Wo sind die echten Blogger?

Wo sind die echten Blogger?

Immer wieder lese ich, dass der allgemeine Blog am Aussterben ist. Also der Blog via Blogger, WordPress & Co. Da geht nicht mehr viel. Angesagt ist bloggen auf Social Media Kanälen – vor allem Instagram und Facebook.  Auch YouTube ist sehr beliebt. Blogs im Internet liest kaum noch jemand. Zu viel Kommerz. Zu viel Werbung. Keine Individualität. Keine eigene Meinung. Sagt man. Stimmt das?

Was ist ein echter Blogger?

Einen interessanten Artikel zu dem Thema habe ich bei Blogprojekt gefunden:

Was ist eigentlich ein echter Blogger und warum gibt es von ihnen immer weniger?

Ich finde, das trifft es auf den Punkt.

Die Zeiten wandeln sich. Vor 10 Jahren war ein Blog eine Art öffentliches Tagebuch. Dort schrieb man seine Gedanken nieder. Dann wurden Bilder hochgeladen. Es fing ganz zaghaft an. Leser wurden auf Blogs aufmerksam und kommentierten. Mehr und mehr Menschen nutzten Plattformen wie Blogger, um alles Mögliche mitzuteilen. Strickblogs, Reiseblogs, Geschichtenerzähler, Wohnen, Garten und Mode. Eine bunte Vielfalt.

Vielleicht sollte man lieber fragen:

Wo sind die alten Blogger?

Damit meine ich nicht Blogger ab einem gewissen Alter, sondern die Blogger der Anfänge.

Heute wird der allgemeine Blog immer mehr durch Social-Media-Kanäle wie Instagram ersetzt. Das geht schneller. Viele Bilder, kaum Text. Die Suche nach Themen über Hashtags ist einfach. Der Trend ist wohl langfristig nicht aufzuhalten.

Jake und Elwood hatten innerhalb kürzester Zeit bei Instagram über 250 Abonnenten. Das freut mich natürlich.

Auf der anderen Seite bin ich ein wenig besorgt, dass “echte” Blogs nach und nach von der Bildfläche verschwinden.

Ist Instagram eine Blase?

Instagram ist eine Blase, meint Sabina. Da könnte was dran sein. War Instagram anfangs ein Tool für spontane Handyfotos, findet man hier immer mehr gesponserte Bilder – ähnlich wie bei Facebook. Was ist, wenn die Blase platzt? Wer bloggt dann noch “echt”? Sollte sich der Blogger auf Tools wie Instagram oder Facebook verlassen?

Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass sich Blogs vom Inhalt und Aufbau heute sehr von denen der Anfänge unterscheiden. Mittlerweile betreiben viele ausgebildete Journalisten einen Blog – ähnlich wie ein Magazin. Dafür gibt es Regeln. Der Unterschied ist natürlich zu sehen.

Biete Mehrwert und Content

Google will Text.

Wer Mehrwert und Content liefert, wird gelesen. So oder ähnlich empfehlen es Social Media Experten. Du musst mindestens 300 Wörter schreiben, damit Google Dich findet, heißt es. 1000 Wörter wären noch besser.

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, zu einem Outfitpost einen ellenlangen Text zu schreiben. Der Trend geht aber in die Richtung. Ich finde es manchmal sehr anstrengend und ermüdend. Wenn viele Bilder gepostet werden, brauche ich keinen Roman dazu. Es sei denn, es handelt sich um einen wissenschaftlichen Bericht.

Google will Mehrwert.

Mehrwert bieten zum Beispiel Tipps und Tricks zum Abnehmen, gesunde Ernährung usw. Alles, was dem Leser hilft, ein Problem zu lösen. Welches auch immer.

Google will gute Überschriften.

Auch dafür gibt es Normen. Welche Überschrift ist die Beste? Da wären als Beispiel

Die 10 besten Tipps zum Abnehmen

5 Dinge, die Du als Blog-Anfänger beachten solltest

Die Top Ten der deutschen Modeblogs

Google will Seo und Schlagwörter (Hashtags).

Blogs werden über Suchbegriffe gefunden. Wenn Du keine guten Schlagwörter lieferst, fällst Du unten durch. Am besten, Du analysierst Deinen Text, bevor Du ihn sendest.

Das überfordert den allgemeinen Blogger. Überfordert es auch den Leser?

Back to the Roots!

Eins steht fest: Seitdem ich mich davon befreie, was ich beim Bloggen zu tun und zu lassen habe, geht es mir wesentlich besser. Ich konzentriere mich einfach wieder auf meine Intuition und lasse den Gedanken freien Lauf. So wie früher. Auch, wenn das altmodisch ist. Meine Fotos entstehen weiterhin mit dem Selbstauslöser, ohne fremde Hilfe. Die Bilder müssen nicht perfekt sein.

Die positive Einstellung ist ein wichtiger Aspekt beim Bloggen, meint Love T. Ich sehe das ganz genau so.

Dennoch bin ich der Meinung, dass man sich als Blogger schon ein bisschen Mühe geben muss. Ein zeitgemäßes Blog-Layout kann nicht schaden. Die Schrift der Seite sollte ausreichend groß sein und die Seitenelemente übersichtlich.

Was meinst Du? Hat der herkömmliche Blog Zukunft, oder wird er zukünftig durch Instagram & Co. ersetzt? Was macht für Dich ein Blog aus?

Mir geht es nicht um negative Kritik, sondern darum, wie sich die Blog-Szene in den letzten Jahren verändert hat und wie sie sich weiter entwickelt.

80 Kommentare

  1. 11. Juni 2017 / 9:53

    Hallo Sabine
    Blogs sind die zukünftigen Werbeträger oder so ähnlich, denn so kommt es mir langsam vor. Man muss ja nicht sein Herz und ganzes Leben ausschütten, aber irgendwie liest man zeitwiese nur mehr Berichte die an Werbung erinnern. Rein rechtlich zwecks Kennzeichnung und dergleichen, lasse ich hier mal im Raum stehen, du weißt was ich meine. Gegen Werbung habe ich nichts, aber es soll trotzdem noch irgendwie die Persönlichkeit vorhanden sein. Gute Bilder sind gut und schön, aber mir reichen auch scharfe Bilder, egal ob Selbstauslöser oder mit Fotograf, alles muss stimmtig und authentisch sein, nicht aufgesetzt und insziniert. Instagram und die ganzen Plattformen, tja, eine ganz eigene Welt, die wie ich finde, nichts mit dem klassichen bloggen zu tun hat. Es sind hier ja nur Momentaufnahmen, aber ohne geht anscheinend gar nicht mehr. Ich glaube, alles dreht sich immer wieder und mal ist das ontop und dann wieder der gute alte Blog. Man sollte sich selbst immer sagen, was ich schreibe und mitteile, bin das auch wirklich ich. Ist das meine Meinung und Ansicht zu etwas.
    Ein Thema bei dem ich noch viel Schreiben könnnte, aber ich mache jetzt mal einen Punkt. Du weißt sicher was ich damit sagen will und denke
    Liebe Grüße

    • 11. Juni 2017 / 19:06

      Liebe Tanja,
      ich weiß, wie Du es meinst und stimme Dir zu. Für mich ist der Blog immer noch das wichtigste Medium.

  2. 11. Juni 2017 / 9:57

    Hallo, das hast du gut beschrieben. Ich bin zwar Blogger-Neuling (mein Blog ist nicht mal ein Jahr alt), aber ich merke auch die Veränderungen. Ich nutze Facebook und Instagram, aber eher als Ergänzung. Ich denke es wird beides parallel geben und die Blogs werden trotzdem weiter bestehen. Lassen wir uns überraschen und nehmen es locker und entspannt.
    Liebe Grüße
    Bo

  3. 11. Juni 2017 / 10:15

    Hallo liebe Sabine,

    ich finde die Blogger ,die vor fünf Jahren angefangen haben, die sind sich treu geblieben ( mit Ausnahmen), aber die jungen Leute wollen schnell Erfolg und sie denken, das sie dann berühmt werden
    Klar freue ich mich über ein PR-Sample, der auf meinen Blog passt, aber für mich steht die Freude am schreiben im Vordergrund. Ich kann ja über eine Creme seitenweise berichten und muss mich immer zügeln, also Google findet mich :-) aber so war ich immer. In der Schule hatte ich immer gute Noten für meine Aufsätze, aber es gab immer Punkteabzug, wegen zuviel Geschreibsel. Da war ich immer traurig und ich kann mich einfach nicht kurz halten.
    Instagram ist nichts für mich, ganz selten das ich da mal was draufstelle oder auch lese. Für mich zu abgehackt und öde. Ist so…
    Ich denke schon, das die Blogs auch in Zukunft gerne gelesen werden, das macht einfach mehr Spaß, als Pinterest , Instagram und wie sie alle heißen. Obwohl Pinterest nutze ich privat viel für meine Hobbys wie Handarbeit, Deko usw.
    Das die Blogs aussterben, habe ich auch schon öfters gelesen. Bitte nicht ! Hab noch einen schönen Sonntag ! Gleich kommt mein Sohn und Schwiegertochter aus Frankfurt für paar Tage:-) LG Andrea

    • 11. Juni 2017 / 19:08

      Liebe Andrea,
      ich hoffe, die Blogs bleiben uns noch lange erhalten. Die Freude steht für mich auch im Vordergrund.

  4. 11. Juni 2017 / 10:15

    Ob “der Blog” überlebt oder nicht, hängt vermutlich auch mit seiner Zielsetzung zusammen. Wer mit seinem Blog in erster Linie seinen Lebensunterhalt verdienen will/muss, der wird früher oder später wohl umsatteln müssen – vorausgesetzt er hat eine junge Zielgruppe.

    Machen wir uns nix vor, aber 90 Prozent der Menschen unter 30 haben weder Zeit noch Lust, Texte mit über 300 Wörtern zu lesen. Da haben Fotos oder bewegte Bilder den Text längst in die Ecke gedrängt. Und auch in der Zielgruppe Ü40 haben viele schlichtweg nicht die Zeit, lange Blogtexte zu lesen. Da werden Blogs eher überleben als bei den jüngeren Lesern. Aber den großen Wurf wird man auch hier nicht mehr landen können.

    Irgendwann werden Blogs vermutlich genauso aussterben wie Nokia-Handys nach der Erfindung des Smartphones. Wer dann auf Blogs gesetzt hat, um Geld zu verdienen, hat ein Problem. Wer bloggt, weil es ihm Spaß macht, den dürfte das wenig interessieren.

    Liebe Grüße
    Fran

    • 11. Juni 2017 / 19:12

      Genau so ist es liebe Fran. Mal sehen, wie lange der Pioniergeist noch anhält.

  5. Betsi, die bunte Kuh
    11. Juni 2017 / 10:18

    Du schreibst mir aus der Seele; ich hab neulich schon etwas ganz ähnliches gebracht: es sind viel zu viele Wörter und Bilder im Netz und das Wesentliche kommt zu kurz vor lauter Cremepröbchen, Klamotten, Buddha Bowls und (nix für ungut!) Katzenfotos.

    Vermutlich fällt das irgendwann wie ein Soufflé in sich zusammen und übrig bleibt dann das, was immer schon da gewesen ist: “altmodische” Blogs, die lediglich aus Spaß an der Freude geführt werden.

    ;) … so wie meine.

    Moin aus München und schönen Sonntag
    von der Bunten

    • 11. Juni 2017 / 19:14

      Moin aus Kiel liebe Betsi. Ich hoffe doch, die altmodischen Blogs bleiben uns noch lange erhalten. Katzenfotos liebe ich aber auch. Kann nix dafür :)

  6. 11. Juni 2017 / 10:30

    Liebe Sabine, das hast Du schön geschieben. Ich lese erst Blogs seit ich selbst blogge. Ich kann da nicht viel zu Veränderungen sagen. Allerdings lese ich Blogs die mir gefallen auch mal gern rück bis zu ihren Anfängen auch bis 2008 wenns sein muss. Bei denen fiel mir jetzt nicht so viel auf. Natürlich verändert sich da mal was an den Fotos, wenn man sich eine andere oder neuere Kamera zulegt.
    Für mich sind FB, twitter, Insta und Co überhaupt kein Ersatz für einen Blog. Das ist für mich ein Gewirr von Bildschnipseln mit Hastags und es bannt mich überhaupt nicht.(wie man an meinem Account gut sehen kann) Einen eigenen Account für Haustiere hätte ich jetzt nicht so im Sinn, Luna guckt mich da nur müde an :))
    Ich lese gerne Blogs die schreiben wie sie wollen und SEO SEO sein lassen. Sonst ist es seltsam, mit vielen komischen links und Überschriften die ins nichts führen bin ich manchmal überfordert. Ich verstehe die Texte die mir nicht richtig sagen was sie sagen wollen nicht wirklich gut.
    Ich persönlich habe gern viele Bilder zum schauen und den nötigen Text dazu. Ich finde es auch schwierig bei Outfitposts bei der Herstellung und pflücken der Baumwollfasern zu beginnen um ein Shirtoutfit zu zeigen.:) Oder halt persönliche Sachen, die aber jetzt auch nicht endlos sein müssen. Eigentlich finde ich bei nur einem Blog den ich lese die Texte zu lang. Ich lese sie trotzdem, weil es persönliche Texte sind mit Ansichten und Fragestellungen etc.
    Blogs die nur posten wenn sie um Werbung gebeten werden sind jetzt auch nicht meine Lieblingsblogs. Und das gibt es auch in der älteren Generation, nicht nur bei den Jungen.
    Ich mag Deinen Blog, weil ich bei Dir das Gefühl habe Du schreibst und fotografierst und machst wie Du es willst und wie Du bist.
    Schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    • 11. Juni 2017 / 19:16

      Danke liebe Tina. Als reine Werbeplattform sehe ich meinen Blog auch nicht, obwohl ich Kooperationen annehme. An Deinem Blog gefällt mir die bunte Vielfalt. Du lässt Dir immer etwas Neues einfallen.

  7. 11. Juni 2017 / 10:31

    Ganz ehrlich ……… Mir geht das ganze SEo-Optimierungs Gequatsche ziemich auf den Keks! Ich blogge seit 2008 und wenn ich stöber bin ich MIR immer treu geblieben, jeder Versuch anders zu sein hat mich gestresst und ich fühlte mich verbogen! Ich mag den ganzen neumodischen Kram nicht, ich habe kein Instagram, Whatsapp und was es da nicht alles gibt! Ich bin zwar bei FB aber nicht um mich zu präsentieren – ich habe Blogbeiträge noch nie verlinkt und ich will auch nicht von den ü30Bloggern verlinkt werden und dieser Wunsch wird von Annemarie respektiert! Ich bin ein Urgestein, ich habe nur ein Touchhandy, weil man dort Bilder besser sehen kann, ich habe kein Internet auf meinem Handy weil ich unterwegs nicht ins Internet muss und ich liebe noch die herkömmlichen SMS noch lieber sind mir Anrufe! Ich schreibe in erster Linie für ich mich, meine Lesergruppe ist klein und das ist in Ordnung! Mein Blog spiegelt mein Leben, mein Ich ohne Weichzeichnung ohne rosarote Brille! Ich würde also ganz laut HIER rufen um Deine Frage zu beantworten! Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag! PS hast du dir deine alten Beiträge mal angesehen?

    • 11. Juni 2017 / 19:19

      Danke liebe Patricia. In dieser Hinsicht bin ich schon modern und nutze die Medien. Für mich ist das eine gute Ergänzung. Ja, ich lese immer wieder auch meine alten Beiträge und stelle fest, dass sich mein Blog im Laufe der Jahre ebenfalls verändert hat.

  8. 11. Juni 2017 / 10:42

    Guter Artikel und interessant geschrieben liebe Sabine. Aus meiner Sicht sind Instagram, Facebook und ein Blog drei ganz verschiedene Dinge. Damit kann eigentlich nicht eines das andere ersetzen. Das schnelllebige Social Media Kanäle im Moment vielleicht eher gefragt sind als Blogs das mag ich dabei gar nicht bestreiten. Das geht vielleicht so etwas in die Richtung wie die Entwicklung vom Modemagazin hin zum Modeblog. Trotzdem gibt es die Magazine heute noch immer. Daher denke ich das auch die Blogs weiterhin eine Zukunft haben.

    Ein Blog macht für mich ein ausgewogenes Verhältnis von Bild und Text aus, bei dem ich auch gerne mal etwas darüber lese, das den Menschen hinter dem Blog ausmacht. Dabei darf der Text dann allerdings nicht zu lang werden. Wenn es zum Blog und dem Menschen dahinter passt, darf der Blog auch gerne Werbung enthalten. Zumindest bei Instagram habe ich nur Bild und Text. Aussagen darüber was den Menschen dahinter betrifft sind eher selten zu finden. Deshalb finde ich es viel schwieriger einen Blogartikel für den Leser interessant zu gestalten als einen schnellen Post auf Instagram. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Ursula

    • 11. Juni 2017 / 19:22

      Das geht mir genauso liebe Ursula. Ein Bild auf Instagram ist schnell hochgeladen, aber auch schnell weitergeklickt. Von daher lese ich gern Blogs, wenn die Texte nicht zu lang sind.

  9. 11. Juni 2017 / 10:43

    Huhu Sabine Guten Morgen :)
    Dieses Thema beschäftigt in letzter Zeit immer mehr Blogger. Finde ich gut.
    Ich bin, sagen wir mal ein Neanderthaler in der Bloggerszene. Seit 2006 treibe ich dort mein Unwesen. Klar, kann man deutlich einen Wechsel erkennen. Wenn ich mich noch an meine Anfangszeiten erinnere, da war in dieser Szene ein Zusammenhalt wie man ihn heutzutage nicht mehr findet. Egal ob A, B oder C Blogger. Spontan wurde geholfen. so hatte auch ich damals das Glück, dass mir bei einem Blog-Wordpressabsturz sofort von “Basicthinking” (damals einer der größten Blogs) Hilfe zuteil wurde.
    Durch Facebook Instagram usw.. hat sich diese Szene komplett gewandelt. Viele (besonders Junge) wollen einfach nur das schnelle Geld machen. Lesen freut nur noch die Wenigsten und in dieser schnelllebigen Zeit ist Instagram einfach die Nummer 1, um sich schnellstmöglich mitzuteilen. Denn morgen ist schon wieder etwas Anderes “hyph”
    Die Zielgruppe wird immer Jünger. Und gerade mit den “Jungen” lässt sich verdammt viel Kohle verdienen. Was diese posten, das ist trendy und muss gekauft werden. -> Sehe ich täglich bei den Kids von 10+…..
    Produktwerbung und das schnelle Geld steht hoch im Trend. Ergo bloggen immer mehr “BLogger” über irgendwelche Produkte, die man dann x-fach in der Szene lesen kann.
    Ich gehe da mit Fran konform.
    Irgendwann sterben die herkömmlichen Blogs aus.
    Außer man betreibt es wirklich nur für sich selber und als Hobby und Spaß.
    Hab einen wunderschönen sonnigen Tag
    Liebe Grüße
    Nila

    • 11. Juni 2017 / 19:24

      Ich hoffe doch, dass sich die Blogs noch eine Weile halten. Ansonsten gehe ich mit Dir konform. Egal wo man ist. Die Leute gucken nur noch auf ihr Handy.

  10. 11. Juni 2017 / 10:54

    Hallo Sabine,
    ja, das ist das, was mir die Lust raubt am Bloggen und Lesen…. mit Erschrecken bemerke ich dass einige Blogs, die ich zuvor sehr gern gelesen habe und als sehr schön geschrieben empfand, nur noch notdürftig verdeckte Werbemittel geworden sind. Klar, wenn man den Anspruch hat, mit seinem Blog Geld zu verdienen, muss man das tun. Aber es ist nicht so schön, plötzlich still und heimlich vom Leser zum potentiellen Kunden gemacht zu werden.

    Ob diese Blase irgendwann mal platzen wird? Da steckt viel Geld dahinter. Und ich glaube, gerade bei Instagram sind die Möglichkeiten noch nicht ausgereizt. Denke, das dauert noch ein wenig.

    Lieben Gruß
    Gabi

    • 11. Juni 2017 / 12:37

      Liebe Gabi, das ist interessant, was du schreibst. Vor allem: was ist “still und heimlich”? Keine Kennzeichnung? :) Liebe Grüße Sabina

      • 12. Juni 2017 / 7:44

        Genau Sabina. Das zum Einen, aber auch die Blogs mit gekennzeichneter Werbung, welche dann zunehmend mehr wird. Ich finde, da sollte es schon eine Vorankündigung geben. Schließlich ändert sich für den Leser eine ganze Menge.

    • 11. Juni 2017 / 19:26

      Liebe Gabi, ich denke ebenfalls Du meinst nicht gekennzeichnete Werbung auf Blogs oder Instagram, oder? Das gefällt mir auch nicht. Ich lese auch Werbeposts, möchte aber darüber informiert werden. Lassen wir uns mal überraschen, wie sich das weiter entwickelt.

  11. 11. Juni 2017 / 10:57

    Früher waren wir eine Handvoll Blogger, da hat man sich immer gefreut, wenn irgendjemand irgendwo einen Artikel veröffentlicht hat. Jetzt gibt es unzählig viele, die einen Blog betreiben. Da muss man natürlich auch die Werbetrommel rühren, damit man nicht in der Masse untergeht. Aber ich bin der Meinung, dass das alles über ein vernünftiges Maß hinausgeht. Mich stört diese unsägliche Gleichmacherei, die immer mehr um sich greift. Im Prinzip sehen die Blogs fast alle gleich aus, haben ähnliche Artikelbilder, ähnliche Themes und ähnliche Inhalte. Und da will ich meine Blogs nicht mal ausnehmen.
    Ich will mit meinen Blogs auch Geld verdienen, aber ich will meine Individualität und Authentizität behalten. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.
    Letztendlich hat Google der Bloggerszene einen Bärendienst erwiesen und der Rest wird von Facebook kaputt gemacht – siehe Instagram.
    Bloggen ist nicht das wichtigste auf der Welt und Google auch nicht. Und wenn ich mich wieder mal über die allgemeine Entwicklung ärgere, führe ich mir das vor Augen. Und es geht mir wieder ein bisschen besser.
    LG Sabienes

    • 11. Juni 2017 / 19:29

      Das ist eine gute Einstellung. Ansonsten wird man ja “rammdösig”, wie man bei uns im Norden sagt.

  12. 11. Juni 2017 / 11:49

    Ich denke durchaus, dass der klassische Blog Zukunft hat. Die Socials sehe ich als Ergänzung. Man beachte dabei: Wenn die App stirbt, z.B. Instagram, dann sterben auch Deine Inhalte. Oder wenn Sein Konto gesperrt wird – passiert immer wieder, bist Du da weg vom Fenster. Bei Deinem Blog liegt es in Deinen Händen als Selbsthoster.

    LG nach Kiel

    • 11. Juni 2017 / 19:30

      So sehe ich das auch. Den Blog kann ich noch gut selbst verwalten. Auf die Apps bin ich angewiesen.
      LG nach Hamburg

  13. 11. Juni 2017 / 12:14

    Hallo Sabine,

    das ist ein sehr interessanter Blogpost. Ich bin ja auch schon einige Jahre dabei und habe in der Zeit grosse Veränderungen wahrgenommen. Aus meiner Sicht ist nicht alles schlecht, was sich verändert. Mein Blog hat sich in der Zeit auch sehr verändert. Alleine schon deshalb, weil ich mich verändert habe. Für mich ist beim Bloggen Authentizität am wichtigsten. Social Media sehe ich dann als Ergänzung dazu und nicht als Konkurrenz.

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
    Anja

    • 11. Juni 2017 / 20:08

      So sehe ich das auch liebe Anja. Mein Blog hat sich ebenfalls “entwickelt” im Laufe der Jahre. Das ist auch gut so, weil sich der Mensch ja auch verändert.

  14. 11. Juni 2017 / 12:34

    Absolut liebe Sabine. Und erstmal lieben Dank für die Verlinkung. Das mit dem Text zum Outfit geht mir ganz genauso und darüber schreibe ich demnächst was. Da kann ich gleich auf dich “mehrwertig” hinweisen ;-)

    Das ist dann sinnvoll, finde ich. Wer einen Blog hat, sollte gerne schreiben. Das tue ich. Und ich denke, du auch. Das Medium Online setzt leider gewisse Rahmenbedingungen. *seufz*

    Und Social Media sehe ich wie Anja oben auch als Ergänzung. Mit dem Blog habe ich eine eigene Leserschaft. Aber Ü40 findet immer zusammen.

    Happy blogging meine Liebe und schönen Sonntag.

    Übrigens kann es sein, dass ich mit dicken Fingern gerade J&E entfolgt bin. *kreisch* Das war keine Absicht….LG Sabina

    • 11. Juni 2017 / 20:09

      Vielen Dank liebe Sabina. Ich sehe das ebenso. Wer einen Blog hat, sollte gern schreiben. Happy blogging weiterhin :)

  15. Andrea B.
    11. Juni 2017 / 14:00

    Hallo Sabine, ich lese nur noch eine handvoll Blogs und deinen mag ich so wie er ist. Natürlich und authentisch. Diese ganzen professionell gestylten Blogs interessieren mich nicht und auch das Modegedöns nicht, welches dort präsentiert wird. Als ich noch Zeitschriften gelesen habe, fand ich die Modeseiten auch immer öde. War meist eh nichts Tragsbares für den Alltag dabei und meinen Stil habe ich gefunden. Ein paar Beautyblogs, denen ich vetraue, werden auch gelesen, ansonsten schaue ich auch schon gerne aus Instagram :-) LG Andrea

    • 11. Juni 2017 / 20:12

      Liebe Andrea, viele Sachen aus den Mode-Magazinen sind für mich rein preislich schon nicht tragbar. Das kann sich kein normaler Mensch leisten. Daher schaue ich mir gern die “normalen” Mode-Blogs an und lasse mich inspirieren.

  16. Bärbel
    11. Juni 2017 / 16:23

    alles entwickelt sich weiter, also auch der social media konsum. alles wird schneller. eindrücke – meist visuell über fotos – kommen von allen seiten. kaum jemand hat noch zeit für lange blogtexte, dabei “sagt” goggle, dass artikel mit 1000 wörtern besser ranken, als welche mit 300. dann stehst du bei google oben und trotzdem liest keiner bis zum ende?

    jammern hilft nix. weder über shadowbun, noch über den neuen instagram algorithmus. ich schaue nicht zurück, lieber nach vorne und mache mit, solange ich spaß habe.
    liebe sonntagsgrüsse
    bärbel ☀️

    • 11. Juni 2017 / 20:13

      Das stimmt liebe Bärbel. Jammern hilft nix. Einfach machen und Spaß haben :)

  17. 11. Juni 2017 / 16:38

    Mein Blog bleibt, solange er gelesen wird. Und das wird er. Vielleicht nicht von der Karawane, duie auch gerne mal weiter zieht, aber von einer nicht unbedeutenden Leserschaft. Instagram empfinde ich zunehmend als nervig, seitdem dort nur noch Wetbung ist und viele “richtige” Leser verabschieden sich von dorrt, weil es nur noch kommerziell ist. Schade, war eine nette Plattform.
    Die SEO Posts kommen ja immer mal wieder gerne. Bin ich schön zieht auch gut, musste ich feststellen. Ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das kommt am besten an und gefällt mir am besten. Vielleicht habe ich so 100 Leser weniger aber die Leser kommen dann wenigstens wieder.
    LG Andrea

    • 11. Juni 2017 / 20:14

      Das ist mir auch sehr wichtig liebe Andrea. Lieber ein paar Klicks weniger, dafür Leser, die wieder kommen ;)

  18. 11. Juni 2017 / 16:42

    Liebe Sabine,
    wir müssten uns ja schon fast 7 Jahre kennen :).
    Warst ja eine meiner ersten Leserinnen.
    Momentan gehe ich auch langsam wieder back to the routs und schreibe einige Lebensnahe Beiträge und es macht mir viel mehr Freude.
    Liebe Grüße!

    • 11. Juni 2017 / 20:22

      Liebe Jenny, wir kennen uns in der Tat schon so lange. Ist das nicht cool. Ich lese Deinen Blog immer noch gern :)

  19. 11. Juni 2017 / 17:29

    Liebe Sabine,
    da hast Du ein wirklich wichtiges Thema angesprochen. Ich glaube ebenfalls, dass Blogs auch weiterhin gelesen werden und Instagram ausschließlich eine Ergänzung – leicht bekömmlich- bleiben wird. Was mich wirklich stört ist die fehlende Kennzeichnung von Werbung. Egal ob Instagram oder Blog. Und ich bin mir recht sicher, dass es so nicht mehr lange gut geht. Es gibt auch jede Menge erfahrene Blogger über 40, die nahezu keinen Post mehr ohne verdeckte Werbung online stellen. Solche Blogs lese ich nicht und like ich auch nicht auf Instagram.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Gabriele

    • 11. Juni 2017 / 20:24

      Liebe Gabriele, das glaube ich auch. Es ist nur eine Frage der Zeit. Diese Schleichwerbung geht mir ebenfalls auf den Senkel.

  20. 11. Juni 2017 / 18:25

    :-) Liebe Sabine,
    ich bin nun bald im 6. Blog-Jahr und das ist ein Thema, das uns scheinbar alle ziemlich bewegt. Ich merke auch dass sich einiges ändert. Hängt aber auch mit der Flut an Blogs zusammen, die uns fast überrolt. Natürlich habe freue ich mich auch über ein Zubrot und über Produktproben. Allerdings müssen sie zu meinem Blog passen und ich denke, dass das, was ich bringe, immer ein Teil von mir ist. Und so soll es bleiben.
    Schönen Sonntag und liebe Grüße,
    Claudia :-)

    • 11. Juni 2017 / 20:25

      So händel ich das auch liebe Claudia. Hab auch nichts gegen Kooperationen, wenn es passt. Ich hoffe, Du hattest einen schönen Sonntag ;)

  21. 11. Juni 2017 / 19:14

    Hallo Sabine,

    ich blogge ja schon seit 2002 (nicht auf Texterella, da erst seit 2009, sondern auf textblog.de) und natürlich hat sich das Bloggen massiv verändert. Aber die ganze Welt verändert sich ständig! Leben ist Veränderung, Stillstand ist Tod. :D

    Mir ist es ziemlich egal, welche Prognose Blogs grundsätzlich haben: Ich blogge, weil es mir so viel Spaß macht. Dass ich mittlerweile auch ein wenig Geld damit verdiene ist prima (und angesichts des Aufwands auch berechtigt), aber wenn ich keines verdienen würde, wäre es mir auch recht. Schließlich habe ich bereits 10 Jahre gebloggt, ohne dass mir Kooperationen überhaupt in den Sinn gekommen wären.

    Ein wenig haben wir es doch auch selbst in der Hand: Liefern wird doch Inhalte, die für Leser interessanter sind als Instagram. :-)

    Liebe Grüße,

    Susi.

    • 11. Juni 2017 / 20:27

      Da gebe ich Dir absolut recht liebe Susi. Wir haben es selbst in der Hand. Wenn ein bisschen Geld dabei rüber kommt, habe ich auch nichts dagegen. Ich finde die Inhalte auf Blogs wesentlich interessanter als Instagram ;)

      • 11. Juni 2017 / 20:34

        Ich auch!

        Ich bin ja auf Insta auch schon ewig … mit mäßigem Erfolg. :D Weil mir das Strategische einfach nicht liegt, beim Blog nicht und bei Insta auch nicht. Insta gucke ich gerne, aber … sind halt doch nur Bilder. Und die wenigsten können damit Storys erzählen.

        • 11. Juni 2017 / 21:25

          Bilder auf Insta reichen mir. Die Stories nutze ich nicht. Das können andere besser ;) Stratege bin ich ebenfalls nicht. Dann müsste ich “Klinken putzen”. Das ist nicht mein Ding.

  22. LoveT.
    11. Juni 2017 / 19:31

    Für mich persönlich werden Blogs noch lange eine Existenzberechtigung haben und auch weiterhin gerne gelesen werden. Ich glaube daran, das Blogs ein gutes Medium sind, um Informationen weiterzugeben und auch zu erhalten. Daher werden sie überleben :)
    Themenvielfalt trägt z.B. dazu bei, so wie hier bei dir, ein guter Mix ist ein schöner Weg um interessant zu bleiben.
    Herzlichen Dank für das Verlinken meiner Gedanken dazu <3
    Liebe Grüße!

    • 11. Juni 2017 / 20:28

      Danke Dir für das Feedback. Deine Gedanken passen gut zu dem Thema. Ich finde auch, ein guter Mix macht es aus.

  23. Heidi
    11. Juni 2017 / 20:15

    Ich sag´s mit einem Wort … “Quark”… man muss sich nur die Mühe machen sich einfach mal etwas Zeit nehmen und für andere Themen offen sein . Und schon entdeckt man eine Fülle an verschiedenen Blog´s , wo man gar nicht weis , wann man die alle lesen soll ;)
    Alle anderen Medien , haben eine Haltbarkeit wie Milch ;) Wart mal ab , Fb ist schon hinten dran und die anderen Plattform verlieren auch. Weil eigentlich ist alles so kommerziell geworden das es nur noch mit bares zu machen ist . Und wer will das langfristig . Ich kenne keinen , der da richtig Geld in die Hand nimmt um ein unbedeutender Blog-Star zu werden . Alles hat seine Zeit … Tagebuch schreiben aber immer
    Liebe Grüße

    • 11. Juni 2017 / 20:33

      Stimmt liebe Heidi. Es gibt viele tolle Blogs – auch mit Randthemen – die sehr lesenswert sind. Die drängen sich nur nicht so auf den Markt.

  24. 11. Juni 2017 / 21:29

    Ich hoffe, dass der herkömmliche Blog, wie Du ihn nennst, Zukunft hat. In meiner Blogroll sind nur solche Blogs. Natürlich haben sie sich mit der Zeit weiter entwickelt, das ist erfreulich. Dass die eine oder andere ein Produkt bewirbt, finde ich legitim und überhaupt nicht störend, solange die Kennzeichnung stimmt. Was mich langweilt, sind die “großen” Blogs, die inzwischen alle ziemlich ähnlich aussehen. Aber, die muß ich ja nicht besuchen. Ich denke (hoffe), dass es weiterhin viele individuelle Blogs gibt, solche die mich noch echt inspirieren, wo Menschen schreiben, die sich noch nichts von der Maschine diktieren lassen.
    So wie Deiner. Dein “Mehrwert” ist nicht aus der Luft gegriffen, der bist Du, mit Deinem ganz persönlichen Stil.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • 11. Juni 2017 / 22:29

      Danke liebe Sabine. Genau das meine ich. Das weckt den Pioniergeist in mir. Bei Dir geht es mir genau so. Auch wenn Du längere Pausen machst: Ich freue mich immer auf einen neuen Beitrag von Dir :)

  25. 11. Juni 2017 / 22:07

    Ich finde es gibt durchaus ein paar gute Hinweise (mancher nennt sie SEO) die man beachten kann, wenn man einen Post veröffentlicht. MMn gelten die aber eben nicht immer und nicht für jeden Post.
    Wie immer sollte man mit Augenmaß an eine Sache ran gehen.

    Meine Gedanken zum Thema SEO folgen wie angekündigt in ein paar Tagen.
    LG Sunny

    • 11. Juni 2017 / 22:31

      Da bin ich gespannt liebe Sunny. Sicherlich kann man einige Hinweise beachten. Sie sind aber nicht das “Non plus ultra”. Man kann sich auch verrückt (rammdösig) machen.

  26. 11. Juni 2017 / 22:22

    Liebe Sabine, ich glaube an Blogs! Alles andere ist für mich schnelllebig. Und außerdem, was sollen die Leute in der Arbeit tun, wenn sie nichts zu tun haben, wenn nicht Blogs lesen :)
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • 11. Juni 2017 / 22:33

      Liebe Rena, das frag ich mich auch. Wer während der Arbeitszeit Zeit hat, Blogs zu lesen, der kann sich glücklich schätzen. Bei mir ist das eher die Ausnahme ;)

      • 14. Juni 2017 / 16:16

        Liebe Sabine, dann fragen wir uns das beide :)
        Liebe Grüße, Rena

  27. 12. Juni 2017 / 12:53

    liebe Sabine, ich lese ja schon lange in deinem Blog und zwar deshalb weil er vielfältig ist, Themen umreisst die mich auch interessieren.
    der Mix macht es aus, und so halte ich es auch mit meinem Blog.
    Interessante kleine Geschichten – die auch eventuell andere interessieren.
    am Wochenende war in der Kölner Talkshow eine Modebloggerin die durch ihren Auftritt deutlich bewies dass sie – außer sich selbst darzustellen nix interessanteres und anderes als sich selbst anzubieten hatte. Hübsch, jung, blond – in der passenden Mode – für die sie Werbung macht – mehr brauchte es nicht um genügend Klicks auf Instagramm, Facebook und Co durch ihre Fotos zu bekommen, soll das die zukünftige Welt der Blogger sein?
    So hohl und leer..?
    ich sag dazu eindeutig: nein.
    Es ist Werbung – Selbstdarstellung um Geld zu verdienen und um im Mittelpunkt zu stehen – alles sehr schnelllebig – was sie 2 Jahre – wenn sie sich “hält” später mal mit sich vorhat wusste sie nicht mal zu sagen
    Ziemlich arm würde ich sagen und mit Fältchen am Mund – oder ein paar Pfündchen mehr auf den Rippen kann sie sicher auch nicht gut umgehen…
    arme Bloggerwelt wenn sie nur noch aus Bildern statt aus Inhalten besteht…
    haben die Menschen sich wirklich nicht mehr zu sagen?

    liebe Grüße Angelface

    • 12. Juni 2017 / 13:11

      Liebe Angelface, ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Zukunft ist. Jedenfalls nicht für mich und vermutlich für Millionen anderer Blogger. Die Talkshow hätte ich gern gesehen.

  28. The Blonde Lady Lioness
    12. Juni 2017 / 16:33

    Ein toller Post, liebe Sabine!
    Ich finde auch, wer bloggt, sollte gerne schreiben.
    Und sich nicht verrückt machen lassen von SEO.
    Social Media nervt mich und ich sehe es nur als Ergänzung zum Blog.
    Liebe Grüsse
    Steffi
    P.S. Die Talkshow hätte ich auch gerne gesehen.

    • 12. Juni 2017 / 23:00

      Danke liebe Steffi. Der Spaß am Schreiben liegt im Vordergrund. Social Media als Ergänzung finde ich gut ;)

  29. 12. Juni 2017 / 20:28

    Liebe Sabine, deine Frage ist nicht mal so eben zu beantworten. Du hast mit Sicherheit Recht, dass Insta & Co momentan einen Hype haben. Auf der Cebit war ich allerdings zu einem Beitrag über Bloggen von Blogfoster eingeladen. Die meinen das der typische Blog in ca. 3 Jahren nicht mehr als Werbeplattform weg zu denken ist. Ich finde es wird viel zu viel Wirbel um die “Werbung” gemacht. Ich finde ein guter Blog kann Werbung vertragen. Nur ehrlich muss er sein und das merkt man sehr schnell. Ich liebe es zu schreiben und neues auszuprobieren. Ich freue mich wenn ich auf anderen Blogs Empfehlungen sehe. Schon oft habe ich etwas nach einer Empfehlung gekauft und war sehr zufrieden. Dadurch habe ich schon so einiges an Geld gespart. Denn wenn ich im Fernsehen Werbung zu Wimperntusche sehe die mega Wimpern machen soll bekomme ich Krämpfe. Man kann eindeutig sehen das die Dame falsche Wimpern trägt. Denken die alle wir sind blöd? Daher finde ich Blogs und deren Werbung wichtig. Macht euch frei von den Hetz-Kampagnen erfolgloser Blogger, dass diese Blogs nicht ehrlich sind. Du bist doch das Beste Beispiel. Testest Sachen und schreibst ehrlich, besser geht es doch nicht. Nur nicht verrückt machen lassen, ich schreibe auch schon einmal weniger wenn ich keine Zeit habe, krank bin oder mich im Urlaub befinde. Dafür entschuldige ich mich aber nicht.
    Sorry etwas lang geworden, aber das Thema regt mich wirklich auf. ;-)))
    LG Petra

    • 12. Juni 2017 / 23:13

      Danke für Dein Feedback liebe Petra. Mir geht es gar nicht in erster Linie um Werbung oder den Blog als Werbeplattform. Klar habe ich Kooperationen und mache auf meinem Blog Werbung. Dazu stehe ich. Für mich steht das aber nicht im Vordergrund. Aus dem einfachen Grund: ich will mich nicht davon abhängig machen, sondern über Themen schreiben, die mir unter den Nägeln brennen und am Herzen liegen. Ich will mir auch nicht vorschreiben lassen, wie ich was zu bloggen habe. Meine eigene Meinung ist mir mehr wert. Ich glaube schon, dass die Leser das merken.
      In den Anfängen des Bloggens wäre niemand auf die Idee gekommen, Blogger für Produkte zu werben und Kooperationen anzubieten. Das hat sich erst im Laufe der Jahre entwickelt.

  30. 12. Juni 2017 / 22:25

    Hallo Sabine! Ich denke, dass ein Blog dann am besten ankommt, wenn er authentisch ist! Und das ist, was ich an Deinem Blog liebe! Er hat genau die richtige Mischung aus ,,Blick durchs Schlüsselloch” (Katzen, Ausflüge…)und gute Darstellung einer in sich stimmigen Mode. Mir wurde einmal vorgeworfen, meine Posts seien zu lang! Niemand würde sich dafür interessieren! Nun sind es aber gerade auch die medizinischen Sachen, die sehr viel gelesen werden, manche Artikel mehrere Tausend mal! Eine gewisse Länge brauchen informative Post nun einmal. Aber es ist ein Unterschied, ob Du Mode postest oder ob ich einen medizinischen Artikel schreibe! Und, wie Du sagst,da ergibt sich die richtige Länge von selbst! Alles Liebe, Nessy

    http://www.salutary.style

    • 12. Juni 2017 / 23:17

      Ganz genau so sehe ich das auch liebe Nessy. Deine medizinischen und wissenschaftlichen Artikel interessieren mich sehr, und die lese ich auch bis zum Ende. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man über Medizin (natürlich auch über andere wissenschaftliche Themen) oder Mode schreibt.

  31. 13. Juni 2017 / 13:09

    Liebe Sabine, Ich blogge einfach weil es mir Spaß macht und solange ich den noch habe mache ich weiter!
    Liebe Grüße
    Nicole
    http://alnisfescherblog.com

    • 13. Juni 2017 / 21:23

      Das ist auch mein Grund zu bloggen liebe Nicole :)

  32. 13. Juni 2017 / 16:48

    Hey liebe Sabine,
    ich habe sogar schon Anschreiben erhalten, in denen ich ausschließlich nach meinem Insta-Account gefragt wurde. Und weißt Du was? Mein Handy ist kaputt, momentan nix mit Instagram und: es ist mir egal. Ich möchte mit echten Menschen schreiben, so wie hier bei Dir. Mir als Blogger ist es so wichtig, dass mich meine Leutchen besuchen und ihren Senf zu meinen Themen dazu geben. Das ist es, was mir Freude bereitet. Klar könnte ich google nach guten Schlagworten und Überschriften absuchen, aber ich gebe nun mal nicht die besten Blogger-Tipps oder Abnehm-Methoden.
    Ach und eigentlich: ich bin mega-zufrieden so wie es gerade läuft. Bloggen und Fotos-Posten wird manchmal echt überbewertet.
    Liebe Grüße
    Marion

    • 13. Juni 2017 / 21:25

      Das stimmt liebe Marion. Mir gefällt auch ganz besonders der Kontakt zu den “Kolleginnen” :)

  33. 13. Juni 2017 / 21:15

    Liebe Sabine,
    ein interessante Thema. Ich glaube aber eher das er Zukunft hat weil wir uns mitteilen wollen und auch die Werbung verstärkt in die Digitale Welt drängt. Für mich ist Facebook oder Instagram kein Ersatz für einen Blog.
    Ich blogge erst seit einem Jahr aber ich muss wirklich sagen das mir der Austausch und die Kommentar immer wichtiger werden. Mir kommt es fast vor als ob ich euch alle kenne und lebe mit euch mit. :-) Mir macht es einen sehr Spaß!
    LG Natascha

    • 13. Juni 2017 / 21:26

      Es ist wie in einer kleinen Familie liebe Natascha. So geht es mir auch :)

  34. 13. Juni 2017 / 23:13

    Dieses Thema ist in letzer Zeit sehr präsent, aber ich
    Ich denke, dass Instagram & Co. für mich dienen nur als Social Media Ergänzung zu einem Blog. Die können überhaupt nicht zeigen was ein guter Blog Artikel vermitteln kann. Außerdem der Austausch auf einem Blog viel intensiver und persönlicher ist.
    Toller Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • 13. Juni 2017 / 23:32

      Danke liebe Claudia. Ich empfinde es genau so. Den persönlichen Austausch möchte ich nicht missen :)

  35. 14. Juni 2017 / 12:56

    Ganz reine Testblogs lese ich nur wenig, ich mag auch das persönliche, hin und wieder mal ein Urlaubsbericht oder Gedanken des Autors. Gerne auch eine Geschichte zum Outfit oder Produkt. Bei reiner Aufzählung der Eigenschaften eines Produktes kann ich mir auch gleich die Herstellerseite anschauen. Klar geht es nicht immer, aber ein paar persönliche Sätze dürfen einfach nicht fehlen. Dann lese ich Blogs auch viel lieber. Dass sie aussterben werden glaube ich nicht, aber mein freund hat mich letztens gefragt, wer außer anderen Bloggern denn meinen Blog liest. Ich glaube, diese Frage könnte man sehr vielen Bloggern stellen, oder?

    • 14. Juni 2017 / 13:09

      Das stimmt. Ich weiß, dass einige meiner Kollegen den Blog lesen. Die Familie und Freunde eher weniger. Vielleicht meine Schwester, die auch einen Blog hat, und einige Cousinen. Mit denen bin ich auf Instagram und Facebook auch vernetzt.

  36. 19. Juni 2017 / 14:49

    Oh Sabine, das ist ja wieder ein Thema…. drück dich mal. Wobei ich ja irgendwie nie in Schubladen passe… ich habe selten perfekte Bilder… da fällt mir ein… wenn ich mal viele Zeit habe (wann auch immer das sein wird), dann muss ich mich echt mal mit dem Selbstauslöser beschäftigen, also mal wieder in einen entsprechenden Laden. Stimmt, ich schalte bei zu vielen Zeichen – egal welches Thema ab – und überfliege nur noch. Dafür stechen Deine Punkte (ich liebe Punkte) mir immer ins Auge und ja, genau wegen der Outfits lese ich so gern bei dir und manchmal kommentiere ich auch.. zwinker!
    Liebe Grüße aus Berlin sendet Dir Jacky

    • 20. Juni 2017 / 17:51

      Vielen Dank liebe Jacky. Ich freue mich, dass Dir meine Outfits gefallen. Der Selbstauslöser ist eine tolle Sache. Ohne ihn wäre ich aufgeschmissen ;)

  37. 26. Juni 2017 / 10:14

    Hallo Sabine,

    “Heute wird der allgemeine Blog immer mehr durch Social-Media-Kanäle wie Instagram ersetzt. Das geht schneller. Viele Bilder, kaum Text. Die Suche nach Themen über Hashtags ist einfach. Der Trend ist wohl langfristig nicht aufzuhalten.” – vieles was du hier schreibst kenne ich nicht und es sagt mir auch nix – und das ist gut so! Ich bleibe schon von jeher Plattformen wie Facebook, Twitter und ähnlichem fern – weil´s mich einfach nicht interessiert. Und ehrlich gesagt hasse ich diese Plattformen, weil sie quasi jeder nutzt und alle darum so einen Hype machen – dies ist ein sehr guter Grund für mich da fernzubleiben.Zum anderen habe ich gar nicht die Zeit dazu irgendwelchen Leuten darüber zu folgen. Mein eigener Blog und das folgen anderer nimmt schon genug Zeit in Anspruch. Aber das ist Zeit die ich GERNE investiere.

    Keine Ahnung ob Blogs aussterben, ich werde weiterhin mein “Online Tagebuch”, ähhh Blog weiterführen und Spaß daran haben – hoffentlich wissen auch meine Leser wie viel mir mein eigener Blog bedeutet und das ich ihn mit Liebe “pflege”.

    Liebe Grüße

    Jennifer
    http://jennifer-femininundmodisch.blogspot.de/2017/06/unterwegs-stadtbesuch-bei-sommerlichem.html

    • 26. Juni 2017 / 10:32

      Man muss sich auch nicht überall tummeln liebe Jennifer. Oberste Prio hat auch mein Blog ;)

  38. 28. Juni 2017 / 9:46

    Hallo Sabine, sehr interessanter Post.
    Ich blogge erst seit kurzem und sehe mich hin und wieder auf anderen Blogs um – und bin verwundert bis entsetzt. Entsetzt bin ich über die ‘Schlampigkeit’ vieler Posts, sowohl inhaltlich als auch formal. Rechtschreibung und Interpunktion – ‘was soll das sein’?! Auch über inhaltliche Nachlässigkeiten und Fehler wundere mich. Dass in einem Best Of… ‘Vapiano’ als Restauranttipp steht, darüber muss ich dann eher lachen. Das Lachen bleibt mir dann im Halse stecken, wenn ich sehe, dass diese Expertin 20K follower hat; die müssen alle aufs ‘Vapiano’ hingewiesen werden?!
    Mein Blog hat das (noch unpopuläre) Nischenthema (allein)reisener, älterer Frauen (und Männer, die können es natürlich auch lesen, aber ausgerichtet ist er naturgemäß eher auf Frauen), dazu als Nebenschwerpunkt Kunst(-ausstellungen und -reisen). Das ist eine Schweinearbeit, weil ich halt nicht nur schreibe “ich war da, und es war echt töfte”, sondern in Anlehnung an Reiseführer recherchiere und verlinke (nein, nicht alles nur Affiliates….) und somit für einen Reisebericht Tage brauche. Ich strebe einen Mix aus viel Nutzwert und sprachlichem Unterhaltungswert an. Und der Server bricht nicht regelmäßig unter Besuchsrekorden zusammen.
    Das ist zwar hin und wieder etwas frustrierend, aber ich möchte einfach ein gutes Produkt (im Sinne von Ergebnis, nicht (nur) im Sinne von Ware) anbieten; das erfüllt mich dann und macht mir Freude, und darum soll es (mir) in erster Linie gehen. Schade, dass ich wahrscheinlich mit wahllos zusammengeschriebenem Zeug und Restaurantkritiken zu McDonalds mehr Follower hätte, aber so etwas möchte ich nicht veröffentlichen.
    Herzliche Grüße nach Kiel!

    • 28. Juni 2017 / 11:24

      Das kann ich gut nachvollziehen liebe Renata. Gerade umfangreiche Reiseberichte bedeuten einen erheblichen Arbeitsaufwand. Allein die Bilder zu bearbeiten und die Sehenswürdigkeiten zu recherchieren und zu verlinken. Für mich ist mein Blog eine Herzensangelegenheit.


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