Bildbearbeitung – Retusche bis der Arzt kommt?

Bildbearbeitung – Retusche bis der Arzt kommt?

Bearbeitest Du Deine Bilder, bevor sie hochgeladen werden? Gerade Fashion Fotos werden oft retuschiert bis der Arzt kommt. Was ist akzeptabel, und was ist zuviel des Guten?

Fotos machen, hochladen und ab dafür

Man es kann sich leicht machen, aber so einfach geht das nicht immer. Wer ein Google Konto hat und die Bilder bei Google + hoch lädt hat in der Regel ausreichend Speicher zur Verfügung. Blogger, die den Blog bei WordPress auf einem eigenen Server oder bei einem Anbieter hosten haben oft nur ein begrenztes Datenvolumen. Außerdem mag WordPress keine großen Bilddateien. Das macht sich durch elend lange Ladezeiten bemerkbar.

Es hilft also nichts, die Bilder müssen bearbeitet werden.

Welches Programm benutzt Du für die Bildbearbeitung?

Seit einigen Jahren bearbeite ich meine Fotos mit Photoshop Elements. Das ist die abgespeckte Version von dem großen Photoshop. Die allerwichtigste Funktion ist die Komprimierung der Bilder. Die Dateigrößen sind normalerweise sehr hoch. Wenn man die Bilder verkleinert, werden sie oft unscharf. Mit Photoshop Elements lassen sich die Bilder skalieren und glätten, wenn sie kleiner gemacht werden.

Hierfür erstelle ich eine neue Datei und ziehe das zu bearbeitende Bild dort hinein.

Die Bildgröße und das Format

Normalerweise haben Fotos eine Dateigröße von ca. 4 MB, wenn sie mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen wurden – je nachdem wie die Größe bei der Kamera voreingestellt ist. Bei den Kompaktkameras ist es ähnlich. Dateien von Handyfotos sind in der Regel etwas kleiner.

Ich mag es, wenn es “ordentlich” in meinem Blog aussieht. Daher benutze ich für meine Blogbilder zumindest in der Breite immer das selbe Format.

Beispiel

Vorschaubild = 16000 x 12000 Pixel

Fotos im Text -> Querformat = 680 x 510 Pixel -> Hochformat = 680 x 900 Pixel

Die neu erstellten Dateien werden auf diese Weise so stark komprimiert, dass sie nur noch eine Größe von etwa 50 bis 120 KB haben, ohne dass sie verpixelt sind. Für den Blog ist das völlig ausreichend.

Filter, Werkzeuge und Weichzeichner

Manchmal sind Fotos trotz ausreichender Beleuchtung zu dunkel oder es liegt ein Gegenstand auf dem Fußboden, der wegretuschiert werden muss. Rote Augen finde ich ebenfalls unschön. Um das auszugleichen gibt es Werkzeuge und Filter. Die Auswahl dafür ist reine Geschmackssache.

Ich persönlich passe Helligkeit und Kontrast an und retuschiere störende Elemente. Weichzeichner benutze ich nur selten.

Das Original

Sabine-Gimm-Fotoretusche-1

Hier sieht man ganz deutlich die Lampe an dem oberen rechten Bildrand.

Diese Illustration zeigt, wie das Originalbild in die neue Datei eingefügt wird, nämlich per Drag & Drop.

Sabine-Gimm-Fotoretusche-02

Anschließend ziehe ich das Bild in der Datei so lange  bis die störende Lampe nicht mehr zu sehen ist (in Pfeilrichtung). Das funktioniert übrigens an jeder Ecke. Am Ende ist kein Rand mehr von der neuen Datei zu sehen. Das Foto bekommt sozusagen einen neuen nicht sichtbaren Rahmen. In diesem Rahmen kann das Bild mit gehaltener Maustaste verschoben werden bis die gewünschte Position erreicht ist.

Zuletzt wird das neue Bild gespeichert. Ich verwende hierfür eine mittlere Größe.

Sabine-Gimm-Fotoretusche-03

Das Bild ist unscharf, weil es ein Screenshot vom PC ist. Auf dem Bildschirm sieht es aus wie das Original-Foto oben.

Das Endergebnis

Nach der Bearbeitung ist die störende Lampe verschwunden.

Sabine-Gimm-Business-2

Zum Vergleich ein Foto, welches mit dem Handy aufgenommen wurde. Hier sieht man ganz deutlich den Farbunterschied. Die Lippen sind blass, das Bild ist verpixelt. Schade an sich. Denn Selfies mit dem Handy oder dem Tablet mag ich eigentlich total gern. Der Vorteil daran ist, dass man sich selbst wie in einem Spiegel sieht. Die Fotos sind meistens viel lustiger und unverkrampft. Außerdem brauche ich dafür keinen Fernauslöser in der Hand. Die Qualität lässt allerdings sehr zu wünschen übrig. Hier kann man auch mit dem besten Programm nicht mehr viel nachbearbeiten.

Sabine-Gimm-Fotoretusche-2

Mir macht die Bildbearbeitung Spaß. Letztendlich kommt es darauf an, dass die Fotos der Realitität entsprechen und so natürlich wie möglich bleiben. Dabei darf gern ein wenig retuschiert werden.

Foto freistellen

Manchmal möchte man das Objekt aus dem Hintergrund freistellen. Das Objekt ist dabei im Fokus und scharf, der Hintergrund ist verschwommen und unscharf.

Am besten funktioniert das mit einer guten Spiegelreflexkamera, einem guten Objektiv und den richtigen Einstellungen der Schärfentiefe.  Wichtig ist dabei die Einstellung der Blende. Am besten wählt man eine möglichst große Blende (kleine Blendenzahl) von 1,8 bis 2,4.  Dafür müssen dann die Lichtverhältnisse (Belichtung) stimmen.

Man kann auch mit Photoshop freistellen. Die echte Funktion “Freistellen” halte ich dabei für ungeeignet. Damit schneidet man nur einen Bildausschitt aus. Die bessere Alternative ist die Tilt-Shift-Funktion. Damit kann man bestimmte Bereiche unscharf machen. Das erfordert allerdings viel Fingerspitzengefühl.

Sabine-Gimm-Blazer-2-3

Das magnetische Lasso

Photoshop Elements bietet ein weiteres Werkzeug zum Freistellen eines Objekts an. Das magnetische Lasso. Es gibt außerdem das einfache Lasso und das Polygon-Lasso. Zur Freistellung einer Person ist das magnetische Lasso am besten geeignet. Damit kann man die Konturen des Objekts nachzeichnen und aus dem Bild herausschneiden oder die Auswahl umkehren und den Hintergrund verändern.

Die Bearbeitung ist ebenfalls sehr aufwändig. Mein Header wurde so bearbeitet, dass ich mich (das Objekt) mit dem magnetischen Lasso eingerahmt und ausgeschnitten habe und in das andere Bild eingefügt und angepasst. Man kann ein Objekt mit dem magnetischen Lasso beliebig ausschneiden und in einen anderen Hintergrund hineinsetzen. Dabei muss sauber gearbeitet werden, evtl. überschüssige Kanten werden wegradiert.

Hier siehst Du ein weiteres Beispiel. Ich habe mich (das Objekt) mit dem magnetischen Lasso eingerahmt, die Auswahl umgekehrt und den Hintergrund mit dem Kunstfilter “Fotopapier-Collage” bearbeitet. Dadurch wirkt der Hintergrund wie gemalt. Das Objekt bleibt original.

Sabine-Gimm-magnetisches-Lasso

Die Frage ist: Will man den ganzen Aufwand betreiben?

Ich habe Dir ein Video herausgesucht, in dem Du genau sehen kannst, mit welchen Objektiven und mit welchen Blenden und Brennweiten Du die besten Ergebnisse erzielen kannst. Es gibt übrigens viele gute Tutorials bei YouTube.

 

Ein schönes Beispiel für Retusche siehst Du übrigens HIER  im Blog “Meine Kleider” von Annemarie.

Bearbeitest Du Deine Bilder? Wenn ja, wie? Ich bin gespannt wie Du zur Fotoretusche stehst.

Siehe auch Wie man sich mit einfachen Mitteln ein eigenes Fotostudio einrichtet

Sabine Gimm
Sabine Gimm

Autorin von Bling-Bling over 50

Mehr von mir: Web

57 Kommentare

  1. 20. März 2016 / 9:19

    Weisst du warum ich grundsätzlich verkleinere? Es gibt soviel Bilderklau im Netz, und damit man sie anschliessend nicht noch toll in Vergrößerungen nutzen kann mache ich sie kleiner….sollen sie vergrößtern, dann sind sie verpixelt ;-))

    Ansonsten bearbeite ich teilweise in dem ich auch Helligkeiten anpasseoder störende Objekte entferne, oder halt mal hervorheben, einen s/w Fokus mache, so wie du es halt bei mir siehst und kennst.

    Programmmäßig arbeite ich mich verschiedenen…einmal die freien PhotoScape sowie Paint.net und auch Zoner (gekauft)….oder/oder, Gibt ja auch wirklich gute kostenlose Versionen die man bei Chip finden kann.

    Ansonsten finde ich auch dass Bilder so bleiben sollten wie sie sind, vor allem was Personen betrifft….schlimm wenn immer retuschiert wird^^

    Dir noch einen schönen Sonntag und liebe Grüsse

    N☼va

    • 20. März 2016 / 11:02

      Die Bilder zu verkleinern ist auf jeden Fall ein guter Schutz. Ich signiere meine Bilddateien zusätzlich mit meinem Namen.

  2. 20. März 2016 / 9:28

    Guten Morgen Sabine, ich mache meist nur was nötig ist. Benutze kein spezilles Programm dafür, sondern das was mir Windows bietet. Da kann ich das Bild zurecht schneiden oder mal heller oder dunkler machen. Diverse Filter helfen manchmal auch. Meist mache ich das wenn ein Bild schön ist aber zu dunkel, zu hell.
    Optimieren finde ich sehr schön und hab auch nix dagegen. Verändern fände ich schon komisch. Also wenn ich mich schlanker aussehen lassen würde. Das würde ich nicht machen.das wär irgendwie Betrug.
    Hab einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

    • 20. März 2016 / 11:03

      Ich hab mich mal aus Spaß schlanker gemacht. Das sieht so unwirklich aus. Da lasse ich es lieber. Ansonsten finde ich kleine Korrekturen völlig in Ordnung.

  3. 20. März 2016 / 10:33

    Hi Sabine

    interessanter Bericht und so schön detailliert. Was das Verkleinern der Bilder betrifft, ich mache das nicht nur wegen dem begrenzten Speicherplatz, sondern vor allem auch wegen der Ladezeit. Man möchte ja nicht, dass der Blog auf dem Rechner der Leser/innen ewig lädt. Übrigens finde ich persönlich (aus Lesersicht) eher nervig, wenn Bloggerinnen die Bilder in (riesiger) Originalgröße einbinden, eben weil das Laden der Seiten dann so lange dauert. Natürlich sind Rechner und Internetverbindungen schon viel schneller geworden als noch vor ein paar Jahren, aber ich finde, das komprimierte Bildformat (wobei ich zugebe, meine haben meist so 200-300 KB, ich wähle eine Qualität um die 80 % statt der von PS vorgeschlagenen 60) reicht absolut aus, um alles erkennen zu können. RIESENbilder sind dafür m.E. nicht notwendig.

    Interessant finde ich auch den Unterschied zwischen Smartphonekamera und Spiegelreflex. Da sieht man mal, was für einen unglaublichen(!) Unterschied Kamera und Licht machen.

    Lg, Annemarie

    • 20. März 2016 / 11:07

      Riesige Bilder, die über eine ganze Seite gehen, finde ich nicht nur für die Ladezeiten doof, sondern auch sehr anstrengend für die Augen, weil man ständig scrollen muss. Meine Handy-Bilder sehen tatsächlich nur auf dem Handy gut aus.

  4. 20. März 2016 / 10:34

    Hi Sabine,

    ist mein Kommentar wieder im Müll gelandet? Der war so schnell wieder weg… Lg, Annemarie

    • 20. März 2016 / 11:07

      Ja leider. Deine Kommentare landen immer im Papierkorb. Frag mich nicht warum.

  5. eva
    20. März 2016 / 11:01

    Ich denke hier hat jeder seine eigenen Vorstellung. Ich bearbeite meine Bilder nicht so arg. Ich mache sie etwas “schäfer” und das wars dann auch.
    Fotos von mir bearbeite ich nur ganz wenig. Meine Falten machen mir nix aus, ich habe sie und darf sie mit über 66 Jahren auch haben.
    Weil ich fast bei jeder Falte sagen kann, wann ich sie bekommen habe.
    Da gibt es einige Falten und Narben.
    Was sollte ich da bearbeiten, bei Blümchen usw. das kommt drauf an.

    Es gibt aber tatsächlich Fotos, die sind so barbeitet, dass man erbrechen könnte. Ich hätte immer die Angst, dass man bei soviel Bearbeitung mich nicht mehr erkennen würde.
    Es ist alles Geschmackssache und wie habe ich neulich gelesen, das sind alles nur Äußerlichkeiten auf den Kern kommt es an.
    Also????

    Lieben Gruß Eva
    :-)))
    aber es gibt auch immer wieder Themen, die sich auf den Blog wiederholen.

    • 20. März 2016 / 13:08

      Richtig, auf den Kern kommt es an. Meine Falten lasse ich auch da wo sie sind. Die stören mich nicht.

  6. Sara (Herz und Leben)
    20. März 2016 / 11:02

    Liebe Sabine,
    auch bei Picasa ist der Speicherplatz begrenzt, vor allem aber habe ich dort ungern doppelte oder unbrauchbare Fotos liegen! Die lösche ich alle immer nachträglich, wenn ich sie vorschnell oder versehentlich hochgeladen haben sollte. Ordnung muß auch da sein!
    Ich habe PhotoScape und Photoshop Elements, aber auch einige andere Programme, die Du meinen Blogs unter “Bildbearbeitung” entnehmen kannst, aber ich kann sie hier auch gern nennen, sofern sie mir gerade einfallen. PhotoLine, IrfanView schon seit Ewigkeiten, damit lasse ich mir auch stets meine Bilder auf dem PC anzeigen. Man kann damit fix Fotos beschneiden, Bereiche ausschneiden, die niemand sehen soll etc. etc. und alles kostenlos. Ich verkleinere die Fotos immer zuerst mit IrfanView, bevor ich sie überhaupt mit anderen Programmen weiterbearbeite. Jedes Programm hat wieder andere Vorteile, daher wechsele ich hin und her. Wenn man die Bilder richtig verkleinert, werden sie nicht unbedingt unscharf. In Irfan View kann man das sehr schön einstellen! Ich werde dafür evt. mal eine Anleitung schreiben.
    Meine Fotos sind sogar schon mal 6 – 10 MB groß. ;-) Viel zu groß also fürs Internet! Bei der Verkleinerung kommt es nicht nur auf die Kilobytes an.

    Die störende Lampe würde ich ganz einfach mit dem Bereichsreparatur-Pinsel wegzaubern. Mit so einer Extra-Datei habe ich noch nie gearbeitet. Wäre mir wohl zu umständlich.

    Mit dem Handy finde ich es auch schwierig zu fotografieren. Es gibt aber schon sehr gute Handycams und mein nächstes Smartphone wird so etwas sein – das wäre dann schon optimal und ersetzt gleichzeitig eine mittlere Kamera.

    http://www.chip.de/artikel/Samsung-Galaxy_S4_Zoom-Handy-im-Kamera-Test-Test_63761605.html

    Die Handy-Apps können aber auch schon eine Menge – man kann die Bilder dann auch gleich auf dem Smartphone bearbeiten. Ich nehme das Smartphone ja sehr oft zum Fotografieren, weil ich es 1. immer dabei habe und 2. es sehr leicht ist. Die schwere Kamera kann ich unmöglich ständig bei mir tragen.

    Retuschiert hat man schon immer und ich verstehe die Aufregung darum nicht. Solange man den Menschen als solches noch erkennt, ist das doch völlig okay und jemand mit künstlerischem Anspruch wird ohnehin oft unrealistische Bilder zaubern, wer das nicht begreift, versteht eben nichts von Kunst! ;-) :-)

    Liebe Grüße
    Sara

    • 20. März 2016 / 13:07

      Liebe Sara,
      mir IrfanView komme ich persönlich gar nicht zurecht. In Photoshop Elements kann man die Bilder beim Verkleinern glätten. So bleiben sie auch scharf. Ich glaube, die Aufregung des Retuschierens bezieht sich eher auf Falten im Gesicht wegmachen etc. Da wird manchmal ein wenig übertrieben.

      • Sara (Herz und Leben)
        25. März 2016 / 14:59

        Liebe Sabine,
        zu Irfan View habe ich hier etwas geschrieben

        http://layout-testen.blogspot.de/2016/03/bilder-mit-irfanview-furs-internet.html

        Ich benutze dieses kleine Programm schon seit ich mit dem PC umgehe und kam darauf durch meine Kinder. Den Sinn hatte es, weil es sehr klein ist, zudem kostenlos und die damaligen PCs wenig Speicherkapazität besaßen.
        Es tut aber auch heute noch wesentliche und hervorragende Dienste, wurde scließlich auch mit den Jahren erweitert und ich bin daran gewöhnt und möchte es nicht mehr missen. Daneben besitze ich freilich PhotoshopElements und andere Grafik-Programme, die ich je nach Bedarf verwende, aber nicht 100% beherrsche. So wichtig ist mir das aber auch nicht.

        Was nun an Falten so derart ‘attrakti’ sein soll, daß die Aufregung darüber so groß ist, verstehe ich nicht. Sicher lege auch ich Wert darauf, daß jemand im Internet nicht VÖLLIG anders ausschaut als in der Realität. Aber wenn man die Person als solche erkennen kann, ist es doch egal, ob mit oder ohne Falten oder wie groß gar die Tiefe der Falten ist. Wir sind hier doch nicht im Seziersaal! ;-) ;o)

        Wir alle wissen doch, daß die meisten von uns gern SCHÖNE Fotos sehen. WEr will z.B. ein Auto mit vielen Kratzern im Internet sehen??? – Aber auch Falten können natürlich schön aussehen, wie bei einem alten Baum die Rinde. Es kommt eben auf den Gesamteindruck an. Wer aber nicht “schön” mit Falten ausschaut, weil diese bspw. von starkem Kummer oder Krankheit herrühren (denn solche Falten gibt’s ja leider auch und zum überwiegenden Teil), dem soll es doch gestattet sein, diese unschönen Teile wegzuretuschieren. Die hat er sich ja nicht ausgesucht, die sind ihm mehr oder weniger unschön zugeflogen.
        Dann dürfte man auch keine roten Augen, keine Krampfadern oder störende Objekte im Raum wegretuschieren oder auch Pickel. Ich jedenfalls kann sehr wohl zwischen Realität und Traum unterscheiden …. und klar, daß Frauen gern schön sein wollen …. manche Falten stören da halt. Ich hab’ damit kein Problem, weder mit noch ohne Falten!

        Beispiel aus jüngster Zeit ist für mich Let’s Dance …. das ich ausnahmsweise als Tanzbegeisterte mal im TV anschaue

        http://www.rtl.de/cms/sendungen/lets-dance.html

        Die Augenfalten der Tänzerin Oxana oder der noch jungen Jana Pallaske finde ich ganz bezaubernd, weil sie Persönlichkeit ausstrahlen, sogar sexy wirken im Kontext mit dem ganzen Menschen. – Das sind für mich auch keine Falten in DEM Sinne. Und ich glaube, auch Männer sehen das so, denn die Pallaske ist für viele sehr attraktiv! Falten sind eher negativ besetzt und zeigen oft was Ungesundes und das ist es wohl, was uns so aufbringt. Alter ist nicht gleich ungesund oder mit Krankheit gleichzusetzen! Leider wird das heute oftmals verwechselt.

        Die Aufregung halte ich eher für so eine Art Voyeursmentalität …. so nach dem Motto “zeig doch mal her Deine Falten, dann weiß ich wenigstens, wie Du gelebt hast oder so” bzw. hat die nun MEHR Falten als ich …. dann stehe “ich” ja doch noch besser da . . . nee, das muß nicht sein! Solche Falten muß man nicht jedem präsentieren. Das wäre wie seinen verknitterten Bauch durch mehrere Schwangerschaften der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich muß sowas nicht sehen! Davon hat keiner wirklich was, außer der Voyeur. Faulige oder kaputte Zähne läßt man sich doch schließlich auch entfernen oder schön überkronen. ;-)

        Liebe Grüße und schöne Ostertage
        Sara

        • 25. März 2016 / 18:08

          Danke für deinen informativen Kommentar liebe Sara. Wenn ich einen Pickel im Gesicht habe, wird der auch wegretuschiert. Finde ich völlig normal. Ich persönlich mag nur extreme Veränderungen und Weichzeichner nicht so gern. Aufhübschen geht natürlich immer :)

  7. 20. März 2016 / 11:02

    You look great Sabine! Have a nice Sunday!

    • 20. März 2016 / 13:09

      Thank you Francesca. Have a nice Sunday :)

  8. eva
    20. März 2016 / 11:04

    PS. Sabine

    Ich bin mit Bildbearbeitungsprogrammen sehr sehr gut ausgestattet.
    Ich habe Photoshop CS 6
    und Indesign CS6
    aber auch noch andere sehr professionelle Programm, die ich leider nicht kapiere. Aber das was ich kann, nutze ich auch. Würde ich mich mehr damit beschäftigen, ging noch mehr.

    Demnächst bekomme ich aber das ganz neue Photoshop.
    Das kann man in Miete jährlich erwerben, ganz tolle Sache.

    Lieben Gruß Eva

    • 20. März 2016 / 12:59

      Das finde ich total interessant. Mit der abgespeckten Version kann man zwar viel machen, aber lange nicht alles.

  9. eva
    20. März 2016 / 11:40

    Huch, wo ist denn mein erster Kommentar hingekommen?

    LG Eva

    • 20. März 2016 / 12:59

      Liebe Eva, manche Kommentare landen im Papierkorb. Die fische ich dann wieder dort heraus. Es kommt also nichts weg.

  10. Marita
    20. März 2016 / 12:06

    Hallo Sabine,
    es geht doch nicht nur um “Gesichtsverschönerung” oder um besser auszusehen!
    Ich bringe ehrenamtlich eine Dorfzeitung heraus, da MUSS man bearbeiten.
    Manche haben CS 6 und können damit nichts anfangen, schade.
    Freizustellen finde ich gut, so wie Du es auch gezeigt hast. Ich habe Elements 8.0, Picasa und auf die Schnelle auch schon mal Photoscape.
    Mein Freund hat Lightroom und CC 6, aber er ist ja auch Profi,

    LG Marita

    • 20. März 2016 / 13:03

      Liebe Marita, ich sehe es genau so. In jeder Zeitung werden die Bilder bearbeitet und verschönert. Profisoftware finde ich natürlich spannend. Die braucht ein Profi auch.

  11. 20. März 2016 / 15:12

    liebe sabine, ich bearbeite meiner bilder auch oft, meistens geht es einfach um die ausarbeitung der farben und wenn ich makroaufnahmen tätige, um das herausschneiden kleiner dinge :)
    liebe sonntagsgruesse!

    • 20. März 2016 / 16:15

      Das finde ich auch völlig in Ordnung. Mir macht das richtig Spaß :)

  12. 20. März 2016 / 16:42

    Ich finde ja in den Bildern steckt immer die meiste Arbeit. Ich wünschte die würdem vom Licht immer schon super aus der Kamera kommen, denn da müssen bei mir oft jetzt hellere Filter drauf. Ich freu mich auf Frühling und Sommer, da bearbeite ich faule Nuss dann nix ;-)
    Nur schnell ins Format schneiden.
    Du hast so einen schönen Ort für Fotos auch finde ich mit deinen Lampen, das ist echt toll.
    Liebe Grüße und ich hoffe du bist wieder ganz fit, Ela

    • 20. März 2016 / 16:57

      Danke liebe Ela. Die Lampen waren wirklich eine gute Investition.

  13. 20. März 2016 / 17:12

    Liebe Sabine ich würde gerne bearbeiten, wenn ich könnte. Dein Header Bild finde ich z.B. ganz toll. Ich habe mir einmal Gimp runter geladen, komme damit aber gar nicht zurecht. Wie ich schon mehrmals betont habe, fehlt mir irgenwie immer Zeit. Wenn ich immer lese wie kompliziert diese Programme sind, schreckt mich das total ab. Aber scheibar komme ich nicht daran vorbei und muss mal wieder lernen, lernen und nochmals lernen.
    LG Petra

    • 20. März 2016 / 18:25

      Liebe Petra,
      mit Gimp komme ich auch nicht klar. Deshalb habe ich mir Photoshop Elements gekauft. Auch hier musste ich mich erst reinfriemeln. Das nimmt schon viel Zeit in Anspruch.

  14. 20. März 2016 / 17:15

    Bildausschnitte und Runterrechnen kann ich, notfalls kann ich auch an der Helligkeit drehen, aber der Rest bleibt für mich böhmisches Dorf ;-) Selbst wenn ich mich schlanker und faltenfreier machen wollte – ich habe keine Ahnung, wie das geht. Also müssen meine Blog-Leser mit mir leben :-)
    Ob andere sich jünger, schlanker oder sonstwie vermeintlich attraktiver machen – mir ist es eigentlich egal. Ich frage mich nur, ob die beim Blick in den Spiegel dann täglich weinen. DAS wäre mir zu anstrengend ;-9
    Liebe Grüße
    Fran

    • 20. März 2016 / 18:26

      Erschreckend finde ich, dass viele junge Mädchen retuschieren. Ich bin zwar bei meinem Anblick in den Spiegel nicht immer erfreut, aber heulen musste ich noch nicht :D

      • 21. März 2016 / 8:43

        Ich würde raten, dass je jünger, desto mehr retuschiert. A) ist Retusche für viele junge Mädels völlig selbstverständlich und b) hat man sich mit 40 plus vermutlich irgendwie mit dem eigenen Ich angefreundet ;-) Mir geht es zumindest so.
        Und ganz ehrlich: Wenn die Einschläge näher kommen, freut man sich morgens vor dem Spiegel vielleicht einfach darüber, dass man noch da und gesund ist. Ob mir fünf Kilo und drei Falten mehr oder nicht. Zumindest mir geht es immer öfter so.

        • 21. März 2016 / 9:46

          Genau so ist das. Am besten ist, man winkt sich morgens im Spiegel zu und wünscht sich einen schönen Tag :D

  15. 20. März 2016 / 19:53

    Was Du hier zeigst finde ich durchaus im Rahmen. Und im Endeffekt mache ich es ganz ähnlich. Nur eben mit anderer Software.
    Ich finde es ohnehin sehr erstaunlich, wie mancher seinen Blog bestückt bekommt ohne einen richtigen Dunst zu haben. Scheint ja doch sehr intutiv zu funktionieren.
    Ich gehöre noch zu den IT-lern der alten Schule, wo auf Speicherplatz und Prozessorschonende Verarbeitung extrem wert gelegt wurde.
    Zudem sich die Ladezeiten durch zuviel Schnickschnack unnötig erhohen.
    Ich kann es auch an dieser Stelle wiederholen. Pfeilschnelles Coding ist elegant. Lange Ladezeiten zum Kotzen. Lese ich nicht.
    LG Sunny

    • 20. März 2016 / 22:06

      Tja, der Speicherplatz ist schon manchem zum Verhängnis geworden. Dann weißt Du ja, was ich meine :)

  16. Heidi
    20. März 2016 / 20:20

    Ich mache Bilder Kleiner , damit das laden nicht so lange braucht . Ich mache sie heller , damit man was sieht , wenn es zu dunkel ist . Ich lasse meine Falten , damit Du mich beim treffen auch erkennst *gg
    LG Heidi … ( die sich sich freut Dich zu kennen ;)))))) )

    • 20. März 2016 / 22:07

      Liebe Heidi, ich habe Dich beim letzten Treffen sofort erkannt :D

  17. Sabine ~ Style Up Petite
    20. März 2016 / 21:10

    Oje, ich bin da wohl eine absolute Null auf dem Gebiet. Ich kann weder Bilder verkleinern noch bearbeiten. Und gerade bei meinem Post von heute mit goldenen Haaren wäre das wahrscheinlich eine gute Sache gewesen. Oder der immer dick aufgetragene und dann doch nicht sichbare Lippenstift würde so vielleicht besser zu sehen sein. ;)
    Aber ich weiß gar nicht, ob ich den ganzen Aufwand betreiben möchte. Ich finde es auch gut, wenn man einfach so ist, wie man ist.

    Vielleicht bearbeite ich ja auch irgendwann mal meine Bilder, aber im Moment kann ich mir das wirklich nicht vorstellen.

    Liebe Grüße
    Sabine

    • 20. März 2016 / 22:09

      Wenn man zur Bildbearbeitung keine Lust hat, kann ich es gut nachvollziehen. Habe ich anfangs auch nicht gemacht. Bis die Web-Speicherkapazität an ihre Grenzen gelangte. Da musste ich ALLE Bilder in meinem Blog verkleinern. Und das ist dann erst richtig aufwändig.

  18. LoveT.
    20. März 2016 / 21:23

    Interessanter Beitrag, habe einiges davon nicht gekannt. Selbst mache ich so Sachen wie heller, schärfer, kleiner und Motive einfügen die vorher nicht da waren :)

    Liebe Grüße <3

    • 20. März 2016 / 22:11

      Also ähnlich wie meine Bearbeitung :)

  19. 20. März 2016 / 21:45

    Ich sehe schon, liebe Sabine, Du bist der absolute Profi, da kann ich wieder nur lernen von Dir, denn wenn ich Deinen sehr guten Post lese, dann sehe ich, da gibt es bei mir noch viel Potential :)
    Liebe Grüße von Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • 20. März 2016 / 22:13

      Liebe Rena, vom Profi bin ich weit entfernt. Ich finde Deine Bilder übrigens immer perfekt :)

  20. 20. März 2016 / 22:59

    Es gibt aber bei WP einige Blogs, wo du große Bilder hochladen kannst, ohne dass zuviel Speicherplatz verloren geht, muss man nur mal schauen.
    Die Lampe hätte ich beim Zuschnitt schon schon weggelassen, so erspare ich mir viel Arbeit.
    Natürlich auch noch leicht nachschärfen, etwas Farbe und meistens war es das auch schon.
    Habe normal Photoscape, Ipiccy und PicMonkey, diese drei nutze ich fast immer, da sie auch noch verschieden Filter und andere Möglichkeiten haben. Photoshop Elements habe ich auch, damit bin ich gar nicht zufrieden.

    LG Mathilda

    • 20. März 2016 / 23:10

      Ich finde es überaus interessant,wie unterschiedlich die Bildbearbeitungen gemacht werden :)

  21. 21. März 2016 / 0:06

    Schon alleine wegen Platzmangel sieht man mal ein Stuhlbein oder etwas anderes im Bild, das schneide ich einfach weg. Ansonsten auch das übliche, nachschärfen und aufhellen, manchmal Kontrast erhöhen oder einen Staubfussel weg retuschieren. ;-) Am liebsten mache ich draußen Bilder, die werden immer sehr schön. Aber oft geht es halt nicht.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • 21. März 2016 / 9:41

      Ich freue mich schon auf die Draußenbilder. Die müssen wesentlich weniger nachbearbeitet werden. Als “alte Frostbeule” fotografiere ich momentan lieber drinnen :)

  22. 26. März 2016 / 10:08

    Hallo Sabine,

    Bildbearbeitung ist eine feine Sache, wenn man es kann und auf die richtigen Bilder anwendet. Bei der Bildbearbeitung unterscheide ich zwischen 2 Bilderarten: Amateur (also Bilder die man bsw. zu Hause von sich selbst macht) und einem professionellen Fotoshooting (wie der Name schon sagt in einem Fotostudio).

    Bei Amateur-Bildern verzichte ich zumeist auf eine Bildnachbearbeitung, da es mir wichtig ist, einen gewissen Amateurlook beizubehalten. Pro. Bilder sind da von deutlich besserer Qualität und das Ambiente in einem Fotostudio hat viel mehr an tech. Equipment zu bieten. Hier finde ich es sehr schön, wenn Bilder künstlerisch nachbearbeitet werden.

    Unter Bildbearbeitung und “nachbearbeitet” verstehe ich, daß man mit Licht und Schatten, den Farben und Kontrasten spielt, quasi um so mehr aus den Bildern rauszuholen. Aus meinen eigenen Model-Fotoshootings weis ich, was da alles möglich ist und was dabei für tolle Ergebnisse erzielt werden können.

    Ich selbst arbeite ja auch mit Photoshop, kratze mit meinen Kenntnissen dabei aber nur an der Oberfläche. Um sich da richtig reinzufuchsen braucht es schon viel Arbeit. Aber für ein paar “Lichtspielchen” reicht es dann schon – mir gefällt die Möglichkeit sich küntslerisch an seinen Bildern zu versuchen.

    Des Weiteren liebe ich es eigene Grafiken zu erstellen. Deshalb grüble ich immer, wie ich mein Titelbild zu meinen Beiträgen entwerfen kann. Aber auch hier ist kein großes Photoshop-Wissen von Nöten, da es nur simple Grafiken sind.

    Das war heute wieder einmal ein tolles Thema, das du dir ausgesucht hast.

    Wünsche dir ein schönes Osterfest und liebe Grüße

    Jennifer

    • 26. März 2016 / 10:54

      Liebe Jennifer,
      damit kann man sich wirklich die Stunden um die Ohren hauen, oder? Mir macht das auch viel Spaß. Professionell muss es dabei nicht sein.
      Dir ebenfalls schöne Ostertage :)

  23. 30. März 2016 / 15:04

    Ich habe ein ganz anderes Problem. Photoshop besitze ich nicht. Meine Fotos bearbeite ich mit picture it. Um meine Fotos zu schützen, möchte ich sie gern mit einem Wasserzeichen rechts unten mit meinem Namen versehen. Ich bekomme es einfach nicht hin. Kann mir da Jemand helfen? Das wäre total nett.
    Liebe Grüße Sabine

    • 31. März 2016 / 8:58

      Liebe Sabine,
      in den meisten Fotoprogrammen hast Du die Möglichkeit, einen Text in das Bild einzufügen und den Text dann so zu gestalten, dass es wie ein Wasserzeichen aussieht. Da muss man sich ein bisschen durchwühlen und einfach mal ausprobieren.

      • 4. April 2016 / 19:32

        Hallo Sabine,

        ich hatte mich wirklich sehr auf deine professionelle Antwort gefreut. Ich hätte dich sicher nicht gefragt, wenn ich mich nicht schon “durchgewühlt” hätte. Aber super Tipp von dir.

        Sabine

        • 4. April 2016 / 22:01

          Liebe Sabine,
          ich bin kein Profi. Daher kann ich nur über Programme schreiben, die ich selbst ausprobiert habe. Alles, was Du in diesem Blog darüber findest, habe ich mir selbst erarbeitet. Daher bin ich sehr froh, wenn so wertvolle Hinweise wie von Bianca hier eingestellt werden.

  24. Bianca H.
    31. März 2016 / 14:33

    Hallo Sabine,
    ein gutes Bildbearbeitungsprogramm um kleine Fehler zu retuschieren ist oft schwer zu finden.
    Ich persönlich schwöre ja auf das Bildbearbeitungsprogramm Fotoworks XL, damit kann ich alles bearbeiten.
    Es funktioniert im Prinzip genauso wie Photoshop, nur finde ich ist es übersichtlicher und einfacher gestaltet.

    Hier hab ich mal nen Link zum kostenlosen Testen.

    Vielleicht ist das ja was ;-)

    http://bildbearbeitungsprogramm-kostenlos.aheadz.de

    • 31. März 2016 / 17:01

      Liebe Bianca,
      danke für den Tipp und den den Link. Das hilft vielleicht einigen Lesern weiter. Super Da der Link nofollow ist, kann ich ihn ruhigen Gewissens hier stehen lassen.

    • 4. April 2016 / 19:34

      Hallo Bianca,

      ich freue mich sehr, dass du mein Problem ernst genommen hast. Werde mich gleich einmal mit deinem Link auseinandersetzen :)

      Herzliche Grüße und vielen Dank für deine Hilfe.

      Sabine

      • 4. April 2016 / 21:25

        Ich bedanke mich auch bei Bianca. Da ich kein Profi bin, kann ich selbst nur über meine eigenen Erfahrungen mit einer Software schreiben.


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