festbrennweite
  • 2 Softboxen (Lampen) mit Tageslicht-Leuchtmittel
  • Mehrfachsteckdose mit langem Kabel
  • Hintergrund für Fotostudio mit Gestänge (optional)
Die richtige Position des Objekts und der Kamera
Das Objekt muss richtig beleuchtet werden. Um eine geeignete Position zu finden benutze ich meine Schneiderpuppe (ich mache meine Fotos selbst mit dem Fernauslöser – wenn man einen Fotografen hat entfällt der Schritt). Die Kamera positioniere ich so, dass das Objekt im Hochformat ganz im Sucher zu sehen ist. Danach stelle das Objektiv scharf.

 

Die Lampen positionieren
Damit keine Schatten entstehen müssen die Lampen richtig positioniert werden. Eine Lampe befindet sich immer vor dem Objekt, eine Lampe rechts vom Objekt (den Tipp bekam ich übrigens von Edna Mo – die ganz hervorragende Fotos macht). Diese Lampen nennt man auch Softboxen. Leuchtmittel sind jeweils Tageslichtbirnen mit mindestens 55 Watt. Softboxen bekommt man schon recht günstig online im Set. Sie bestehen aus einem Ständer, an dem ein reflektierender, zusammenklappbarer Lampenschirm angebracht ist. Mit einem weißen Bezug darüber wird das Licht ein wenig abgedämpft. Man kann die Softboxen auch ohne den Bezug verwenden.

 

Wenn das Objekt zwischendurch anders positioniert wird müssen natürlich auch die Lampen umgestellt werden. Die Kabel reichen dafür oft nicht aus. Bewährt hat sich hier eine Mehrfachsteckdose mit einem langen Kabel, an die mehrere Lampen gesteckt werden können. Das muss man einfach austesten.

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Kamera mit Stativ und Fernauslöser

Ohne Stativ sind Selbstaufnahmen nicht möglich. Wer einen Fotografen hat benötigt meistens weder Fernauslöser noch Stativ.

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Kamera, Objektiv und Einstellung

Die Kamera ist reine Geschmackssache. Einige fotografieren lieber mit einer kleinen kompakten Kamera, andere mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) .

Die besten Ergebnisse bei den Innenaufnahmen erziele ich mit meiner Canon Eos 500D und einem Objektiv mit 35 mm Festbrennweite.

Wenn das Objektiv scharf gestellt ist stelle ich mich genau an den Punkt, an dem vorher die Schneiderpuppe stand (siehe Bild oben – den Punkt gut merken, sonst werden die Bilder unscharf).

Meine Kamera ist so eingestellt, dass sie sich erst nach 12 Minuten selbst ausschaltet. So kann ich mich zwischendurch umziehen, wenn ich mehrere Outfits aufnehmen möchte. Für die Selbstaufnahmen stelle ich den Modus Fernauslöser ein. Zum Auslösen benutze ich einen Infrarot Fernauslöser. Die Automatik-Funktion hat sich für Selbstaufnahmen am besten bewährt.

Hintergrund

Der Hintergrund kann optional eingesetzt werden, wenn man gar nichts Passendes hat. Hintergründe für Fotostudios gibt es in allen möglichen Variationen und Breiten (und Preislagen), auch mit dazugehörigem Gestänge, das kompakt verstaut werden kann. Anfangs hatte ich es ebenfalls benutzt, bin aber dazu übergegangen, ohne Hintergrund zu fotografieren, weil das Auf- und Abbauen recht umständlich ist.

Wer hat schon einen eigenen Raum für solche Utensilien, in dem alles stehen bleiben kann?

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Reflektor

Um ein besonders schönes Licht zu erzeugen, kann zusätzlich ein Reflektor eingesetzt werden. Es gibt Reflektoren, die von beiden Seiten beschichtet sind – einmal Silber, einmal Gold – je nachdem, welcher Effekt gewünscht wird. Ich selbst habe keinen.

Bildbearbeitung

Wenn die Bilder dann im Kasten sind, kann man sie anschließend am PC bearbeiten. Das mache ich nur bedingt. Die Fotos bearbeite ich mit Photoshop Elements. Sie werden in Helligkeit und Kontrast angepasst sowie komprimiert. Störende Elemente entferne ich, beispielsweise wenn noch ein Stück der Lampe oder die Steckdose zu sehen ist.

Ansonsten werden meine Bilder nicht verfälscht. Ich benutze für mein Gesicht auch keinen Weichzeichner.

Wer jetzt noch Lust auf ein Video hat, der kann sich hier einmal ansehen, wie ich meine Außenaufnahmen mache. Allerdings bin ich dazu übergegangen, möglichst ohne Blitz zu fotografieren. Als zweites Objektiv benutze ich eins mit 50 mm Festbrennweite. Dieses Objektiv ist besonders gut für Portraitaufnahmen geeignet (siehe HIER – meine ersten Fotos damit).

Siehe auch: Fashion Fotos erstellen mit Kamera und Selbstauslöser

47 Kommentare

  1. 19. Februar 2016 / 6:29

    Guten Morgen Sabine,
    tolle Tipps. Die brauche ich vielleicht dann wenn Sarah nicht mehr greifbar ist, z.b. wenn sie ihr Auslandspraktikum macht.
    Die Lichtverhältnisse sint tatsächlich oft schwierig. Beim shooting für den heutigen Post haben wir echt mit der Sonne ” gekämpft” Da scheint sie endlich und doch war es nicht optimal ;)
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

    • 19. Februar 2016 / 9:28

      Liebe Tina, wie ein Profi bekomme ich das leider auch nicht alleine hin, aber immerhin einigermaßen akzeptabel :)

  2. 19. Februar 2016 / 6:55

    Ich glaube so eine Lampe sollte ich mir auch mal zulegen damit ich drinne vernünftiges Licht zum fotografieren habe. Ist auch mit Sonnenschein durch die kleinen Fenster doch immer irgendwie zu dunkel ;-)

    Klasse hast du es gelöst.

    Liebe Grüsse

    N☼va

    • 19. Februar 2016 / 9:29

      Danke liebe N☼va. Für solche Lichtverhältnisse sind die Lampen ideal :)

  3. 19. Februar 2016 / 6:56

    Danke für die Tipps, die sind klasse. Das ist ja nun mein erster Blog-Winter und ich finde es die Sache mit den Outfitfotos zunehmend schwierig. Und im Moment mit meinem Bewegungsradius natürlich noch schwieriger.
    Im Haus geht es mir wie Dir: Da, wo eine freie Wand ist, ist das Licht mies oder viel zu wenig Platz. Da, wo das Licht gut ist, müsste ich erstmal Möbel räumen. Dass die Mädels bereitwillig die Fotos machen, darüber freue ich mich immer wieder. Mit Selbstauslöser wäre ich vermutlich aufgeschmissen, weil mir niemand Anweisungen gibt, was ich zu tun und zu lassen habe ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

  4. Eva
    19. Februar 2016 / 8:17

    Hallo Sabine, danke für die Tipps. Ich habe seit kurzem solche Softboxen, habe aber manchmal immer noch Schatten im Hintergrund. Ich versuche mal, sie so zu plazieren, wie du gesagt hast. Das Scharfstellen ist für mich leider auch immer noch ein Problem. Meistens benutze ich die Automatik Funktion. Und da kann es sein, das die Kamera erst ein paar Mal ohne Blitz fotografiert und dann plötzlich mit (ich habe auch einen Fernauslöser), obwohl ich nichts verändert habe. Ich würde wirklich gerne mal einen Schnellkurs im Fotografieren machen, damit ich wenigstens die grundlegenden Dinge selbst einstellen kann. Im Moment ist das noch ein bißchen wie ein Lotteriespiel…
    LG Eva

    • 19. Februar 2016 / 9:33

      Bei meiner Kamera gibt es die Funktion “Blitz aus”. Das finde ich ganz praktisch. Schau mal auf die Antwort zu dem Kommentar bei Fran. Vielleicht ist das Buch für Dich interessant.

  5. 19. Februar 2016 / 8:59

    DAS nennst du einfache mittel!!! das ist ja schon eine profi-ausrüstung!
    kenne professionelle fotografen die mit weitaus weniger fantastische fotos meiner modelle gemacht haben!
    und ich bin ein bisschen stolz dass ich mit meiner geerbten hosentaschenknipse & einem feldstativ & der “vorschau” auf meinem rechner meine fotos hinbekomme! noch stolzer bin ich auf den lieben mann der mit seinem i-phone wahre wunder vollbringt!
    technik ist total überbewertet – der wichtigste muskel sitzt zwischen den ohren :-)
    xxxxxx

    • 19. Februar 2016 / 9:41

      Dazu kann ich Dich nur beglückwünschen liebe Beate. Die Lampen kosten jetzt nicht die Welt und erleichtern mir die Lichtverhältnisse ungemein. Sie sind schnell aufgestellt und wieder zusammengeklappt. Die Kamera besitze ich schon viele Jahre und benutze sie nicht nur für Blogfotos. Sie ist mein ständiger Reisebegleiter. Meine Kamera muss immer mit. Dafür lasse ich im Urlaub lieber Klamotten zuhause.Ich habe noch uralte Objektive von einer analogen Kamera, die auch auf diese Kamera passen.
      Aber Du hast natürlich recht. Nur Rumknipsen reicht nicht, egal mit welcher Kamera.

  6. heidi
    19. Februar 2016 / 9:13

    Mir fehlt jetzt nur noch die Räumlichkeit drum rum um alles so auf zu stellen . Wenn ich es denn hätte *gg .

    Ich muss aber auch sagen , meine Gelegentlichen Fashionbilder bekomme ich grad noch so hin , das ich warte bis es hell genug ist . Für reine Fashion-Blogger sind Deine Tipp´s sicher sehr nützlich
    LG und schönes WE für Dich

    • 19. Februar 2016 / 9:42

      Liebe Heidi,
      Du bist immer gut zu erkennen auf Deinen Bildern, und das ist die Hauptsache :)

  7. Manu/FrauWeibsvolk
    19. Februar 2016 / 11:50

    Ui, ein eigenes Fotostudio. Sehr schick und funktional.

    LG

    • 19. Februar 2016 / 12:27

      Liebe Manu, der Raum wird ganz normal bewohnt. Ich baue anschließend alles wieder ab :)

  8. 19. Februar 2016 / 15:20

    Ich hoffe, es geht Dir nach der OP wieder gut, liebe Sabine.
    Schön, daß Du für Dich eine Lösung für die Fotos gefunden hast!
    In unserem Haus ist für ein “Foto-Studio” leider kein Platz. Auch bei uns gibt es keine wirklich freie Wand und mit den Lichtverhältnissen ist es teilweise ähnlich. Und erst lange etwas aufbauen, dazu habe ich keinen Nerv, weil alles auch wieder rasch zurückgeräumt werden müßte. Dazu das vorherige Aufräumen, weil Mann und Kind irgendwas haben fallen gelassen, alles sehr zeitaufwändig … und ein Stativ besitze ich erst gar nicht, weil ich dafür zu ungeduldig bin. Bei mir müssen Fotos aus dem Handgelenk heraus schnell gehen. Ebenso habe ich auch keinen Fernauslöser, der auch viel zu selten Verwendung fände.
    Mein Mann hat auch keine Lust, mich zu fotografieren oder wenn, fotografiert er mich nicht so, wie ich es gern hätte, sondern wie er mich sieht und meine Söhne würden sich da weigern, weil sie das albern finden und mich eigentlich gar nicht im Internet abgebildet sehen wollen. ;-) Dafür lasse ich mich dann mal für 50 Euronen beim Fotografen fotografieren, der macht dafür mindestens 50 Bilder, wovon ich mir die besten aussuchen kann, da ich ja nicht ständig welche von mir brauche, eine gute Lösung.
    Eine schöne Anleitung jedenfalls für die, die nicht wissen, wie es geht und häufig Fotos von sich selbst machen wollen. Und Deine Fotos sind mit den Jahren auch immer besser geworden! Optimal, würde ich sagen!

    Liebe Grüße
    Sara

    • 19. Februar 2016 / 15:32

      Danke liebe Sara. Das Ergebnis der Fotos ist für mich jedenfalls akzeptabel, obwohl es immer Verbesserungsbedarf gibt. Ich habe ein Zimmer, in dem ich die Sachen “zwischenparken” kann. Dort steht auch mein Wäscheständer, Bügelbrett usw. Tür zu und fertig. Das Wegräumen ist dann nicht ganz so aufwändig. Vor allem macht es mir Spaß, alles herzurichten.

      PS: Die OP ist gut überstanden. Danke der Nachfrage :)

  9. 19. Februar 2016 / 17:19

    Liebe Sabine, danke für die Tipps, die ich schon auf g+ und fb geteilt habe, denn ich finde, wer nützliche Beiträge nicht teilt, leistet seinen Leserinnen einen Bärendienst. Und das ist ja wirklich ein schöner Tipp. Ich persönlich habe mich irgend wann für das Fotografieren im freien entschieden. Einfach, weil es mir mehr Spaß macht. Und mit den verschiedenen Bildberarbeitungsprogrammen erledige ich den Rest der Arbeit dann auch drinnen :) Vor allem fotografiere ich mit meiner Nikon oft inzwischen nur noch halbautomatisch und habe mich da eingearbeitet. Das macht viel Spaß. Und mein Smartphone hat eh eine gute Kamera, deshalb hatte ich mich dafür entschieden. Liebe Grüße und schönes Wochenende. Ich freue mich auf weitere schöne Videos von dir. Sabina

    • 19. Februar 2016 / 17:58

      Vielen lieben Dank auch fürs Teilen liebe Sabina. Halbautomatisch draußen fotografiere ich ebenfalls. Mein Tablet macht auch keine schlechten Fotos. Die sind aber oft verpixelt und geben die Farben nicht so gut wieder.

      Deine Bilder sind immer super :)

  10. 19. Februar 2016 / 18:30

    Liebe Sabine,
    danke, ich brauche Deinen Post nämlich unbedingt, wenn ich es tatsächlich mal nicht mehr schaffe, meine Fotografierer zu überzeugen :) Deine Fotos finde ich eh immer super gut!
    Liebe Grüße von Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • 19. Februar 2016 / 21:14

      Vielen Dank liebe Rena, das Kompliment gebe ich gern zurück. Du siehst immer toll aus und hast schöne Locations für deine Fotos :)

  11. 19. Februar 2016 / 19:46

    liebe sabine, das ist ein sehr informativer beitrag! ich suche noch immer nach einem passenden hintergrund und hatte mir mal einen bei amazon bestellt. der stoff war leider verschmutzt und viel zu leicht, sodass ich es zurücksenden musste. seitdem habe ich nicht wieder nachgesehen. kannst du mir sagen, woher du deinen hintergrund hast?
    ich wünsche dir ein erholsames wochenende!

    • 19. Februar 2016 / 21:20

      Hi Jenny, es ist ein “fester abwaschbarer 1,6 x 3 meter dicker Polypropylen Hintergrund”. Hab ich im Jahr 2014 bei ebay gefunden. Da musst Du wirklich suchen. Ich wollte auch nicht so viel Geld ausgeben.

  12. LoveT.
    19. Februar 2016 / 22:48

    Das mit den zwei Lampen wußte ich noch nicht. Super Beitrag!
    Da ich meistens draussen knipse kommen Stativ und Selbstauslöser selten zum Einsatz. Aber ich kenne viele Bloggerinnen die auch drinnen fotografieren :)

    Liebe Grüße <3

    • 19. Februar 2016 / 22:52

      Draußen ist mir prinzipiell auch lieber. Auch hier brauche ich das Stativ, weil ich die Fotos selbst mache.

  13. 20. Februar 2016 / 0:13

    Vielen Dank für den tollen Bericht und jetzt lese ich hier auch die Watt-Zahl, die mich so sehr interessiert hat. Die Baustrahler bringe ich wieder zurück und bestelle mir auch solche Softboxen.
    Wenn ich mit meiner Kamera selber Fotos mache, kann ich mich dem Fernauslöser auch scharf stellen, also genauso fokussieren wie an der Kamera. Ich habe einen ganz einfachen Kabelfernauslöser.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • 20. Februar 2016 / 0:17

      Kabelfernauslöser geht auch. Ich habe mir noch Glühbirnen mit einer höheren Wattzahl bestellt.

  14. 20. Februar 2016 / 12:14

    Das ist ein schöner und informativer Post. Toll sieht Dein Fotostudio aus. Wie ich sehe, hast Du wieder mal “gebastelt” ;-). Der neue Foto mit dem Streifenblazer sieht gut aus.
    LG
    Ari

    • 20. Februar 2016 / 12:19

      Gut erkannt liebe Ari. Dankeschön :)

  15. 20. Februar 2016 / 12:26

    Hallo Sabine,

    von meinem prof. Fotoshootings (im Fotostudio) her weis ich, wie viel Arbeit es macht wirklich richtig gute Bilder zu schießen. Und was man alles an Ausrüstung dafür bräuchte. Für zu Hause wäre mir das zu kostspielig und auch zu zeitintensiv das immer wieder aufzubauen. Sicherlich macht es sich dann auch an der Qualität der Bilder bemerkbar, aber ein gewisser “Amateur-Look” ist ja auch nicht schlecht.

    Ich ziehe meinen Hut vor dir, daß du in die Ausrüstung sicherlich einiges an Geld investiert hast und immer die Geduld hast das alles aufzubauen.

    Liebe Grüße

    Jennifer

    • 20. Februar 2016 / 16:10

      Danke liebe Jennifer. Das mit dem Geld hält sich in Grenzen. Kamera und gute Objektive sind zwar etwas kostspielig. Habe aber auch schon gebrauchte Sachen günstig geschossen, da ich die Kamera immer gern bei mir habe.

      Amateur-Look ist auch nicht schlecht :) Meine Bilder finde ich selbst zwar ganz gut, aber nicht professionell. Ich bin immer etwas selbstkritisch :)

  16. 20. Februar 2016 / 16:41

    Oh ich beneide das sehr Sabine! So ein Strahler wär ja ein großer Wunsch, es ist einfach viel zu dunkel gerade immer. Aber leider fehlt mir echt Platz. So wunderbar könnte ich gar kein kleines Fotostudio wie du hinbekommen.
    Liebe Grüße Ela

    • 20. Februar 2016 / 16:59

      Liebe Ela,
      Platz ist in der kleinsten Hütte :) Bei mir sieht es auch größer aus als es ist, weil ich mit einem 35 mm Weitwinkel fotografiert habe.

  17. Bärbel
    20. Februar 2016 / 19:48

    Liebe Sabine,
    ich finde es prima, dass Du Deine Erfahrungen weitergibts. Ein schöner, informativer Bericht. Ich habe schon oft über die Anschaffung von Softboxen nachgedacht, konnte mich aber noch nicht durchringen. Einerseits sind schöne Fotos wichtig, abererseits mag ich aber auch nicht so viel Aufwand und denke, wenn etwas nicht ganz so perfekt ist, steckt mehr “Leben” und weniger “Blog-Show” darin. Irgendwann richte ich mir aber auch noch eine Fotoecke ein…
    Liebe GRüße
    Bärbel ☼

    • 20. Februar 2016 / 20:24

      Danke liebe Bärbel. Ohne das Licht wäre ich im Winter aufgeschmissen. Im Sommer brauche ich die Softboxen meistens nicht. Dann gehe ich eh lieber nach draußen. Show ist es doch immer, oder?

  18. 20. Februar 2016 / 20:14

    Das kling alles sehr interessant. Sind ein paar wirklich tolle Tipps dabei. Vielen Dank, liebe Sabine.

    • 20. Februar 2016 / 20:25

      Danke auch Dir liebe Sunny für Deinen Besuch :)

  19. Sabine ~ Style Up Petite
    20. Februar 2016 / 20:23

    Hallo liebe Sabine,

    dein Post kommt mir wie gerufen. Wie bei mir schon bereits mehrfach erwähnt, stehen wir (noch) mit der geliehenen Kamra auf Kriegsfuß. Das soll sich aber baldmöglichst ändern und ich plane den Kauf einer eigenen. Die von dir erwähnten Softboxen sind auch eine tolle Idee, darauf wäre ich gar nicht gekommen.

    Deine Fotos sind immer klasse und ich habe mich schon länger gefragt, wie du die drinnen so gut hinbekommst.

    Danke für deine Erklärung.

    Einen schönen Abend und viele liebe Grüße
    Sabine

    • 20. Februar 2016 / 20:45

      Vielen Dank liebe Sabine, ich freue mich, dass ich Dir ein paar Tipps geben konnte. Ebenfalls einen schönen Abend :)

  20. 20. Februar 2016 / 22:23

    The post is fantastic! I loove it so much:)
    Have a wonderful weekend!

    theprintedsea.blogspot.com

    • 20. Februar 2016 / 22:34

      Thank you so much Irene :)

  21. 21. Februar 2016 / 15:30

    Hi Sabine,

    sehr interessant. Ich weiss allerdings doch nicht, ob die Leuchten was für mich wären. Denn ich habe gesehen, die benötigen eine relativ große Stellfläche für die Füße. Ich könnte evtl. eine Lampe links aufstellen und eine von vorne, aber eine rechts das funktioniert bei mir leider platzmäßig nicht… (wäre was anderes, wenn die Standfüße der Lampen nicht so einen großen Umfang hätten…).

    Lg, Annemarie

  22. 21. Februar 2016 / 15:31

    P.S.: Ich habe aber (zumindest tagsüber am Wochenende) lichts von rechts – nämlich von draußen. Ginge es vielleicht nur eine Lampe (links) aufzustellen und den “Job” der Lampe rechts übernimmt dann das Tageslicht von draußen? (nur so als Gedanke)

    • 21. Februar 2016 / 16:04

      Das wäre einen Versuch wert. Hab ich auch schon auf anderen Blogs gesehen, zumindest die Lampe von vorne. Das Licht darf nur nicht zu hart sein.

  23. 21. Februar 2016 / 20:05

    Liebe Sabine,
    herzlichen Dank für Deine nützlichen Tipps. Ich denke inzwischen auch über zusätzliche Lichtquellen nach, der Winter ist einfach zu lange dunkel.
    Diese Softboxen werde ich mir mal genauer anschauen.
    Ich finde es ganz großartig, dass Du Deine Erfahrung mit uns teilst.
    Lieben Gruß
    Sabine

    • 21. Februar 2016 / 20:17

      Liebe Sabine, ich selbst bin immer froh, wenn ich solche Tipps nachlesen kann. 6 Monate Winter ist schon ziemlich lang. In diesem Winter war es besonders dunkel, jedenfalls bei uns.

  24. Beauty and Pastels
    22. Februar 2016 / 5:43

    Hey liebe Sabine,
    ich fotografiere ja meist nur mein Gesicht oder meine Nägel, das geht ganz gut, während ich die Kamera in der Hand halte. Ganzkörperfotos gibts eher selten und ich hab zum Glück meinen Mann da. Beleuchtung ist total wichtig, auch besonders in unserem Alter. Wenn das Gesicht Schatten wirft, können wir um Jahre altern. Das möchten wir natürlich nicht. Ich finde Deine Fotos immer super und man merkt wie viel Mühe drin steckt.

    Liebe Grüße
    Marion

    • 22. Februar 2016 / 8:14

      Vielen Dank liebe Marion. Das Kompliment kann ich nur zurückgeben :)


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