Kennst Du das? Du siehst ein Kleidungsstück und denkst: “Das ist meins, das muss ich UNBEDINGT haben!”.

Ich und Kleider? Eine schwierige Verbindung. Wenn Kleid, dann über Hose oder Strumpfhose (obwohl ich die Dinger hasse wie die Pest!) und niemals mit nackigen Beinen rumlaufen mag. Never ever! Und dann sah ich es, das ultimative Blusenkleid. Eigentlich sah ich es nicht richtig.

Als ich wegen meiner Brillenaktion (der Trend geht zur “Zweitrille”, haha) in den Kieler Kaufhäusern mit der Sonnenbrille umherirrte, machte ich einen Abstecher zu Karstadt und stöberte durch die Damenabteilung. Dieses Blusenkleid von Hallhuber hatte es mir sofort angetan. Ich konnte nicht erkennen, ob die dunkle Farbe schwarz oder blau ist (weil ich ja die Sonnenbrille mit den blauen Gläsern trug). Blöd das!

Ich nahm mir ganz fest vor, noch einmal vorbeizuschauen, wenn ich den Durchblick habe. Dennoch ging mir dieses Kleid nicht aus dem Kopf.

Daher kam ich noch einmal zurück, als ich die richtige Brille auf der Nase hatte. Schwarz, Weiß und Bordeaux harmonieren gut miteinander.

Es war eine 10-Minuten-Aktion. Teil geschnappt. Zu klein. Eine Nummer größer (die Verkäuferin war mir dabei übrigens sehr “behilflich”). Bezahlt. Zur Bushaltestelle und zurück nach Haus (Instagram-Leser kennen meine Selfies an der Bushaltestelle).

Wenn mir etwas gefällt, dann greife ich meistens schnell zu. Oft genug habe ich es erlebt, dass ein Kleidungsstück nicht mehr vorhanden war, als ich mich endlich dazu entschloss, es zu kaufen. Dann ist der Frust groß. Also schnappe ich es mir zum regulären Preis. Wenn es eines Tages reduziert sein sollte, ist es garantiert nicht mehr in meiner Größe vorhanden. Ich ärgere mich auch nicht darüber, wenn das Kleidungsstück einige Wochen – oder Monate – später reduziert angeboten wird.

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Eigentlich steht mir dieses Kleid gar nicht – jedenfalls wenn ich nach der persönlichen Stilberatung gehe. Und die Farbe Bordeaux passt ebenfalls nicht zu mir.

Der Schnitt ist nicht einer X-Figur angepasst. Blümchenmuster stehen mir nicht.

Dennoch finde ich das Kleid für mich ideal.

Das Muster ist graphisch. Die “Blümchen” sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Die Punkte im Muster dominieren. Und das steht mir sehr gut. Das Muster erinnert mich an die “Prilblumen” der 70 er Jahre, der Schnitt des Kleides an den Stil der 60 er. Die 60 er Jahre passen gut zu mir.

Ich hatte mir vor einiger Zeit ein Shirt mit Prilblumen  genäht aus einem Jerseystoff mit ähnlichem Muster.

Bordeaux ist zwar nicht in meiner Farbpallette enthalten. Diese Farbe ist in dem Kleid nicht dominant. Das Kleid wirkt durch das Muster.

Kein Kleid ohne Hose

Kleider ohne Hose mag ich nicht tragen.

Meine Beine geben das nicht her. Ich mag es auch nicht haben, wenn die Oberschenkel aneinander reiben. Dagegen soll übrigens Babypuder helfen.

Meine Figur hat sich mit den Wechseljahren verändert. Das kleine “Bäuchlein” ist nun mal da, ob ich will oder nicht. Es hilft keine Diät, ein paar Kilo mehr oder weniger. Immerhin habe ich zwei Kinder auf die Welt gebracht.

Von daher mag ich das Kleid besonders. Ich trage es mit einer schmalen Hose und den neuen Lackschuhen von Gabor.

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Um das Outfit ein wenig aufzupeppen trage ich die Lederjacke im Bikerstil von Tchibo dazu.

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Kleid: Hallhuber – Lederjacke und Hose: Tchibo – Schuhe: Gabor

Wie findest Du den Look?

Das Outfit geht zu Ines Meyrose in das Modejahr 2016. Im September sind Herbstfarben gefragt. Bordeaux ist definitiv eine Herbstfarbe 2016 – wie die Jahre davor. Bordeaux ist eigentlich immer in.

Ebenfalls verlinkt: Angless Style linkup

Wenn Du das Outfit nachstylen möchtest:

Das Kleid fällt in der Oberweite etwas kleiner aus. Normalerweise trage ich Größe 40. In der Größe war es mir aber zu klein, da ich einen recht großen Busen habe. Bei mir passt Größe 42.

 

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