Vor einiger Zeit hatte ich Dir von dem intuitiven Essen erzählt. Das Classic-Programm von intueat mache ich jetzt seit 6 Wochen. Halbzeit sozusagen. Hat sich seitdem etwas getan?

Bevor ich Dir im Einzelnen erzähle, wie das so abläuft, sei eines gesagt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Man sollte sich nicht unter Druck setzen. In den Motivationsvideos wird immer wieder betont, wie wichtig es ist, auf seinen Körper zu hören. Dabei kann es sogar vorkommen, dass man in der ersten Zeit etwas zunimmt, weil man vorher vielleicht nur Salat gegessen hat, um sein Gewicht zu halten.

Verbotene Lebensmittel gibt es bei intueat nicht. Im Gegenteil. Bei echtem Körperhunger soll man das essen, was einem gut tut. Das kann auch ein Stück Schokolade sein oder ein Müsliriegel. Vielleicht braucht der Körper in diesem Moment gerade Kohlenhydrate.

Das Ziel ist es, zu essen wenn man körperlichen Hunger verspürt und aufzuhören, wenn der Körper signalisiert, dass er satt ist. Langfristig erreicht man mit dieser Methode sein Wohlfühlgewicht.

Dabei ist Hunger nicht mit Appetit zu verwechseln. Heißhunger bekommt man oft in Stress-Situationen oder aus Langeweile. Oder man isst zwischendurch aus Gewohnheit, obwohl man keinen echten Hunger hat.

Mein Ziel mit diesem Programm ist nicht in erster Linie, abzunehmen, sondern zu lernen, auf meinen Körper zu hören. Wie früher, als ich noch klein war. Das ist für mich wirklich ein Lernprozess, weil ich gern in mich reinschaufel, obwohl ich schon satt bin. Was man in 55 Jahren verinnerlicht hat, ist aus dem Gehirn nicht so schnell wieder raus.

Da ich mich selbst nicht unter Druck setze, dauert es vielleicht etwas länger. Das ist normal.

So, jetzt geht es los mit dem Programm:

Vor dem Start

Vor dem Start gibt es einige vorbereitende Schritte. Zunächst bekommt man in dem Begrüßungsvideo von Mareike und Marc eine ausführliche Erklärung des Programms. Weiterhin wird im Mitgliedsbereich ein Einführungsvideo bereitgestellt, ebenso wie eine Einführungs-PDF. Ein Startfragebogen und ein Wohlfühlfragebogen stehen bereit. In dem Startpaket von intueat befindet sich unter anderem ein Erfolgstagebuch, in dem man seine Erfolge festhalten kann. Es ist genügend Raum für persönliche Notizen.

Während des gesamten Programms wird man von einem Support-Team per Mail betreut. Außerdem steht ein Mitgliedsforum zur Verfügung.

Die Einteilung der Wochen

Die Wochen sind in Lektionen eingeteilt. Eine neue Lektion beginnt immer am Samstag. Die Lektionen enthalten jeweils ein Lektionsvideo, eine PDF-Lektion, ein langes und ein kurzes Audiotraining sowie ein Motivationsvideo bzw. einen Motivationstext.

Vom Team intueat werden regelmäßig Motivations-Mails versendet, z. B. der Montagsboost und die Mittwochs-Motivation.

Woche 1

In der ersten Woche geht es hauptsächlich um die Einführung in das intueat-Audiotraining. Das mentale Training spielt in diesem Programm eine übergeordnete Rolle, weil 90 % unserer Entscheidungen über das Unterbewusstsein gesteuert werden. Du lernst, den sogenannten “Tranceschalter” zu betätigen und Dich an Deinen persönlichen Wohlfühlort zu begeben. Das klappte bei mir von Anfang an übrigens sehr gut.

Woche 2

Die Einführung in die vier intueat-Grundsätze. Du erinnerst Dich?

GRUNDSATZ 1: ISS AUS KÖRPER-HUNGER

GRUNDSATZ 2: SEI EIN FREIER GENIEßER

GRUNDSATZ 3: SEI EIN FEINSCHMECKER

GRUNDSATZ 4: ACHTE SÄTTIGUNG.

Woche 3

Ziele setzen. In der 3. Woche geht es darum, ein Ziel vor Augen zu haben. Dabei geht es um langfristige Ziele, nicht um kurzfristige. Wer Das intueat-Programm macht, hat dafür einen guten Grund. Vielleicht wurden schon viele Diäten erfolglos ausprobiert.

Mein persönliches Ziel ist nicht die Gewichtsreduktion. Ich möchte mich langfristig wieder auf meine Körpersignale verlassen, ohne darüber nachzudenken. Der Ursprung allen Essverhaltens.

Woche 4

Thema dieser Woche ist das Essspektrum und die Vertiefung des 4. intueat-Grundsatzes “achte Sättigung”. Gerade dieser Grundsatz ist so wichtig. Ich bin jemand, der gern seinen Teller leer ist, obwohl ich eigentlich gar keinen Hunger mehr habe. Daher habe ich es mir angewöhnt, kleinere Portionen aufzufüllen. Wenn das nicht reicht, kann ich immer nach nachfüllen.

Woche 5

Das Gelernte vertiefen und in sich hineinhorchen. Vielleicht schon erste Unterschiede feststellen. Bei manchen Menschen setzt der Effekt erst nach Ablauf der 12 Wochen ein. Ich selbst merke bereits kleine Unterschiede, obwohl ich noch weit davon entfernt bin, richtig intuitiv zu essen.

Mir fällt es vor allem schwer, mich beim essen nicht ablenken zu lassen. Ist auch ein bisschen schwierig, wenn zwei kleine Katzen um einen herumturnen und auf den Küchentresen springen, wo das Kochfeld noch heiß ist. Da kann ich nicht jeden einzelnen Bissen genießen.

Die Konsequenz schrieb ich bereits in meinem Post vom Clickertraining. Jake und Elwood mussten vor der Tür warten, bis ich mit meiner Mahlzeit fertig und die Küche katzensicher war.

Manchmal überkommt es mich. Dann muss ich einfach zwischendurch “reinhauen”. Die Kunst dabei ist, kein schlechtes Gewissen zu haben.

Woche 6

Wohlfühlen statt Verzicht. Das gefällt mir besonders. Ich esse weiterhin gesund, weil mir das am besten bekommt. Es darf auch mal ein Eis sein, wenn ich “Hunger” darauf habe.

Wie ist es mir bisher ergangen?

Unterschiedlich. Ich habe beispielsweise einmal versucht, nichts zum Frühstück zu essen, weil ich keinen Hunger verspürte. Dann knurrt mir der Magen spätestens dann, wenn ich ins Büro komme. Im Büro kann ich mein Essen nicht genießen, weil ich dort nicht allein bin. Außerdem bin ich neben der Administration im Support. Das heißt, ich telefoniere. Mit vollem Mund ist das schlecht. Es hat sich bewährt, weiterhin zu Hause zu frühstücken. Dafür trinke ich jetzt mehr Mineralwasser.

Ich bin nicht der Typ, der seine Aktivitäten schriftlich festhält. Daher nutze ich das Erfolgstagebuch nicht. Die PDF-Lektionen lese ich mir immer durch.

Das Audiotraining finde ich persönlich am effektivsten. Meistens sitze ich abends am PC, schalte die Lichter aus, setze mir die Kopfhörer auf. Ich kann mich sofort entspannen und mich auf das mentale Training einlassen.

Mein Gewicht ist bisher unverändert.

Was ich mir wünschen würde: Eine Programm-App fürs Handy. Klar, man kommt auch unterwegs übers Internet in den Mitgliederbereich. Eine App würde die Navigation doch sehr erleichtern.

Des Weiteren habe ich ab der 1. Woche mit einer neuen Sportart gestartet. EMS (Elektromuskelstimulation). Ein anderes Thema. Darüber werde ich bei Gelegenheit gesondert berichten.

Der Artikel entstand in Kooperation mit intueat (Werbung).

Siehe auch:

Mit intuitivem Essen zum Wohlfühlgewicht

Erfahrungen mit intueat – Woche 7 bis 12

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